Diesel und Benzin
: So viel teurer wird der Sprit 2025

Im nächsten Jahr wird der CO₂-Preis erhöht. Dies hat unter anderem auch Auswirkungen auf die Preise für Kraftstoffe. Worauf müssen sich AutofahrerInnen einstellen?
Von
David Hahn
Berlin
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Benzinpreise: ARCHIV - 01.06.2022, Berlin: ILLUSTRATION - Ein Auto wird an einer Tankstelle betankt. (zu dpa: «Inflation über Zwei-Prozent-Marke») Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wie teuer wird der Sprit im nächsten Jahr?

Christophe Gateau/dpa
  • CO₂-Preis steigt 2025 in Deutschland von 45 auf 55 Euro pro Tonne.
  • Dies führt zu höheren Kosten für Benzin und Diesel um etwa 3 Cent pro Liter.
  • Autofahrer müssen 2025 insgesamt 15,7 Cent mehr pro Liter Benzin und 17,3 Cent mehr pro Liter Diesel zahlen.
  • Einnahmen aus der CO₂-Abgabe fließen in den Klima- und Transformationsfonds.
  • Pendlerpauschale wurde auf 38 Cent pro Kilometer ab dem 21. Kilometer erhöht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und die globale Erwärmung zu begrenzen, soll der CO₂-Preis dazu beitragen, die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren und eine nachhaltige Zukunft zu sichern. Dieser steigt im Jahr 2025 in Deutschland weiter an. Autofahrer sollten sich auf höhere Kosten beim Tanken einstellen, da die CO₂-Abgabe auf klimaschädliche Brennstoffe eine Verteuerung mit sich bringt.

Diesel und Benzin: So erhöht der CO₂-Preis die Spritkosten

Der Preis pro Tonne Kohlendioxid steigt von derzeit 45 auf 55 Euro, was sich auch auf die Spritkosten auswirkt. Ab dem 1. Januar 2025 erhöht sich der Preis für Benzin und Diesel laut ADAC somit um jeweils rund 3 Cent pro Liter. Diese Erhöhung ist Teil eines langfristigen Plans, der seit 2021 die stufenweise Verteuerung fossiler Brennstoffe vorsieht. So zahlen Autofahrer 2025 insgesamt etwa 15,7 Cent mehr pro Liter Benzin und 17,3 Cent mehr pro Liter Diesel im Vergleich zu 2020 aufgrund des CO₂-Preises. Der letztendliche Preis im nächsten Jahr hängt auch von der Entwicklung des Ölpreises ab.

Die Einführung der CO₂-Bepreisung begann 2021 mit 25 Euro pro Tonne, was zunächst zu einer Preiserhöhung von etwa 7 Cent pro Liter Benzin und 8 Cent pro Liter Diesel führte. Laut Berechnungen des ADAC wird sich dieser Trend fortsetzen, und 2026 könnte Benzin um bis zu 17 Cent und Diesel um rund 19 Cent pro Liter teurer werden (Vergleichsjahr 2020), wenn der Preis für CO₂-Zertifikate zwischen 55 und 65 Euro liegt.

Was wird mit dem Geld durch den C02-Preis gemacht?

Kohlendioxid (CO₂) ist ein Treibhausgas, das wesentlich zur Erderwärmung beiträgt. Das belastet nicht nur den Staat und damit die Steuerzahler mit Milliardenbeträgen, sondern bedroht auch weltweit Lebensgrundlagen und Zukunftsperspektiven auf vielfältige Weise. Durch die Bepreisung von CO₂ soll der Ausstoß des Treibhausgases verringert und die Klimaziele in Deutschland erreicht werden. Die Einnahmen aus der CO₂-Abgabe fließen zweckgebunden direkt in den Klima- und Transformationsfonds, welcher Projekte zur Wirtschaftsförderung und zum Klimaschutz finanziert.

Entlastung durch die Pendlerpauschale

Für Pendler gibt es eine gewisse finanzielle Entlastung durch die Pendlerpauschale, welche die zusätzlichen Kosten teilweise ausgleicht. Sie wurde zum 1. Januar 2022 auf 38 Cent pro Kilometer ab dem 21. Entfernungskilometer erhöht. Diese Maßnahme soll den Anstieg der Lebenshaltungskosten abmildern und insbesondere diejenigen unterstützen, die auf das Auto angewiesen sind, um zur Arbeit zu gelangen.