Ulm „Calligraphy Cut“ – Die andere Art Haare zu schneiden

Haare schneiden mit der Schere ist das Handwerk eines jeden Friseurs. Mit dem Kaligrafen werden die Haar hingegen in einem besonderen Winkel geschnitten.
Haare schneiden mit der Schere ist das Handwerk eines jeden Friseurs. Mit dem Kaligrafen werden die Haar hingegen in einem besonderen Winkel geschnitten. © Foto: Markus Scholz/dpa
Ulm / Bastian Huttner 06.09.2018

Der „Calligraphy Cut“ ist kein neuer Stift und hat auch nichts mit Schreiben zu tun - es ist ein neuer Haarschnitt-Trend. Diesen gibt es zwar schon seit einer Weile, doch neue Bekanntheit erlangte er durch eine Folge der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“. Darin stellte Kandidat Frank Brormann ein patentiertes Haar-Messer vor, den sogenannten Kaligrafen. Mit diesem werden die Haare nicht gerade abgeschnitten, sondern in einem 21 Grad Winkel. Durch diesen Schnitt liegen die Haare besser auf. So soll der Spliss-Bildung vorbeugt werden. Zudem wirken die Haare sauber und sehr gerade geschnitten.

Diese Art Haare zu schneiden, erfordert Geschicklichkeit und Talent, befindet Maxi Pedrozo vom Friseursalon Effe Due in Ulm. Aber es benötigt auch eine entsprechende Ausbildung, um diesen Schnitt durchführen zu können.

Auch in Ulm ?

Patrick Befurt vom Salon Epoche in Ulm hat uns den Schnitt nochmal genau erklärt.

Die Klinge soll durch den 21 Grad Winkel, in dem die Haare geschnitten werden, besonders scharf sein. Dies soll - wie schon erwähnt - Haarspliss vorbeugen. Außerdem soll sich das Haar weicher anfühlen und voluminöser aussehen. Durch die besser Oberfläche der Haare sollen diese mehr Nährstoffe über Pflegeprodukte aufnehmen können.

Patrick Befurt hat uns in seinem Salon gezeigt, wie der „Calligraphy Cut“ funktioniert.

Das Ergebnis könnt ihr euch in unserem Video ansehen:

Ob der „Calligraphy Cut“ tatsächlich ein neuer Trend wird, oder schon nach ein paar Wochen wieder abklingt, bleibt abzuwarten.

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