DHL-Verteilerzentrum
: Verdächtiges Paket gefunden: Mehrere Menschen verletzt

Zwölf Mitarbeiter eines Logistikzentrums erleiden Hautverletzungen. Im Zentrum des Interesses von Feuerwehr und Polizei steht ein weißes Pulver. Ob das die Ursache ist, bleibt aber vorerst unklar.
Von
dpa
Langenzenn
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Hautverletzungen in DHL-Verteilzentrum

Hautverletzungen in DHL-Verteilzentrum

Daniel Karmann/dpa
  • In einem DHL-Zentrum bei Nürnberg wurde ein verdächtiges Paket gefunden.
  • Mindestens zwölf Personen sind verletzt, sieben davon im Krankenhaus.
  • Eine unbekannte Substanz trat aus, Dekontaminationsdusche für 35 Menschen eingerichtet.
  • Polizei, Feuerwehr und Gefahrgut-Spezialisten evakuierten das Gebäude.
  • Die Bevölkerung war nicht in Gefahr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mindestens zwölf Menschen sind nach dem Fund eines verdächtigen Pakets in einem DHL-Verteilerzentrum in Langenzenn bei Nürnberg verletzt worden. Sieben von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Zahl könne sich jedoch noch erhöhen. Mehrere Mitarbeiter klagten über gesundheitliche Beschwerden.

Ersten Ermittlungen zufolge wurde am Vormittag ein verdächtiges Paket gefunden. Was sich darin genau befand, ist noch nicht bekannt. Der Sprecherin zufolge trat eine zunächst unbekannte Substanz aus.

Dekontaminationsdusche eingerichtet

Polizei, Feuerwehr und Gefahrgut-Spezialisten rückten aus, wie die Sprecherin sagte. Das Gebäude wurde geräumt. Die Feuerwehr errichtete eine sogenannte Dekontaminationsdusche - damit können schädliche Substanzen abgewaschen werden. Nach ersten Angaben durchquerten sie 35 Menschen. „Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr“, sagte die Polizeisprecherin.

Ob die Pulveranhaftungen die Ursache für die Hautverletzungen sind, sei unklar. Ebenso sei nicht geklärt, ob die Substanz aus einem oder mehreren der Pakete ausgetreten ist oder von außen an die Pakete herangetragen wurde. Die Pakete, an denen das Pulver festgestellt wurde, kämen nicht vom selben Absender, sagte Kreisbrandmeister Frank Stegmann.