DHL: Millionen Briefe und Pakete verspäten sich – Das ist der Grund!

Die Deutsche Post hat in ihrem Brief- und Paketgeschäft rund 170.000 Tarifbeschäftigte im Inland. Sie gehört zum Logistikkonzern DHL. Aktuell kommt es bei der Zustellung von Briefen und Paketen zu Verzögerungen.
Sebastian Kahnert/dpa- Am 28.01.2025 blieben fünf Prozent der Briefe und Pakete bei der Deutschen Post liegen.
- Grund war ein Warnstreik von rund 8.000 Beschäftigten für höhere Löhne und mehr Urlaub.
- Die Post kritisierte den Streik wegen schrumpfender Briefmengen und hoher Investitionen.
- Eine dritte Verhandlungsrunde ist für den 12. und 13. Februar geplant.
- Verzögerungen sollen im Laufe der Woche aufgearbeitet werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Dienstag, dem 28.01.2025, blieben etwa fünf Prozent der Briefe und Pakete liegen. Bei einer täglichen Anzahl von über 40 Millionen Briefen könnten demnach alleine mehr als zwei Millionen Briefe erst verspätet ihr Ziel erreichen. Was steckt hinter der Verzögerung in der Zustellung?
Warnstreik bei der Deutschen Post
Bei der Deutschen Post kam es am Dienstag zu einem Warnstreik. Rund 8.000 Beschäftigte beteiligten sich nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) deutschlandweit daran. Die Gewerkschaft ver.di fordert sieben Prozent mehr Lohn sowie zusätzliche Urlaubstage. Der Streik soll den Druck im laufenden Tarifkonflikt erhöhen. Die Post kritisierte die Warnstreiks als unnötig und kundenfeindlich. Sie sieht wegen schrumpfender Briefmengen und hohen Investitionsbedarfs nur begrenzten Spielraum für Lohnerhöhungen. Eine dritte Verhandlungsrunde ist für den 12. und 13. Februar geplant. Die Post kündigte an, dort ein Angebot vorzulegen.
DHL: Womit müssen Empfänger und Sender rechnen?
Der aktuelle Warnstreik dauerte nur am heutigen Dienstag an. Aktuell geht die Deutsche Post davon aus, dass die Rückstände im Laufe der Woche aufgearbeitet werden können. Empfänger und Sender von Briefen und Paketen müssen demnach mit einer verzögerten Zustellung rechnen.
