In den USA breitet sich das Coronavirus weiter extrem schnell aus.
Mit 1.348.183 bestätigten Fällen (Stand 12. Mail, 15.55 Uhr) ist Amerika nach Angaben der Johns- Hopkins-Universität weltweit das Land mit den meisten Corona-Infizierten – vor Spanien und Italien.
Gestorben sind in den Vereinigten Staaten mehr als 80.700 Menschen, die meisten davon in New York City.

"Trump-Todesuhr" am New Yorker Times Square

Update vom 12.05.

Eine Leuchttafel am New Yorker Times Square zeigt die Zahl der Corona-Toten an, für die US-Präsident Donald Trump durch eine verfehlte Politik verantwortlich sein soll. Die "Trump-Todesuhr" beruht auf der Annahme, dass 60 Prozent der Todesopfer in den USA auf das Konto des Präsidenten gehen. Bis Montag zeigte die Installation des preisgekrönten Filmemachers Eugene Jarecki 48.000 Tote an - bei insgesamt mehr als 80.000 Todesopfern in den USA.

USA wirft China Diebstahl bei Corona-Forschung vor

Update vom 11.05.

Die US-Regierung beschuldigt laut Medienberichten China des versuchten Diebstahls. Demnach soll die chinesische Regierung bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff versucht haben "auf illegale Weise an wertvolles geistiges Eigentum und Daten über Impfstoffe, Behandlungen und Tests zu gelangen". So lautet der Vorwurf seitens des FBI und des US-Heimatschutzbundes.
Im Visier des FBI stehen den Berichten zufolge Hacker, die im Auftrag der chinesischen Regierung arbeiteten. Außerdem gehe die US-Bundespolizei davon aus, dass Wissenschaftler und Studenten beauftragt worden seien, Informationen aus wissenschaftlichen Instituten und öffentlichen Laboren zu stehlen, in denen sie arbeiten. Chinas Außenministerium wies unterdessen alle Vorwürfe von sich.

Erster Antigentest auf das Coronavirus in USA zugelassen

Update vom 11.05.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat erstmals einem Antigentest auf das Coronavirus eine Notfallgenehmigung erteilt. Es handele sich dabei um eine neue Kategorie von Test, die innerhalb von Minuten Ergebnisse liefern könne, schreibt die FDA. Bei dem Antigentest werden Proteinfragmente von Sars-CoV-2 aus Nasenabstrichen nachgewiesen. Damit unterscheidet sich die Untersuchung von Gentests, bei denen Viren-Erbgut in Abstrichen nachgewiesen wird, und von Antikörpertests, bei denen vom Immunsystem gebildete Antikörper im Blut nachgewiesen werden.

Experten rechnen mit dramatischem Anstieg der Arbeitslosenzahlen

Update vom 08.05.

Die US-Arbeitslosenquote ist laut Experten infolge der Corona-Krise zuletzt dramatisch angestiegen. Die US-Regierung gibt am Freitag (14.30 Uhr MESZ) die Statistik für den Monat April bekannt. Analysten rechnen mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 15 Prozent, ein Berater von US-Präsident Donald Trump hatte sogar unlängst gewarnt, die Quote könne bereits 19 oder gar 20 Prozent betragen. In den USA haben wegen der Krise seit Mitte März bereits mehr als 33 Millionen Menschen ihren Job verloren.

Trump fordert erneut rasches Hochfahren der US-Wirtschaft

Update vom 06.05.

US-Präsident Donald Trump hat erneut für eine rasche Wiederankurbelung der Wirtschaft seines Landes plädiert. Zwar sei im Kampf gegen das Coronavirus noch nicht "alles perfekt", sagte Trump am Dienstag beim Besuch einer Fabrik für Atemschutzmasken im US-Bundesstaat Arizona. "Aber wir müssen unser Land öffnen, und wir müssen es bald öffnen." Trump hat immer wieder seine Ungeduld über die Corona-Restriktionen zum Ausdruck gebracht, die zu einem weitgehenden Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität geführt haben. Ein halbes Jahr vor der Präsidentenwahl will er eine möglichst rasche Rückkehr zur Normalität.
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USA

Corona-Krise lässt Disney-Gewinn stark einbrechen

Update vom 06.05.

Geschlossene Freizeitparks, Stillstand in Hollywood: Der Entertainment-Gigant Disney ächzt unter der Corona-Krise. Das Streaming-Geschäft mit dem neuen Videodienst Disney+ boomt zwar in Zeiten des Lockdown, schreibt bislang aber noch hohe Verluste. Der Überschuss ging in den drei Monaten bis Ende März im Jahresvergleich um über 90 Prozent auf 460 Millionen Dollar (424 Mio Euro) zurück, wie der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss im kalifornischen Burbank mitteilte. Dabei stiegen die Erlöse dank boomender TV- und Streaming-Angebote um 21 Prozent auf 18 Milliarden Dollar.

US-Regierung will Corona-Arbeitsgruppe auflösen

Update vom 06.05.

Die US-Regierung will die ranghoch besetzte Coronavirus-Arbeitsgruppe im Weißen Haus auflösen und sich anstatt dessen auf die Wiederöffnung der Wirtschaft konzentrieren. Die Menschen in Amerika seien „Kämpfer“ und wollten zurück an die Arbeit gehen, sagte US-Präsident Donald Trump bei einem Besuch im südwestlichen Bundesstaat Arizona. Gleichzeitig räumte er ein, dass es bei der von ihm angestrebten weitgehenden Lockerung der Corona-Beschränkungen weiterhin Neuinfektionen und Todesfälle geben werde. Das sei keine „perfekte Situation“, aber man könne das Land nicht „fünf Jahre“ geschlossen halten“, sagte Trump.

Steigende Infektionszahlen in USA prognostiziert

Update vom 05.05.

Die „New York Times“ veröffentlichte am Montag eine vom Gesundheitsministerium und der Katastrophenschutzbehörde Fema zusammengestellte Präsentation, in der zwei Diagramme mit dem Vermerk „nur für den Dienstgebrauch“ enthalten sind. In einem davon wird prognostiziert, dass die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle bis zum 1. Juni auf rund 200.000 pro Tag zunehmen könnte. Zuletzt hatte die Gesundheitsbehörde CDC von Samstag auf Sonntag einen Anstieg um knapp 30.000 verzeichnet.
Experten erwarten einem weiteren Diagramm zufolge, dass die Zahl der Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung bis zum 1. Juni auf etwa 3.000 pro Tag steigen könnten. Zuletzt hatte die Gesundheitsbehörde wiederum von Samstag auf Sonntag einen Anstieg der Toten um 1.452 vermeldet. Das Weiße Haus wies die Prognosen zurück. Sie spiegelten weder die Modelle der Coronavirus-Arbeitsgruppe im Weißen Haus noch die von ihr analysierten Daten wider, teilte der Vizesprecher des Weißen Hauses, Judd Deere, am Montag mit.

Wegen Corona: 3 Billionen Dollar zusätzliche Schulden

Update vom 05.05.

Die US-Regierung muss für Sonderausgaben infolge der Coronavirus-Pandemie in diesem Quartal rund drei Billionen US-Dollar (2,7 Billionen Euro) Schulden mehr als noch im Februar geplant aufnehmen. Das teilte das US-Finanzministerium am Montag mit. Infolge der zusätzlichen Verschuldung im laufenden Quartal solle Ende Juni ein Überschuss von etwa 800 Milliarden Dollar bestehen.

Trump äußert sich zuversichtlich zu Impfstoff

Update vom 04.05.

Die USA werden nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump voraussichtlich bis Jahresende über einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus verfügen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende des Jahres, bis Ende des Jahres einen Impfstoff haben", sagte Trump am Sonntag in einer Sendung des US-Fernsehsenders Fox News, die aus dem Lincoln Memorial in Washington gesendet wurde.Trump räumte zugleich ein, dass Experten seine Einschätzung in Zweifel ziehen könnten. "Die Ärzte werden sagen: Das dürfen sie nicht sagen", vermutete der US-Präsident.

Merklingen / Deggingen

Remdesivir erhält in den USA Sonderzulassung für Coronavirus

Update vom 02.05.

Die USA erlauben den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie „in Lichtgeschwindigkeit“ zustande gekommen, sagte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde Stephen Hahn am Freitag im Weißen Haus. Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Covid-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. Der Chef des Arzneimittelherstellers Gilead, Daniel O'Day, erklärte, das Unternehmen werde US-Behörden 1,5 Millionen Dosen Remdesivir spenden.

Stuttgart

New York immer noch Epizentrum, Dutzende Leichen entdeckt

Update vom 01.05.

Die Millionenstadt New York ist mit mehr als 18.000 bestätigten Toten durch das Coronavirus derzeit das Epizentrum der Krise in den USA. Der Höhepunkt scheint allerdings überschritten. Am Freitag verkündete Gouverneur Andrew Cuomo 289 neue Todesfälle im Bundesstaat New York, in dem die gleichnamige Metropole liegt - so wenige wie seit rund vier Wochen nicht mehr. Unterdessen fand man nahe einer Bestattungsfirma in New Yorker stadtteil Brooklyn Dutzende Leichen in mehreren Transportern. Der Bestattungsunternehmer sagte, er habe die Fahrzeuge gemietet, weil es wegen der vielen Toten in der Coronavirus-Pandemie keinen Platz mehr in den eigenen Räumen gegeben habe. Außerdem sei sein Kühlraum ausgefallen, und der Bedarf an Miet-Kühllastern sei derzeit so groß, dass er nicht mehr genügend bekommen habe. „Mir ist der Platz ausgegangen. Uns kommen die Leichen zu den Ohren raus.“ Anwohner hatten wegen des Verwesungsgeruchs aus den Lastern die Polizei alarmiert.

US-Vizepräsident Pence ignoriert Maskenpflicht bei Krankenhausbesuch

Update, 29.04.

US-Vizepräsident Mike Pence hat beim Besuch einer US-Klinik gegen die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske verstoßen. Videos zeigen, wie sich Pence am Dienstag (Ortszeit) gemeinsam mit Medizinern und einem Patienten in einem Krankenzimmer der Mayo-Klinik in Minnseota aufhielt und als Einziger keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Um die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus zu verringern, ist in dem Krankenhaus für Patienten, Besucher und Mitarbeiter das Tragen von Schutzmasken Pflicht.
Das Büro des Vizepräsidenten sei vor dem Besuch auf die Maskenpflicht hingewiesen worden, erklärte die Klinik. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt das Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Raum. Pence, Präsident Donald Trump und andere hochrangige Regierungsmitarbeiter folgen diesem Rat bislang nicht.
Pence erklärte seinen Maskenverzicht mit den Worten, Schutzmasken seien dazu da zu verhindern, dass Infizierte andere Leute ansteckten - er sei aber gar nicht infiziert.

Zahl der Corona-Toten in den USA übersteigt US-Opferbilanz des Vietnamkriegs

Update vom 29.04.

Die Zahl der Todesopfer in den USA durch das neuartige Coronavirus hat nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität inzwischen die Zahl der während des Vietnamkriegs getöteten US-Bürger überschritten. Bis Dienstagabend starben 58.365 Menschen in den USA nach einer Infektion mit dem Coronavirus, wie die Universität in Baltimore mitteilte. Während des Vietnamkrieges wurden laut dem US-Nationalarchiv 58.220 US-Bürger getötet.
Die USA sind inzwischen das am schwersten vom Coronavirus betroffene Land der Welt. Bislang wurden dort mehr als eine Million Infektionen nachgewiesen, ungefähr ein Drittel aller weltweit diagnostizierten Fälle.

China wirft USA „unverschämte Lügen“ in der Corona-Krise vor

Update vom 28.04.

China hat mit drastischen Worten auf die möglichen Entschädigungszahlungen reagiert. US-Politiker verbreiteten „unverschämte Lügen“ über die Pandemie, sagte der chinesische Außenamtssprecher Geng Shuang am Dienstag in Peking. Damit wollten sie sich „vor ihrer Verantwortung für ihre eigenen, schlechten Maßnahmen zur Vorbeugung und Kontrolle der Epidemie drücken und die öffentliche Aufmerksamkeit von sich ablenken“. Trump hat China wiederholt wegen seines Umgangs mit der Verbreitung des Coronavirus scharf kritisiert.

US-Regierung prüft Entschädigungsforderungen gegen China

Update vom 28.04.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump prüft derzeit, wie Peking für die Verbreitung des Coronavirus "zur Rechenschaft gezogen" werden könne, sagte Trump am Montag in Washington. Darüber hinaus wies er Gerüchte zurück, denen nach Trump vorhabe die Präsidentschaftswahl Anfang November aufgrund der Coronapandemie zu verschieben.

Trump rechnet mit „spektakulärer“ Erholung der US-Wirtschaft

Update vom 28.04.

Trotz verheerender Schäden durch die Corona-Krise rechnet US-Präsident Donald Trump mit einer rasanten Erholung der Wirtschaft in den USA noch in diesem Jahr.
Das dritte, vor allem aber das vierte Quartal würden mit Blick auf das Bruttoinlandsprodukt „spektakulär“, kündigte Trump bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses an. Auch das kommende Jahr werde „phänomenal“. Trump drängte erneut auf eine baldige Wiedereröffnung der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten - die „schnell, aber sicher“ erfolgen müsse.

Bundesstaat New York plant langsame Rückkehr zur Normalität

Update vom 27.04.

Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York hat einen Plan für die Rückkehr zur Normalität vorgelegt: „Wir wollen die Wirtschaft wieder hochfahren“, sagte Andrew Cuomo. „Aber wir müssen dabei behutsam und intelligent vorgehen.“ Firmen sollen zum Beispiel sicherstellen, dass in ihren Büros und Fabriken Abstandsregeln eingehalten werden können und dass sie genügend Atemmasken für ihre Angestellten haben. Die ersten Unternehmen könnten am 15. Mai öffnen, sagte Cuomo – vorausgesetzt, die Lage bessere sich weiterhin. Zunächst sollen Bauarbeiter und Fabrikangestellte in ihre Jobs zurückkehren. In der Millionenstadt New York selbst und anderen südlichen Gebieten des Bundesstaates könne eine Lockerung der Restriktionen allerdings erst später erfolgen, betonte Cuomo.

Trump und Macron beraten über Corona-Krise

Update vom 27.04.

US-Präsident Donald Trump und der französische Staatschef Emmanuel Macron haben über die Corona-Krise beraten. Nach Darstellung des Weißen Hauses äußerten beide am Sonntag die Hoffnung auf ein baldiges Treffen der Vetomächte des UN-Sicherheitsrates, um über das Vorgehen in der Pandemie zu diskutieren. „Präsident Trump und Präsident Macron waren sich über die Notwendigkeit einig, die Weltgesundheitsorganisation zu reformieren“, erklärte die Regierungszentrale in Washington weiter. Von französischer Seite gab es zunächst keine Informationen über die Inhalte des Gesprächs.

Corona in den USA: Niedrigste Zahl neuer Toter seit Wochen

Update vom 25.04.

Die Zahlen ändern sich täglich, ebenso die Nachrichtenlage. Hier findet ihr eine Übersicht, was bisher im Rahmen der Corona-Pandemie in den USA passiert ist:
Die USA haben am Samstag, 25.04., die niedrigste Zahl neuer Corona-Toter seit knapp drei Wochen gemeldet. Nach Zählung der Johns-Hopkins-Universität am Freitagabend starben innerhalb eines Tages 1258 weitere Menschen an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.
Die USA sind das Land mit den weltweit meisten bestätigten Coronavirus-Fällen und Todesopfern. Trotz des starken Rückgangs der Zahl der Toten von 3176 am Donnerstag, 23.04. warnen Gesundheitsexperten vor verfrühter Hoffnung: Ein Trend sei erst zu beobachten, wenn ein dauerhafter Rückgang der Infektions- und Todesfälle erkennbar ist.

Trotz massiver Bedenken: Georgia lockert Corona-Beschränkungen

Update vom 24.04.

Derweil begann der US-Bundesstaat Georgia trotz massiver Bedenken damit, die Corona-Beschränkungen zu lockern. In dem Südstaat durften zunächst Friseure, Fitnessstudios, Bowling-Zentren, Tattoo-Studios und weitere kleinere Unternehmen öffnen - wenn auch unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. So müssen Kunden Schutzmasken tragen. Von Montag an dürfen dann auch Restaurants und Theater wieder aufmachen.

Trump schlägt vor im Kampf gegen Corona Desinfektionsmittel zu spritzen

Update vom 24.04.

US-Präsident Donald Trump hat wohl seine ganz eigenen Ideen, wie er das gefährliche Coronavirus bekämpfen will. Am Donnerstagabend sorgten seine Aussagen auf einer Pressekonferenz für Aufsehen. Bei der Pressekonferenz im Weißen Haus ermunterte der US-Präsident Forscher unter anderem dazu, Möglichkeiten zu prüfen, Menschen direkt Desinfektionsmittel zu spritzen. Außerdem erwog er eigenartige Maßnahmen im Kampf gegen das Virus. So schlug er vor, starkes Licht "in den Körper" zu bringen, um Corona-Infektionen zu behandeln.
In den Reihen der Demokraten sorgten diese Aussagen für Spott. Außerdem zeigten sich einige Menschen in den sozialen Netzwerken schockiert: Sich Desinfektionsmittel zu spritzen sei höchstwahrscheinlich lebensgefährlich, schrieben mehrere Nutzer nach der Pressekonferenz auf Twitter, darunter auch Mediziner.

Coronavirus bei zwei US-Katzen nachgewiesen

Update vom 24.04.

In den USA ist erstmals bei Haustieren das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Zwei Hauskatzen im Bundesstaat New York seien positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. Beide Tiere, die an verschiedenen Orten in dem Bundesstaat lebten, hätten Atemwegsbeschwerden gehabt.
Katzenhalter müssten sich bei Einhaltung von Hygieneregeln keine Sorgen machen - weder um ihr Tier noch um sich selbst. Das gelte auch für Hundebesitzer. Es drohe keine Gefahr durch Haustiere.

26 Millionen Arbeitslose wegen der Corona-Pandemie

Update vom 23.04.

Mehr als 26 Millionen Arbeitslose in fünf Wochen: In den USA steigen die Arbeitslosenzahlen wegen der Coronavirus-Pandemie weiter massiv an. In der vergangenen Woche meldeten sich 4,4 Millionen Menschen neu arbeitslos, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit verloren binnen fünf Wochen rund 26,4 Millionen Menschen ihren Job. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen verlangsamt sich aber, während der US-Kongress ein neues Milliarden-Hilfspaket auflegt.

Trump kritisiert Lockerungen: Gefahr einer zweiter Welle?

Update vom 22.04.

Die US-Wirtschaft befindet sich wegen der Corona-Krise im freien Fall. Doch Schutzmaßnahmen zu früh zu lockern, könnte nach hinten losgehen. Experten warnen schon vor einer zweiten Epidemie im Herbst. Diese Gefahr könnte aber mit einem bewährten Mittel reduziert werden. Die angekündigten Lockerungen im Bundesstaat Georgia ab diesem Freitag kämen „zu früh“, sagte Trump. „Sicherheit muss Vorrang haben“, sagte der Republikaner am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Gouverneur Brian Kemp müsse tun, was er für richtig halte, aber er rate dazu, weiter abzuwarten, sagte Trump. Unterdessen warnten seine Berater schon vor einer zweiten Coronavirus-Epidemie im Herbst. Sie forderten daher alle daher Amerikaner auf, sich im Interesse des Gemeinwohls dieses Jahr gegen die Grippe impfen zu lassen.

Erste Corona-Tote schon Wochen früher

Update vom 22.04.

In den USA sind bereits Wochen vor der offiziellen Registrierung des landesweit ersten Corona-Toten Menschen an Covid-19 gestorben. Das ergab eine Autopsie von zwei Menschen, die am 6. und 17. Februar verstorben sind. Bei ihnen seien durch das Coronavirus hervorgerufene Covid-19-Erkrankungen nachgewiesen worden, teilte die Rechtsmedizin des kalifornischen Bezirks Santa Clara am Dienstag nach einer Bestätigung durch die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. Der erste offizielle Corona-Todesfall in den USA war am 26. Februar aus dem nordöstlichen Bundesstaat Washington gemeldet worden.

Trump will Einwanderung in die USA für zunächst 60 Tage aussetzen

Update vom 22.04.

Das Coronavirus plagt die USA und ihre Wirtschaft schwer. Nun führt US-Präsident Donald Trump die Epidemie als Begründung dafür an, die USA weiter abzuschotten. Trump will jegliche Einwanderung in die Vereinigten Staaten aussetzen. Die Begrenzung der Einwanderung in die USA soll nach Angaben des US-Präsident zunächst für 60 Tage gelten. Der Schritt betreffe im Wesentlichen jene, die sich um einen dauerhaften Aufenthalt mit einer Green Card bemühten. Er gelte nicht für vorübergehende Aufenthaltsgenehmigungen, sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Die angekündigte Verfügung zur vorübergehenden Aussetzung von Einwanderung in die Vereinigten Staaten ist nun unterzeichnet, wie Trump am Mittwochabend sagte.
Jobs und medizinische Ressourcen würden nun für Amerikaner gebraucht, sagte der Präsident zur Begründung. An dem entsprechenden Erlass werde noch gearbeitet. Er werde diesen voraussichtlich am Mittwoch unterzeichnen. Die Epidemie habe amerikanische Arbeiter schwer getroffen, sagte Trump mit Blick auf die Millionen Menschen in den USA, die wegen der Krise in den vergangenen Wochen ihren Job verloren. Es wäre „falsch und ungerecht“, wenn sie durch Arbeiter aus dem Ausland ersetzt würden, mahnte er. Die Aussetzung der Einwanderung werde auch dabei helfen, wichtige medizinische Ressourcen für US-Bürger zu bewahren.
Am Montagabend schrieb er auf Twitter eine Begründung und sprach vom „Angriff des unsichtbaren Feindes“ sowie der Notwendigkeit, die „Jobs unserer großartigen amerikanischen Staatsbürger“ zu schützen.

Mehr als 2700 Corona-Tote in den USA binnen 24 Stunden

Update vom 21.04.

In den USA sind innerhalb von 24 Stunden mehr als 2700 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Laut einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität vom Dienstagabend (Ortszeit) starben seit dem Vortag 2751 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Innerhalb eines Tages seien fast 40.000 zusätzliche Corona-Fälle gemeldet worden.

2000 Häftlinge in Gefängnis mit Corona infiziert

Update vom 21.04.

In einem Gefängnis im US-Bundesstaat Ohio haben sich fast 2000 von rund 2500 Häftlingen mit dem Coronavirus infiziert. Betroffen sei die Haftanstalt im Ort Marion, wo es bislang 1950 bestätigte Infektionen und einen Todesfall in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 gegeben habe, teilte die örtliche Justizvollzugsbehörde am Montag mit. In einem weiteren Gefängnis südwestlich der Stadt Columbus seien von rund 2100 Häftlingen inzwischen knapp 1200 infiziert.

Trump greift China in Corona-Krise an und droht mit Konsequenzen

Update vom 19.04.

Erst die WHO, jetzt China: US-Präsident Trump sucht in der Corona-Krise nach Schuldigen. Für die weltweite Verbreitung des Coronavirus hat er China verantwortlich gemacht und seine eigene Regierung gegen jegliche Kritik verteidigt. „Es hätte in China gestoppt werden können“, sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. „Das ist nicht geschehen und die ganze Welt leidet deswegen.“ Trump machte deutlich, dass es um eine entscheidende Frage gehe: „War es ein Fehler, der außer Kontrolle geriet, oder wurde es absichtlich getan?“ Das mache einen großen Unterschied. In letzterem Fall „sollte es Konsequenzen geben“, sagte er. In jedem Fall müsse die Regierung in Peking US-Experten erlauben, die Vorgänge vor Ort zu untersuchen. „Sie wollten uns nicht dort haben. Ich denke, dass sie beschämt waren. Ich denke, sie wussten, dass es etwas Schlechtes ist.“

Proteste gegen Corona-Beschränkungen in mehreren US-Städten

Update vom 19.04.

In den USA hat es am Montag erneut Proteste gegen die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie gegeben. Hunderte Menschen zogen durch Harrisburg, die Hauptstadt des Bundesstaates Pennsylvania, und forderten eine rasche Rückkehr zur Normalität. Vor dem Regionalparlament schlossen sich Politiker der Republikanischen Partei von Präsident Donald Trump den Demonstranten an.

Wiedereröffnung: Trump will USA in drei Phasen wieder öffnen

Update vom 17.04.

US-Präsident Trump drängt auf eine schnelle Wiedereröffnung der Wirtschaft. Ein neuer Plan soll die Vereinigten Staaten schrittweise dahin bringen. Neue Richtlinien sollen in drei Phasen auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft graduell wieder öffnen. Eine landesweite Schließung könne keine langfristige Lösung sein, sagte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus mit Blick auf die Wirtschaft.
Trumps Plan sieht eine weitgehende Rückkehr zur Normalität in drei Schritten vor, wenn in Bundesstaaten oder Regionen in den USA bestimmte Kriterien erfüllt sind. Einen genauen Zeitplan beinhalten die Richtlinien nicht. Stattdessen sollen Bundesstaaten oder Regionen vor dem Eintritt in jede der drei Phasen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. So soll dort beispielsweise vor jeder neuen Phase die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen jeweils über einen 14-tägigen Zeitraum abgenommen haben.

Trump kündigt in USA Geisterspiele als ersten Schritt an

Update vom 17.04.

Die meisten amerikanischen Sport-Ligen werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ihre Spielzeiten ohne Zuschauer wieder aufnehmen. „Viele von ihnen werden ohne Fans starten. Gemacht fürs Fernsehen, die guten alten Zeiten“, sagte Trump am Donnerstag im Weißen Haus, als er einen Drei-Phasen-Plan erläuterte, mit dem er sein Land von den Einschränkungen in der Corona-Krise wieder befreien will. Trump bezog sich dabei auf Telefonate mit den Chefs der Ligen. Von dort gab es bislang noch keine offiziellen Angaben, ob, wann und wie es nach der Unterbrechung weitergehen soll.

In den USA haben mehr als 20 Millionen Menschen wegen Corona ihren Job verloren

Update vom 16.04.

Die Zahl der Arbeitslosen in den USA ist wegen der Corona-Krise erneut stark angestiegen. In der vergangenen Woche meldeten sich 5,2 Millionen Menschen neu arbeitslos, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit haben binnen vier Wochen mehr als 20 Millionen Menschen in den USA ihren Job verloren.

Trump will am Donnerstag Marschroute für Corona-Lockerungen verkünden

Update vom 15.04.

US-Präsident Donald Trump will am Donnerstag seine Marschroute für ein Wiederhochfahren der US-Wirtschaft bekannt geben. Trump sagte am Mittwoch in Washington, die USA hätten den Höhepunkt bei den Corona-Fallzahlen wahrscheinlich hinter sich. Kurz danach veröffentlichte die Johns-Hopkins-Universität ihre neuesten Zahlen: Binnen 24 Stunden starben in den USA fast 2600 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion - die höchste Todesfallzahl an einem einzigen Tag weltweit.
„Es ist eindeutig, dass unsere aggressive Strategie wirkt“, sagte Trump. „Der Kampf geht weiter, aber die Daten deuten darauf hin, dass wir landesweit den Höhepunkt von neuen Fällen hinter uns haben.“ Diese „ermutigenden Entwicklungen“ führten dazu, dass die Leitlinien für die US-Bundesstaaten zur Lockerung des landesweiten Shutdowns festgelegt werden könnten.
Diese wolle er am Donnerstag bekannt geben. „Morgen wird ein großer Tag“, sagte Trump. „Wir werden die Bundesstaaten wieder öffnen, einige Staaten viel früher als andere.“ In einigen Staaten könnten die Corona-Einschränkungen vor dem 1. Mai gelockert werden.
Das Coronavirus und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben auch die USA in eine schwere Wirtschaftskrise mit fast 17 Millionen Arbeitslosen binnen drei Wochen gestürzt. Sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl im November will der für sein Krisenmanagement kritisierte Trump möglichst schnell zur Normalität zurückkehren und die Wirtschaft wieder in Gang bringen.

Vorsichtige Hoffnung: Zahl neuer Corona-Todesfälle in den USA vorerst rückläufig

Update vom 14.04.

Die Zahl neu erfasster Corona-Todesfälle in den USA ist zuletzt gesunken. Am vergangenen Freitag, 10. April war in den Vereinigten Staaten der international bislang höchste bekannte Wert registriert worden: Innerhalb von 24 Stunden waren laut Daten der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität mehr als 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.
Seitdem gingen die Zahlen in den USA über mehrere Tage nach unten. Nach dem Höchstwert von 2108 Todesfällen am Freitag wurden in den vergangenen Tagen USA-weit innerhalb von 24 Stunden jeweils 1877, 1557 und zuletzt am Montag, 13. März, 1509 neue Todesfälle erfasst. Ob damit bereits eine längerfristige Trendwende eingeleitet ist, ist jedoch unklar.

Mehr als 10.000 Todesfälle in New York

Update vom 13.04.

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen US-Bundesstaat New York sind inzwischen mehr als 10.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Todesopfer in dem nordöstlichen Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern liege nun bei 10.065, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag bei seiner täglichen Pressekonferenz mit.
Zwischen Sonntag und Montag seien noch einmal 671 dazugekommen, weniger als in den Tagen zuvor. „Die Zahl ist praktisch flach, aber auf einem schrecklichen Level von Schmerz, Trauer und Sorge.“ Die Gesamtzahl der Infektionen liegt in New York inzwischen bei 196.146. „Ich glaube, man kann sagen, dass das Schlimmste vorbei ist“, sagte Cuomo – betonte aber, dass das nur gelte, wenn sich die Menschen in New York weiterhin an die strengen Ausgangsbeschränkungen hielten.

Mehr als 20.600 Tote in den USA: so viele wie in keinem anderen Land

Update vom 11.04.

Die USA verzeichneten am Samstag, 11.04., in absoluten Zahlen weltweit die meisten Toten durch die Corona-Epidemie. Wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorging, starben bis Samstagabend (Ortszeit) mehr als 20.600 Menschen in Folge der Corona-Pandemie - und damit mehr als in Italien, das bisher bei der Gesamtzahl der Toten international an erster Stelle gelegen hatte. Die Daten ändern sich allerdings rasant: Verschiebungen, welches Land in der Corona-Krise Höchststände erreicht, unterliegen einigen Schwankungen.

Mehr als 2.000 Corona-Tote in 24 Stunden in den USA

Update vom 10.04.

In den USA sind innerhalb von 24 Stunden erstmals mehr als 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete zwischen Donnerstag- und Freitagabend 2108 Tote. Dabei handelt es sich um den höchsten Anstieg an verzeichneten Toten binnen eines Tages in einem Land seit Beginn der globalen Pandemie.
Berechnungen hatten für die USA vorhergesagt, dass die Krise Mitte April mit Blick auf die Todeszahlen ihren Höhepunkt erreichen könnte und pro Tag mehr als 2000 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion sterben könnten. Insgesamt starben bisher in den USA in Folge der Pandemie bereits rund 18 600 Menschen.

Präsidentschaftswahlen USA: Sanders steigt aus Wahlkampf aus

Update vom 08.04.

Der linke Senator Bernie Sanders steigt aus dem Präsidentschaftsrennen der US-Demokraten aus und macht damit den Weg frei für eine Kandidatur von Joe Biden. Zuletzt waren die Präsidentschaftsvorwahlen der US-Demokraten ein Zweikampf: Biden gegen Sanders, moderat gegen links. Nach enttäuschenden Vorwahlergebnissen gibt der linke Senator Sanders nun auf.

Fast 2000 Tote an einem Tag – höchster Anstieg seit Beginn der Krise

Update vom 07.04.

Am Dienstag, 7. April, sind binnen 24 Stunden 1921 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das war der höchste Anstieg an Todeszahlen innerhalb eines Tages seit Beginn der Corona-Krise.

USA weisen Vorwurf der Konfiszierung von Schutzmasken zurück

Update vom 06.04.

Die USA haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie hätten für die Berliner Polizei bestimmte Schutzmasken in die USA umgeleitet. „Die Regierung der Vereinigten Staaten hat nichts unternommen, um für Deutschland bestimmte 3M-Lieferungen umzuleiten, noch wussten wir irgendetwas von solchen Sendungen“, sagte ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin. Eine für die Berliner Polizei bestimmte Lieferung von 200.000 Schutzmasken, die von der US-Firma 3M stammen soll, war auf dem Flughafen der thailändischen Hauptstadt Bangkok verschwunden.

US-Regierung rät zu Masken – Trump lehnt das für sich ab

Update vom 04.04.

Die US-Regierung rät entgegen der bislang geltenden Richtlinien nun auch zum Tragen von Gesichtsmasken als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. „Das ist freiwillig“, sagte US-Präsident Donald Trump bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. Er fügte hinzu: „Ich habe mich entschieden, es nicht zu tun.“ Zum Bedecken von Mund und Nase könnten Schals oder selbstgemachte Masken zum Einsatz kommen, sagte Trump. Medizinische Schutzmasken sollten aber dem Fachpersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorbehalten bleiben. Der US-Präsident war zu Beginn der Krise scharf kritisiert worden, weil er die Pandemie verharmlost und von einem "Schwindel" der Demokraten gesprochen hatte.
Die Lage in den USA in der Corona-Krise spitzt sich indes immer weiter zu. Die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 stieg innerhalb von 24 Stunden um mehr als 1480 an.

Arbeitslosenquote in den USA steigt wegen Coronavirus an

Update vom 03.04.

Die Coronavirus-Krise treibt die Arbeitslosenzahlen in den USA massiv in die Höhe. In der vergangenen Woche meldete sich eine Rekordzahl von knapp 6,65 Millionen Menschen zusätzlich arbeitslos, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. In der Vorwoche hatte es bereits rund 3,3 Millionen Erstanmeldungen gegeben. Das unabhängige Haushaltsamt im US-Kongress (CBO) rechnet wegen der Corona-Krise für das zweite Quartal mit einer Arbeitslosenquote von mehr als zehn Prozent.

Trump spricht von bis zu 240.000 Toten in USA

Update vom 02.04.

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner wegen der Corona-Epidemie auf dramatische Opferzahlen in der nächsten Zeit vorbereitet. „Die nächsten zwei oder drei Wochen werden zu den schwierigsten gehören, die wir in diesem Land jemals hatten“, sagte Trump im Weißen Haus. „Wir werden Tausende Menschen verlieren.“ Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose zwischen 100.000 und 240.000 Tote in den USA durch das Coronavirus – trotz Maßnahmen zur Eindämmung. Die Verbreitung der Coronavirus-Epidemie in den USA hat sich zuletzt dramatisch beschleunigt.

Sechs Wochen altes Baby stirbt an Coronavirus-Infektion

Update vom 02.04

Tragischer Fall im Bundesstaat Connecticut: Dort ist ein sechswöchiges Baby an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der Gouverneur des Bundesstaates Connecticut, Ned Lamont, erklärte am Mittwoch, das Baby sei vergangene Woche leblos in ein Krankenhaus gebracht worden und habe nicht wiederbelebt werden können. Ein Test auf Covid-19 sei nun positiv ausgefallen. Es handle sich vermutlich um eines der jüngsten Covid-19-Opfer überhaupt, schrieb Lamont im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Das bricht uns das Herz."

New York trifft die Corona-Pandemie besonders hart

Update vom 30.03.

Die Stadt New York ist in den USA am schlimmsten von dem Coronavirus betroffen. Dort sind 33.768 Menschen infiziert, 776 Infizierte sind bereits gestorben (Stand: 30. März). In den Krankenhäusern droht bereits jetzt die Überlastung, mitten im Central Park steht ein Feldlazarett.

Donald Trump befürchtet 100.000 Corona-Tote in den USA

Update vom 29.03.

In einer Pressekonferenz am Sonntag, 29. März, bereitete Trump die Amerikaner auf dramatische Opferzahlen vor. Wenn es gelinge, durch Eindämmungsmaßnahmen die Zahl der Toten auf 100.000 zu begrenzen, „dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht“, sagte Amerikas Präsident. Aus einer Studie des Imperial College in London ging hervor, dass es in den USA 2,2 Millionen Tote geben könnten, sollten keine Maßnahmen zur Eindämmung von Corona ergriffen werden.

In Chicago stirbt erstmals ein Baby an Corona

Update vom 29.03.

Am Sonntag, 29. März wurde weltweit erstmals bekannt, dass ein Säugling in Zusammenhang mit Corona gestorben ist – und zwar in Chicago in den USA. Das Baby war unter einem Jahr alt.

Schauspieler Mark Blum stirbt in New York am Coronavirus

Update vom 25.03.

Bekannt wurde Mark Blum unter anderem durch seine Rolle als Richard Mason in „Crocodile Dundee“. Am 25. März ist der Schauspieler kurz vor seinem 70. Geburtstag in New York gestorben.

Corona in den USA: Minderjähriger stirbt nahe Los Angeles am Coronavirus

Update vom 25.03.

Am 25. März wurde in Kalifornien landesweit der erste Fall bekannt, bei dem ein Minderjähriger am Coronavirus gestorben ist. Der Teenager sei vor der Infektion bei „guter Gesundheit“ gewesen, sagte der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti.

Stuttgart

USA schließen Grenzen für Europäer

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, verhängen die USA am 12. März ein 30-tägiges Einreiseverbot für Europäer. Damals sagte Präsident Trump: „Die EU hat es versäumt, die gleichen Vorsichtsmaßnahmen (wie die USA) zu treffen und Reisen aus China und anderen Krisenherden einzuschränken.“

Erster Corona-Fall in den USA am 21. Januar

Am 21. Januar wurde in Amerika erstmals ein Mensch positiv auf Corona getestet. Wie der Spiegel damals berichtete, wurde das Virus bei einem Mann nachgewiesen, der nahe Seattle im Bundesstaat Washington lebt. Er war aus China eingereist.