• Die Impfquote unter den Erwachsenen in Deutschland ist einer neuen Erhebung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge höher als bislang angenommen.
  • Corona-Zahlen, Inzidenz und die Hospitalisierungsrate: Wie hoch sind die Fallzahlen heute in Deutschland?
  • Hier gibt es die aktuellen Werte aus dem Dashboard des RKI.
  • Auch die Entwicklung der Impfquote wird täglich in diesem Artikel veröffentlicht.

Aktuelle Fallzahlen des RKI am 10.10.2021: Inzidenz, Hospitalisierung, Infektionen und Impfquote

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht: Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland vom Sonntag, 10.10.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 66,1 (Vortag: 64,4; Vorwoche: 64,2)
  • Neuinfektionen heute: 7.612
  • Infektionen gesamt: 4.310.273
  • Neue Todesfälle: 24
  • Todesfälle gesamt: 94.202
  • Impfquote (Erstimpfung): 68,5 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 65,2 Prozent
  • Hospitalisierungsrate: Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI mit 1,67 an. Am Tag zuvor hatte sie bei 1,67 gelegen. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15.

Impfquote laut RKI in Deutschland höher als in Statistik angegeben

Einem neuen Bericht des RKI zufolge, rechnet das Robert Koch-Institut in Berlin damit, dass inzwischen mehr Menschen gegen Corona geimpft sind, als aus der offiziellen Statistik des Bundes hervorgeht. Das Institut nimmt laut Bericht an, dass unter den Erwachsenen bis zu 84 Prozent mindestens einmal geimpft sind und bis zu 80 Prozent beide Dosen erhalten haben.

Corona-Zahlen der Bundesländer – Inzidenzwerte aus allen Regionen Deutschlands

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 104,1 – Bremen
  • 97,4 – Thüringen
  • 91,3 – Bayern
  • 87,3 – Sachsen
  • 85,9 – Baden-Württemberg
  • 78,9 – Berlin
  • 62,6 – Hessen
  • 55,2 – Hamburg
  • 53,7 – Rheinland-Pfalz
  • 52,9 – Brandenburg
  • 52,1 – Nordrhein-Westfalen
  • 48,2 – Sachsen-Anhalt
  • 46,9 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 41,4 – Niedersachsen
  • 45,1 – Saarland
  • 27,1 – Schleswig-Holstein

Inzidenzen und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hatte es in Deutschland am 26. April 2021 mit einem Wert von 169,3 gegeben. Danach war sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefststand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt.

Corona und Studium: Unis endlich wieder in präsenz

Nach drei Corona-Online-Semestern beginnen an diesem Montag und eine Woche später an vielen Universitäten in Deutschland Seminare und Vorlesungen wieder hauptsächlich in Präsenz. Je nach Bundesland ist Vorlesungsbeginn am 11. oder 18. Oktober. An einigen Hochschulen und Fachhochschulen laufen auch schon Lehrveranstaltungen. Offizieller Semesterbeginn war der 1. Oktober.
Von Normalität kann allerdings noch nicht die Rede sein: Die Einrichtungen müssen nun versuchen, einen reibungslosen Lehrbetrieb unter geltenden Corona-Bestimmungen hinzubekommen. „Eine große Herausforderung ist die Kontrolle der Einhaltung der 3G-Regelung“, sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Peter-André Alt, der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn man das für jede Veranstaltung umsetzen will, kann das den gesamten Lehrbetrieb blockieren.“ Die Einrichtungen kämen da an ihre Grenzen. Die HRK vertritt 268 Hochschulen in Deutschland, an denen mehr als 92 Prozent der knapp drei Millionen Studentinnen und Studenten eingeschrieben sind.
Grundsätzlich müssen die Studierenden nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind (3G), wenn sie an Lehr- oder anderen Veranstaltungen teilnehmen wollen. Das wird zum Beispiel über Bändchen wie beim Club-Urlaub geregelt. Manche Hochschulen nutzen auch ein Check-in-System: Studierende müssen sich registrieren, Impfpass, Genesenen-Nachweis oder negativen Test vorlegen - dann können sie mit einem QR-Code auf dem Handy ihren Status bei Kontrollen auf dem Campus nachweisen. Es gibt auch Vignetten, die auf den Studentenausweis geklebt werden können, und Apps, mit denen sich Studierende in Seminarräume einbuchen können.

Corona-Zahlen weltweit: Johns-Hopkins-Universität meldet Tote und Infizierte

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldete am Sonntag (Stand 6 Uhr) weltweit mehr als 237 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 4,8 Millionen Menschen. Diese drei Länder sind aktuell am stärksten betroffen:
  • USA: 44.317.553 Infizierte und 712.972 Tote
  • Indien: 33.935.309 Infizierte und 450.375 Tote
  • Brasilien: 21.567.880 Infizierte und 600.830 Tote
  • Deutschland verzeichnet laut JHU aktuell 4.305.634 Infizierte und 94.182 Tote.