„Hier dürfte sich ein weiterer weltweiter Impfstoffanbieter abzeichnen“: Nach Einschätzung des Chefs der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, kann der in Russland entwickelte Impfstoff „Hoffnung geben“. Auch in der Gruppe der Über-60-Jährigen gebe es „eine hohe Wirksamkeit von 90 Prozent“, berichtet Werner bei „19 – die DUB Chefvisite“. Das zeigten Zwischenergebnisse, die gestern im renommierten Fachblatt „The Lancet“ veröffentlicht wurden. Es handelt sich um einen klassischen Vektorimpfstoff wie das Präparat von AstraZeneca. Im Gegensatz zu diesem sei das als „Sputnik V“ bekannte russische Mittel aber an einer ausreichenden Zahl von älteren Probanden getestet worden und könnte auch bei Senioren verimpft werden, so der Mediziner.
Zugang zu Maschinen der Lufthansa nur für Geimpfte soll es nicht geben: „Wir hätten das Recht dazu, haben das aber nicht vor“, stellt der Kommunikationschef der Fluggesellschaft, Andreas Bartels, in der Sendung klar. Eine solche Entscheidung müsste aus Sicht des Unternehmens „von den Behörden kommen, nicht von einer privaten Airline“. Das Passagieraufkommen wird nach Bartels‘ Einschätzung „erst zur Mitte der Dekade“ wieder Vorkrisenniveau erreichen. Ein Grund sei die stetige Abnahme von Geschäftsreisen, die vielfach durch Videokonferenzen ersetzt werden. Daher verkleinere die Lufthansa ihre Flotte um 150 Flugzeuge – von 800 auf 650 Maschinen: „Wir schrumpfen eine mittelgroße Airline weg“, so Bartels.