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: Essener Impfarzt Dr. Stefan Steinmetz: Eine Impflicht würde die Impfbereitschaft zerstören

Der Internist und leitende Impfarzt in Essen, Dr. Stefan Steinmetz, erzählt bei „19 - die DUB-Chefvisite“, stellt bei den Impfungen keine Komplikationen fest und warnt Arbeitgeber davor, mit eine Impflicht Druck auszuüben.
Von
SWP
Ulm
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Essener Impfarzt Dr. Stefan Steinmetz, zu Gast bei „19 - Die DUB-Chefvisite“ von Verleger Jens de Buhr (Mitte) und Klinikchef Jochen Werner.

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„Überall sind Nachbestellungen da“: Laut Dr. Stefan Steinmetz, der die Impfung in der Stadt Essen leitet, überzeugt die Corona-Impfung auch anfangs skeptische Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen. Viele wollten nach der ersten nun auch die zweite Impfung, „weil die Nebenwirkungsquote so gering ist“, berichtet Steinmetz bei „19 – die DUB Chefvisite“. Nach Verabreichung von rund 6000 Dosen hält der Mediziner den Schutz gegen das Coronavirus für besser verträglich als eine Grippeimpfung: „Ich habe keine Komplikationen festgestellt.“

In Essen hat Steinmetz mit seinem Team bereits 40 von 76 Senioreneinrichtungen versorgt – die übrigen seien „sicher im Laufe dieses Monats durch“, zeigt er sich zuversichtlich. Am 1. Februar sollte dann die Behandlung der Über-80-Jährigen in den Impfzentren beginnen. Diese „dauert allerdings zwei bis drei Monate“, so Steinmetz: „Wir könnten schneller sein, wenn mehr Impfstoff da wäre.“ Der Mediziner warnt Arbeitgeber davor, mit Kündigungsdrohungen Druck auf ihre Mitarbeiter auszuüben und sie zur Impfung zu drängen: „Keine Impfpflicht“, betont er, „das würde die Impfbereitschaft zerstören.“ Steinmetz setzt vielmehr darauf, durch „Information und Aufklärung“ zu überzeugen.