Im Ostalbkreis gibt es nach Angaben des örtlichen Gesundheitsamts einen sprunghaften Anstieg an Neuinfektionen, die auf eine Trauerfeier in der vergangenen Woche zurückzuführen sind. Wie eine Sprecherin des Landratsamts am Montag sagte, seien derzeit 47 neue Corona-Fälle bekannt, jedoch könnten noch mehr Menschen infiziert sein.
Eine Teilnehmerliste zu der Trauerfeier vor rund zwei Wochen gebe es nicht, man gehe aber von mehr als hundert Gästen aus. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Die so genannte „Index-Person“, also die Person, welche infiziert zur Feier gegangen war, wird offenbar noch gesucht. Die Sprecherin des Ostalbkreises, Susanne Dietterle, erklärte, dass diese Person noch identifiziert werden müsste. Daher wisse man auch nicht, ob die betroffene Person von ihrer eigenen Infektion gewusst habe.

Friedrichshafen

Auch Kinder unter den Gästen – Kita in Schwäbisch Gmünd vorübergehend geschlossen

Unter den Infizierten sind nach Angaben der Sprecherin auch Kinder. Eine Kita in Schwäbisch Gmünd sei vorübergehend geschlossen worden, eine Klasse sei getestet worden - offenbar habe sich jedoch kein Mitschüler des infizierten Kindes angesteckt. Zudem sollen auch Schüler und Lehrer des Parler-Gymnasiums, der Uhlandschule, der Pestalozzischule und der Grundschule Hardt betroffen sein. Bis Mittwoch seien weitere Tests in mehreren Klassen an verschiedenen Schulen geplant. Darüber hinaus wird laut der Sprecherin weiter nach den Teilnehmern der Feier gesucht.