Die Deutsche Bahn zeigt sich angesichts der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland ihren Kunden gegenüber kulant bei Tickets für bereits gebuchte Reisen: Für alle bis zum 13. März erworbenen Tickets mit Reisedaten zwischen 13. März und 30. April könnten Fahrgäste ihre Fahrt verschieben und den Fahrschein bis zum 30. Juni flexibel für die gebuchte Strecke nutzen. Bei den rabattierten Sparpreisen und Supersparpreisen ist die Zugbindung aufgehoben.
Viele Züge der Deutschen Bahn fahren offenbar schon mit deutlich geringerer Auslastung - so wie dieser ICE.
Viele Züge der Deutschen Bahn fahren offenbar schon mit deutlich geringerer Auslastung - so wie dieser ICE.
© Foto: DPA
Möglich ist nach Angaben der Bahn auch eine Umwandlung in Reisegutscheine: Bis zum 13. März erworbene Tickets für Reisen bis 30. April können demnach kostenfrei in einen Reisegutschein umgewandelt werden. Dies gelte auch für Sparpreise und Supersparpreise. Anträge zur Umwandlung in einen Reisegutschein könnten auch noch nach dem gebuchten Reisetag abgeschickt werden.

Wegen Coronavirus: Sonderfahrplan im Regionalverkehr der Bahn

Am Sonntag war bekanntgeworden, dass die Bahn das Angebot im Regionalverkehr wegen des Coronavirus deutlich einzuschränken.
Bezogen auf Bayern bedeutet das etwa, dass bei der Südostbayern-Bahn ab Montag einige Verstärker-Züge auf der Strecke zwischen Mühldorf und München ausfallen werden, wie die Deutsche Bahn (DB) mitteilte. Bei der Gäubodenbahn in Niederbayern gelte der Ferienfahrplan.
Der Zugverkehr nach Österreich werde wegen der Grenzschließung ab Montag eingestellt, teilte die Bayerische Oberlandbahn mit. Züge des Meridian nach Salzburg enden demnach vorzeitig in Freilassing, jene nach Kufstein enden in Kiefersfelden. Von dort aus wenden die Züge zurück in Richtung München.
Auch bei der S-Bahn in München werden wegen der Ausbreitung des Virus die Fahrpläne angepasst. Den DB-Angaben zufolge werden ab Montagmorgen die Taktverstärker der Linien 2, 3, 4 und 8 ausfallen. Die Deutsche Bahn empfahl