• Besonders die Verbreitung von Mutationen bereitet Politikern und Wissenschaftlern Sorge
  • In Kalifornien in den USA ist jetzt offenbar eine neue Mutante aufgetaucht, die noch ansteckender sein soll als die britische Variante B117
In Kalifornien wurde laut Nachrichtensender NTV im Zuge einer Studie eine neue, offenbar sehr gefährliche Mutation entdeckt. Diese kalifornische Variante sei ebenso hochansteckend wie die britische Mutation B117, die sich in Deutschland aktuell stark verbreitet.

Neue Mutation B1427 aus Kalifornien tödlicher und ansteckender

Außerdem verursache sie ersten Erkenntnissen zufolge deutlich schwerere Verläufe. Der Studie der University of California in San Francisco zufolge müssten mit der Mutation Infizierte bis zu fünfmal häufiger auf die Intensivstation, berichtet der Sender am Donnerstag, 25.02.2021. Laut der „Tagesschau“ ist die Wahrscheinlichkeit an Covid-19 zu sterben der noch unveröffentlichten Studie nach elfmal höher.

Stark steigende Corona-Fallzahlen durch neue Mutante in Kalifornien

Untersucht worden seien für die Studie in den vergangenen Monaten 2000 positiv getestete Proben in der Region San Francisco. Dabei habe man festgestellt, dass im vergangenen Jahr die Mutation kaum aufgetreten sei. Ende Januar dann jedoch seien mehr als die Hälfte dieser Proben auf die Mutation zurückzuführen. Laut „Tagesschau“ erklärte der Wissenschaftler Joe DeRisi in den Lokalnachrichten: "Im November gehörten 16 Prozent der Proben zu der neuen Virusvariante, im Januar waren es dann 53 Prozent."
Das heißt, diese Variante verbreitet sich sehr schnell. Allerdings handle es sich um eine erste und relativ kleine Studie. Informationen dazu, ob die Kalifornien-Mutation schon in Deutschland aufgetreten ist, gibt es nicht.