Corona, Corona, Corona. Es vergeht kaum eine Stunde, in der keine dramatische Neuigkeit zum Virus veröffentlicht wird. Es scheint, als passiere auf der Welt nichts mehr außer neuen Infektionen, neuen Todesfälle, neuen rigorosen Beschränkungen. Aber ist das wirklich so? Nein! Denn es gibt noch. Die positiven Nachrichten. Nachrichten, die zeigen, die ermutigen, ablenken, ein Lächeln aufs Gesicht zaubern – auch in Corona-Zeiten. Die großen und kleinen Lichtblicke in der Krise im Überblick:

Organist Carpenter gibt Konzert auf Lastwagen

Update, 29. April 2020, 14:37 Uhr

Der renommierte US-amerikanische Organist Cameron Carpenter möchte sein Publikum trotz ausfallender Konzerte aufgrund der Corona-Krise nicht im Stich lassen. Mit seiner auf einem Lastwagen montierten Orgel startete der 39-Jährige daher am Mittwoch eine viertägige Tour durch Berlin. „In Zeiten von Corona erreiche ich so die Menschen zuhause, an ihren Fenstern und auf ihren Balkonen“, sagte Carpenter bei seinem Auftakt vor dem Caroline Bartheau Seniorenheim in Spandau am Mittwoch.
Unter dem Motto „All you need is Bach“ will er bis Samstag vor rund 30 Pflegeheimen und Wohneinrichtungen für behinderte Menschen aus den berühmten „Goldberg“-Variationen von Bach spielen. Mit der Aktion will er sich auch bei der Stadt Berlin bedanken, in der er seit 2010 lebt. Er liebe die Stadt und das Leben dort, die gedankliche Freiheit, die Kultur und das Bunte, sagte er.

Neapels Pizzabäcker wieder aktiv - „psychologisch wichtiger Faktor“

Update, 28. April 2020, 13:40 Uhr

Neapel ohne Pizza ist unvorstellbar - doch lange mussten es die Bewohner der süditalienischen Stadt in der Corona-Krise ohne ihre Lieblingsspeise aushalten. Am Montag durften Pizzerien nach etwa sieben Wochen endlich wieder die Öfen anwerfen: Zwar nur für die Pizza zum Bestellen für Zuhause, aber immerhin.
„Es ist ein psychologisch wichtiger Faktor, dass die Pizzabäcker wieder arbeiten können, aber ökonomisch hilft uns Delivery nicht viel“, sagte der Präsident des neapolitanischen Pizzaverbandes Associazione Verace Pizza Napoletana, Antonio Pace, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Rund 200 von 500 Pizzerien in der Stadt seien nun wieder in Betrieb. „Aber wir hoffen, dass die Leute bald wenigstens wieder zum Take-away kommen dürfen. Warum darf man vor dem Supermarkt Schlange stehen, aber vor einer Pizzeria nicht?“
Die Regierung in Rom hatte angekündigt, dass Restaurants und Bars erst ab Juni wieder öffnen dürfen. Viele Betreiber befürchten den Ruin. „In unserer Stadt waren nicht mal zu Kriegszeiten die Öfen für zwei Monate kalt“, sagte Bürgermeister Luigi de Magistris. Neapel rühmt sich, die Ursprungsstadt der Pizza zu sein. Die neapolitanische Kunst des Pizzabackens steht mittlerweile auch auf der Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes.

Versteigerung von Treffen mit Stars soll in Corona-Krise Geld bringen

Update, 28. April 2020, 13:30 Uhr

Ein Kaffee mit Hillary Clinton? Einen Song aufnehmen mit Sting? Ein Plausch mit Sacha Baron Cohen? Oder Schauspielunterricht von Patrick Stewart? Diese und weitere Erlebnisse sollen Anfang Mai versteigert werden, um Geld für den Kampf gegen die Corona-Pandemie zu sammeln. Interessierte könnten zwischen dem 1. und 8. Mai online bieten, teilte das Auktionshaus Sotheby's am Montag (Ortszeit) in New York mit. Die Einnahmen kämen dann der Flüchtlingsorganisation International Rescue Committee bei ihren Anstrengungen gegen eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zugute.

Mann verschenkt Nähmaschine mit längst vergessenem Geldversteck

Update, 16. April 2020, 14:35 Uhr

Eine alte, einfache Nähmaschine hat im oberbergischen Morsbach für eine schöne Geschichte gesorgt: Der Besitzer hatte keine Verwendung mehr für das Gerät und stellte sie am Straßenrand zum Verschenken ab. Dass er die Nähmaschine vor einiger Zeit auch mal als Versteck für Bargeld genutzt hatte, war dem 56-Jährigen längst entfallen. Ein 21-Jähriger nahm die Maschine mit - und fand zu Hause darin die 1000 Euro. Weil er nicht wusste, wer die Nähmaschine an den Straßenrand gestellt hatte, bat er die Polizei um Hilfe. Die konnte den Besitzer ausfindig machen. „Ich finde es toll, dass der junge Mann so ehrlich war“, sagte der 56-Jährige bei der Polizei, wie die Beamten am Sonntag mitteilten.

Flamenco auf dem Balkon: Sevillaner feiern „Feria de Abril“ zu Hause

Update, 26. April 2020, 11:17 Uhr

Wenn auf der Straße nicht gefeiert werden darf, dann tanzen die Sevillaner den Flamenco eben auf dem Balkon: Zum Auftakt der „Feria de Abril“, einem der bekanntesten Volksfeste Spaniens, leuchteten in der Nacht zum Sonntag an vielen Häusern der andalusischen Stadt Lichterketten und die berühmten „farolillos“, runde Faltlaternen aus Papier. Bürger sangen und tanzten an Fenstern und auf Terrassen, viele trugen traditionelle Flamenco-Trachten.
„Tres, dos, uno...“, zählten die Menschen die letzten Sekunden vor Mitternacht herunter, dann gingen auf den Balkonen die Lichter an und die Party konnte - trotz der Corona-Krise - starten. Die Feria sollte wegen der Pandemie ursprünglich auf September verschoben werden, war aber kürzlich ganz abgesagt worden. Im besonders stark von dem Virus betroffenen Spanien gilt seit Mitte März eine strikte Ausgehsperre.
Immer zwei Wochen nach Ostern herrscht in der Stadt eine Woche lang Ausnahmezustand. Gefeiert wird die Aprilmesse von Sevilla normalerweise vor allem auf dem Festgelände im Viertel Los Remedios. In zahlreichen Festzelten und Buden wird getrunken, gesungen und getanzt, Kutschen und geschmückte Pferde halten Paraden ab und Frauen in Rüschenkleidern flanieren durch die Straßen. Die auch bei vielen Touristen beliebte Sause endet immer mit einem großen Feuerwerk.

Schildkröte macht Wochenendausflug im Allgäu

Update, 26. April 2020, 11:10 Uhr

Eine Schildkröte hat im Allgäu einen Wochenendausflug unternommen. „Sie lief erst über ein Feld und hat sich dann auf der Terrasse eines Hauses in der Sonne ausgeruht“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Beamten brachten das rund 15 Kilogramm schweren Tier nach seinem Ausflug durch Roßhaupten (Landkreis Ostallgäu) am Samstag wohlbehalten in ein Tierheim. „Die Schildkröte muss kein Bußgeld wegen der Ausgangsbeschränkung fürchten“, so der Sprecher. Bislang habe sich noch kein Besitzer, dem das Tier entlaufen sein könnte, gemeldet.

Kinos wegen Corona-Pandemie geschlossen: Filme an Fassaden in Berlin

Update, 24. April 2020, 10:46 Uhr

Kino-Vergnügen trotz Corona? In Berlin geht das: auf Häuserfassaden werden Kinofilme projiziert. Bewohner können zuhause bleiben und unterstützen mit der Aktion auch noch die Kinos.

700 Grüße aus aller Welt zum 100. Geburtstag

Update, 24. April 2020, 10:36 Uhr

Unvergessliche Geburtstagsüberraschung: Zu seinem 100. Geburtstag hat Hermann Günther aus Zeil am Main in Unterfranken Post aus aller Welt bekommen. Wegen Corona konnte er nicht wie geplant mit seiner Familie in seinen einstigen Heimatort im heutigen Polen fahren. Zum Trost startete seine Enkelin Jana Zimmermann einen Aufruf bei Instagram und mehreren Radiosendern, ihrem Opa Geburtstagsgrüße zu senden. Um seinen Geburtstag seien dann um die 700 Sendungen bei ihm eingegangen – sogar Post aus Finnland und Südafrika sei dabei gewesen, sagte Jana Zimmermann. „Das war Wahnsinn, es war wie eine Lawine.“ Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.
Auch Blumen, Pralinen und ein Bildband aus Hermann Günthers alter Heimat Schlesien seien angekommen. „Er war vollkommen überwältigt. Dass er so viel Aufmerksamkeit bekommen hat und so viel schöne Post, das hat ihn richtig aufleben lassen“, freute sich seine Enkelin. Zwar durften die insgesamt fünf Enkel und vier Urenkel Hermann Günther wegen der Ausgangsbeschränkungen an seinem Geburtstag nicht besuchen. Seine drei Töchter hätten ihm aber die Post gezeigt und so trotz allem für einen ganz besonderen Geburtstag gesorgt.

94-Jähriger lässt sich von der Corona-Pandemie nicht ausbremsen

Update, 24. April 2020, 08:15 Uhr

Alfred Meyer wird am 23. Mai 95 Jahre alt, aber er lässt sich auch von der Coronavirus-Pandemie nicht ausbremsen. Jeden Morgen um halb sechs klingelt der innere Wecker des Rentners aus der Nähe von Stuttgart, er wird immer automatisch wach, kurz darauf beginnt die Unruhe. Alfred Meyer braucht eine Beschäftigung. Er bügelt, kocht und putzt, seit dem Tod seiner Frau 2015 lebt er allein. Zuletzt bestrich er sogar die Wände im Esszimmer mit kanariengelber Farbe, weil die alte Farbe ihm nicht mehr gefallen hatte. Aber egal was Alfred Meyer tut, es gibt nur eine Sache, die ihn am meisten ausfüllt: das Laufen.
Dreimal die Woche geht er joggen, wobei sein Stil eher dem schnellen Gehen ähnelt. Dienstags, donnerstags und samstags. Jede Woche. Immer mindestens 15 Kilometer. Fast drei Stunden. „Laufen ist für mich wie für Andere die Medizin, die sie vom Arzt verschrieben bekommen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Sein Sohn Peter Meyer ist Orthopäde, er macht sich keine Sorgen um die Gesundheit seines Vaters, im Gegenteil: „Es wäre für ihn eine Katastrophe, wenn er nicht mehr laufen könnte.“

Gruß-Bus überbringt Liebesbotschaften in Brüssel

Update, 23. April 2020, 14:12 Uhr

Aufmunternde Grüße an die Großmutter, eine befreundete Krankenschwester oder einen lieben Kollegen können Menschen in Brüssel derzeit per Bus ausrufen lassen. Die städtische Verkehrsgesellschaft STIB-MIVB setzt einen elektrischen Gruß-Bus ein, um die Bürger in Zeiten der Corona-Ausgangsbeschränkungen zu verbinden. Noch bis zu diesem Freitag fährt der Bus nach Unternehmensangaben durch die belgische Hauptstadt, „um ein wenig Liebe in den Herzen der Brüsseler zu verbreiten“. Wer eine Nachricht überbringen lassen will und sich an gewisse Regeln hält, kann seine Grüße an die STIB-MIVB übermitteln - der Gruß-Bus fährt dann an die angegebene Adresse und ruft die Worte per Lautsprecher aus.

Koalas nach Buschfeuer-Verletzungen geheilt und wieder in Freiheit

Update, 23. April 2020, 10:17 Uhr

Nach den schweren Buschbränden im Südosten von Australien sind diesen Monat 26 verletzte Koalas wieder wohlbehalten in die Wildnis zurückgebracht worden. Darunter ist auch Anwen (4), das erste Weibchen, das nach einem Feuer ins Koala-Krankenhaus von Port Macquarie gekommen war, wie die Klinik am Donnerstag mitteilte. Anwen hatte sich demnach die Arme schwer verbrannt. Wie sie sich in sechs Monaten erholt habe, sei erstaunlich. Sie sei nun aktiv und frech unterwegs.
„Es ist für uns ein herzerwärmender Tag. So viele Tiere wieder in ihren früheren Lebensraum, einige sogar an ihrem eigenen Baum auszusetzen, macht uns sehr glücklich“, sagte Klinikchefin Sue Ashton. Wegen des Regens hätten sich ihre Gebiete deutlich früher als erwartet erholt, heißt es in der Mitteilung.
In der Koala-Klinik an der Ostküste des Kontinents wurden während der Feuer insgesamt 49 Tiere behandelt. Für die nur in Australien heimischen Beutelsäuger waren die Brände besonders verheerend, da die Tiere nicht vor Feuer fliehen, sondern in ihren Bäumen sitzen bleiben. Allein im am schlimmsten betroffenen Bundesstaat New South Wales soll die Population nach Angaben der Umweltorganisation WWF schätzungsweise um 80 bis 85 Prozent zurückgegangen sein.
Bei den verheerenden Buschbränden zwischen September 2019 und März 2020 wurden etwa 12,5 Millionen Hektar Land zerstört, das entspricht etwa einem Drittel der Fläche von Deutschland.

Online-Lachseminare gegen den Corona-Koller

Update, 23. April 2020, 07:15 Uhr

Lachen ist bekanntlich die beste Medizin – und deshalb bietet der Lachclub am Münchner Westpark aktuell Online-Lachseminare als Mutmacher in der Corona-Krise an. Wem wegen der Ausgangsbeschränkungen die Decke auf den Kopf fällt, der könne nun regelmäßig im Videochat an den Seminaren teilnehmen, sagt Lachtrainerin Cornelia Leisch. „Es geht darum, aus dem Kopf herauszukommen. Das passiert, wenn man atmet und wenn man lacht.“
Die Nachfrage sei groß: Anfangs habe es jeden Sonntag um 11.00 Uhr einen Termin für das Online-Training gegeben, mittlerweile biete der Lachclub zusätzliche Termine mehrmals die Woche an, so Leisch. Manchmal kämen dann bis zu 50 Lachschüler im Chat zusammen. Am wichtigsten sei es, sich von allen Zwängen freizumachen – und das habe nicht unbedingt etwas mit lauten Lachgeräuschen zu tun. „Man muss das natürliche Lachen kommen lassen“, sagt Leisch. „Manche können dann so loslassen, dass ihnen die Tränen kommen.“

Patientin verschenkt Mundschutze

Update, 23. April 2020, 7:00 Uhr

„Sie brauchen es dringender. Alles Gute für die nächsten Wochen. Und Danke für Ihre Arbeit“ – mit diesem Gruß hat eine Patientin der Münchner Allgemeinärztin Petra Weber ein Paket mit Mundschutzen geschenkt. „Es ging mir wirklich das Herz auf. Ich fand das so lieb“, sagt Weber der Deutschen Presse-Agentur. Der anhaltende Mangel an Hygienemitteln sei bei ihr in der Praxis ein großes Problem.
Zwar habe es auch Material von der Kassenärztlichen Vereinigung gegeben. „Es ist nett gemeint, aber wenn man selbst nichts anderes hätte, könnte man nur eine Woche damit schaffen“, so Weber. Darum seien die 50 Mundschutze aus dem Paket der Patientin nicht nur eine schöne Wertschätzung, sondern auch eine wichtige Hilfe.

Walzer gegen Lagerkoller - Choreograph bittet zum Online-Tanztee

Update, 22. April 2020, 11:41 Uhr

Der Stuttgarter Choreograph Eric Gauthier will Menschen während der Corona-Krise zum Paartanz zu Hause animieren. In zehn Videos zeigt er mit der Tänzerin Nora Brown Standard- und Lateintänze wie Walzer, Salsa, Rumba und Cha-Cha-Cha, wie das baden-württembergische Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Gauthier produziert die Clips im Auftrag des Landes.
Gauthier leitet ein nach ihm benanntes Tanzensemble am Theaterhaus Stuttgart. Mit den kurzen Videos will er den traditionellen Sonntagnachmittag-Tanztee wiederbeleben und modernisieren. Von diesem Donnerstag an sind die Filme in den sozialen Netzwerken Instagram und Facebook sowie auf Youtube und über die Website www.bwegt.de abrufbar. Auf der Online-Musik-Plattform Spotify gibt es eine Liste mit der passenden Musik.

Würzburg zeigt verschlossene Museumskunst auf Plakatwänden

Update, 22. April 2020, 07:50 Uhr

In der Corona-Zeit bleiben viele Kunstwerke und Gemälde hinter Museumstüren verschlossen. Die Stadt Würzburg zeigt deswegen Abbildungen und Ausschnitte von 15 Werken auf Plakatwänden in der Stadt.
So sind etwa ein Ausschnitt des Gemäldes „Portrait des Fagottisten Joseph Roth vor Würzburger Stadtansicht“ von Peter Geist aus dem Museum für Franken oder die von Giovanni Battista Tiepolo geschaffene Studie zu „Apoll und Hyazinth“ aus der Gemäldegalerie des Martin-von-Wagner-Museums zu sehen.
„Wenn die Menschen nicht zur Kunst können, dann bringen wir eben die Kunst zu ihnen“, sagte Stadtsprecher Georg Wagenbrenner. Je nach Dauer der Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie werde es eine weitere Auflage der Aktion unter anderem mit Werken der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens geben, kündigte er an.
Hinter der Aktion „#KunstPause“ stehen der Fachbereich Kultur der Stadt und das Lokalmagazin „Frizz“.

Nationalspieler Rüdiger zahlt Verpflegung für Charité-Mitarbeiter

Update, 21. April 2020, 17:54 Uhr

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger unterstützt in der Corona-Krise das Pflegepersonal in der Berliner Charité. Der Profi vom Premier-League-Club FC Chelsea übernimmt für drei Monate die Kosten für die Verpflegung der Klinikmitarbeiter auf einigen Stationen. Der 27-Jährige hat eine besondere Beziehung zu dem Krankenhaus: Er wurde 1993 in der Charité geboren.
„Als sich die Lage auch in Berlin verschlimmert hatte, habe ich das Gespräch mit der Charité gesucht und wollte erfahren, wie und wo ich am besten unterstützen kann“, sagte der Verteidiger am Dienstag. Ihm sei berichtet worden, dass die Verpflegung des Personals kompliziert geworden sei, weil die Kantinen aus Sicherheitsgründen geschlossen seien und Verpflegungsmöglichkeiten um das Krankenhaus herum derzeit wegfielen.
Mit einem lokalen Caterer stellt Rüdiger nun die Verpflegung der Mitarbeiter für die nächsten drei Monate sicher. Die Aktion ist bereits vor Ostern angelaufen. „Auch wenn ich inzwischen in London lebe, ist Berlin für mich immer noch eine sehr besondere Stadt“, meinte er. Er sei noch oft dort. „Ich habe Berlin sehr viel zu verdanken und helfe daher jetzt sehr gerne aus.“

Die Cookinseln im Pazifik haben sich zum coronafreien Gebiet erklärt

Update, 21. April, 14:27 Uhr

Während die Menschen auf der ganzen Welt gegen das Coronavirus kämpfen, gibt es scheinbar noch Flecken auf der Erde, in denen keine Infektion registriert wurde. Die Cookinseln im Südpazifik haben sich offiziell zum coronafreien Gebiet erklärt. Die Inselgruppe mit ihren weißen Stränden und dem türkisblauen Meer war schon vor der Corona-Pandemie der Inbegriff eines Traumortes. Und jetzt: Auf den Cookinseln sei bei keinem der rund 20.000 Einwohner eine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 bekannt, und alle 900 durchgeführten Tests seien bislang negativ ausgefallen, teilte das Büro von Premierminister Henry Puna mit.

Virtuelle Weltreise soll gegen coronabedingte Langeweile helfen

Update, 21. April 2020, 12:20 Uhr

Die Landeszentralen für politische Bildung in Deutschland haben eine virtuelle Weltreise durch 20 Länder organisiert. Die Reise ist als „Welt-Quiz“ gestaltet. Die Teilnehmer haben die Chance auf einen von über 50 Preisen, wie die baden-württembergische Landeszentrale am Dienstag in Stuttgart mitteilte.
Die Fragen drehen sich um Hauptstädte und Wahrzeichen der Länder, Geschichte und Politik, Wahlen sowie aktuelle Zahlen und Quoten in Bereichen wie Arbeit und Soziales. Die Teilnehmer sollen „Wissenswertes über Land und Leute“ erfahren, wenn sie vor der Beantwortung der Fragen die jeweils hinterlegten Links zu Informationsseiten besuchen. Ein Einstieg in das Quiz ist jederzeit möglich. Teilnahmeschluss ist der 30. Mai.

Riesenschildkröten kehren an Strände zurück

Update, 21. April 2020, 11:25 Uhr

Die englische digitale Zeitschrift „Independent“ berichtet, dass Ozeanforscher derzeit so viele Nester der seltenen Meerestiere finden, wie seit 20 Jahren nicht mehr. In Juno Beach im amerikanischen Bundesstaat Florida wurden 76 Nester von Riesenschildkröten entdeckt, dies sei laut des örtlichen Marinezentrums ein “bedeutender” Anstieg. In Thailand wurden die meisten Nester von Lederschildkröten seit 20 Jahren gefunden.
„Dies ist ein sehr gutes Zeichen für uns, da viele Brutgebiete von Menschen zerstört wurden", so Kongkiat Kittiwatanawong, der Direktor des Meeresbiologisches Zentrums Phuket, zum “Independent”. “Schildkröten haben ein hohes Risiko, von Fanggeräten und Menschen getötet zu werden, die den Strand stören.” Aufgrund der weltweit größtenteils verhängten Ausgangssperren und Kontaktverbote sind zur Zeit viele Sträne menschenleer. Diese Ruhe brauchen die rund zwei Meter lange und bis zu 700 Kilogramm schwere Lederschildkröten, um nisten zu können. Die größte Schildkrötenart der Welt ist hauptsächlich an den Küsten des Atlantiks und des Indischen Ozeans beheimatet.

Wetter: Gute Sicht für kommende Sternschnuppen-Nächte

Update, 20. April 2020, 13:44 Uhr

Meist sternenklarer Himmel ermöglicht in den kommenden Nächten freie Sicht auf die Sternschnuppen der Lyriden. „Alle zwei Minuten könnte man eine Sternschnuppe sehen“, erklärte Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). In der Nacht zum Dienstag, aber vor allem in der Nacht zum Mittwoch könnten Sternschnuppen-Liebhaber auf ihre Kosten kommen.
Einen meist wolkenfreien Himmel über Deutschland prognostizierte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für die kommenden Nächte. Nur im Süden und Südwesten gebe es teilweise eine Wolkendecke, die Sternschnuppen könnten dennoch gut beobachtet werden, so der Sprecher.
„Es ist von der Menge nicht mehr als in jedem anderen Jahr“, sagte Köhler vom DLR. Die Voraussetzungen zur Sichtung seien nur besonders gut. Die Nacht sei durch den abnehmenden Mond dunkler. „Wir haben deswegen zur Zeit sehr gute Sichtbedingungen, aber auch, weil so wenig geflogen wird und die Luft so sauber ist.“
Der Astronom empfiehlt das Beobachten von erhöhten Punkten, in einem Park oder außerhalb der Stadt, da dort weniger Streulicht von Stadtlichtern die Sicht auf die Sternschnuppen erschwere.

Seit 72 Stunden kein neuer Corona-Fall in Gibraltar

Update, 20. April 2020, 11:21 Uhr

Gute Corona-Nachrichten aus Gibraltar: In dem britischen Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel wurde seit 72 Stunden kein neuer Fall des Virus Sars-CoV-2 mehr gemeldet, teilte die Regierung am Sonntagabend mit. Der letzte Anstieg der Infektionszahl sei am vergangenen Donnerstag registriert worden, als die Gesamtzahl auf 132 gestiegen war. Davon gelten 120 Patienten bereits wieder als gesund, zwölf Fälle sind noch aktiv. Tote in Zusammenhang mit dem Virus wurden in Gibraltar bislang nicht verzeichnet.
„Aber bitte werden Sie jetzt nicht unvorsichtig! Bitte befolgen Sie die Regeln, denn Leute werden sterben, wenn die Fallzahlen wieder steigen“, sagte Gesundheitsminister John Cortes. „Wir haben die Welle alle zusammen in ein Plätschern verwandelt, aber erinnert Euch daran, dass das Meer ruhig wird und sich zurückzieht, bevor der Tsunami zuschlägt“, warnte er.
In dem Gebiet mit seinen 33.000 Einwohnern wurden den Angaben zufolge bisher mehr als 1900 Tests durchgeführt. Somit wurden fast 5,8 Prozent der Menschen auf das Coronavirus untersucht, das ist vergleichsweise viel. In Gibraltar gilt seit dem 24. März eine 30-tägige Ausgangsbeschränkung. Die Menschen dürfen nur noch maximal mit einem Mitbewohner aus dem gleichen Haushalt hinaus, jedoch können sie - anders als in Spanien - auch spazieren gehen, joggen oder draußen mit ihren Kindern spielen.

Saarländer „angelt“ sich sein Baguette aus Frankreich

Update, 20. April 2020, 10:48 Uhr

Auch in Zeiten von Corona will der Saarländer Hartmut Fey auf Baguettes und Croissants aus Frankreich nicht verzichten: Der 68-Jährige kauft derzeit per Angel über den gesperrten Grenzübergang zwischen Lauterbach und Carling in Frankreich ein. Eine Verkäuferin der französischen Bäckerei hängt ihm die Backwaren in einer Tragetasche an die Angelrute - er hebt sie über die Absperrung.
„Es tut uns hier allen weh, dass unser kleiner Grenzübergang nicht mehr gegenseitig benutzt werden darf“, sagte Fey am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Lauterbach. „Wir hoffen, dass die Grenze bald wieder geöffnet wird.“ Seit Mitte März sind wegen der Corona-Krise etliche kleine Übergänge zwischen dem Saarland und Frankreich gesperrt. Der Einreiseverkehr nach Deutschland wird an mehrere überwachte Übergänge gelenkt.
In Nicht-Corona-Zeiten kauften viele Lauterbacher in der französischen Bäckerei in Carling wenige Meter hinter der Grenze ein, sagte Fey. Auch Franzosen kämen zum Einkaufen nach Lauterbach. Die Idee, durch die Luft zu angeln, sei ihm gekommen, weil er selbst Angler sei. „Ich fand, das ist ein guter Weg, um meine Botschaft auf lustige Art und Weise rüberzubringen.“

90-jährige Schottin hilft mit Treppensteigen während Pandemie

Update, 17. April 2020, 17:54 Uhr

Von wegen Schotten sind geizig: Die 90-jährige Margaret Payne will es einem fast 100 Jahre alten Kriegsveteranen gleich tun und eine große Spende für das britische Gesundheitswesen sammeln. Die Seniorin hat sich zum Ziel gesetzt, 282 Mal ihre Treppe hochzugehen. Das entspricht insgesamt der Höhe eines Berges in Schottland, den sie zum ersten Mal als Jugendliche erklommen hat. Dabei hat Payne seit ihrer Kindheit schon Probleme mit den Knien.
Das Geld soll dem staatlichen Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) und einem Hospiz zugutekommen, in dem ihr Mann gepflegt worden war. Sie sei vom 99-jährigen Engländer Captain Tom Moore inspiriert worden, sagte die gehbehinderte Rentnerin.
Rentnerin Payne hatte sich 10.000 Pfund als Ziel gesetzt - bis Freitagnachmittag kamen aber schon über zehn Mal so viel zusammen. Sie startete ihre Spendenaktion Ostersonntag und hofft, sie in knapp zwei Monaten beendet zu haben. Die NHS-Mitarbeiter seien wundervoll.
Für die Ärzte und Pfleger muss so viel Lob Balsam auf der Seele sein. Der NHS ist chronisch unterfinanziert, was sich besonders während der Corona-Pandemie bemerkbar macht. Mehr als 14.500 Menschen sind in Großbritannien schon an der Lungenkrankheit Covid-19 in Kliniken gestorben. Tote in Pflegeheimen sind noch nicht eingerechnet.
„Jeden Tag riskieren sie ihr Leben“, sagte die 90-jährige Payne, die nun auf ihre Weise helfen will und sich die Treppe immer wieder hoch quält. Das Bergsteigen habe sie, auch wegen ihrer Knieprobleme, nie besonders gemocht, wohl aber das Angeln, sagte die Seniorin aus Ardvar im Norden Schottlands. Noch heute gehe sie gern bei gutem Wetter im Garten spazieren - aber nicht bei starkem Wind, da ihr Haus ziemlich hoch liege. „Ich habe dann Angst, umgeweht zu werden.“

Traurig wegen Corona? Isländer empfehlen: Umarme einen Baum

Update, 17. April 2020, 14:39 Uhr

Die isländische Forstverwaltung ermutigt Menschen, denen wegen der strengen Corona-Maßnahmen körperliche Nähe fehlt, im Wald Trost zu suchen. Auf ihrer Internetseite empfiehlt die Behörde, Bäume zu umarmen. „Wenn du einen Baum umarmst, fühlst du es zuerst in deinen Zehen, dann in den Beinen, in deiner Brust und schließlich in deinem Kopf“, sagte ein Förster dem isländischen Rundfunk RUV. Er empfiehlt, dabei die Augen zu schließen. „Das ist so ein wundervolles Gefühl von Entspannung. Danach bist du klar für einen neuen Tag und neue Herausforderungen.“
Im großen Wald Hallormsstaður im Osten des Landes hätten die Forstmitarbeiter die Waldwege von Schnee geräumt, damit die Besucher sich frei bewegen können, ohne anderen zu nahe zu kommen. Sie empfehlen, sich einen Baum tiefer im Wald auszusuchen, damit nicht einer mehrmals umarmt und zur Infektionsquelle wird. „Schling deine Arme nicht um den ersten Baum, den du siehst“, sagte Pétur Halldórsson, Sprecher der Forstverwaltung, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Der Aufruf der Forstverwaltung käme bei den Isländern gut an. „Wir sehen, dass viele in den sozialen Medien Bilder posten, wie sie einen Baum umarmen.“

Nordrhein-Westfalen: Ehrliche Finderin gibt 20.000 Euro ab

Update, 17. April, 08:32 Uhr

Eine 60-Jährige aus Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) hat mehr als 20 000 Euro Bargeld gefunden und umgehend wieder abgeliefert. Die Frau entdeckte am Donnerstag im Vorraum einer Bankfiliale auf einem Geldautomaten eine schwarze Tasche. Inhalt: Geldscheine in Umschlägen verpackt und zwei Schlüssel, wie die Polizei mitteilte. Die Finderin gab die Tasche beim nahe gelegenen Einkaufszentrum ab, dann wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten ermitteln nun, wem das Geld gehört.

Fußball: Union Berlin veranstaltet virtuelles Benefizspiel, um Oberligisten zu helfen

Update, 16. April, 16:49 Uhr

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hilft während der Coronavirus-Krise seinen Kooperationspartnern. So tritt der Erstligist am 8. Mai zu einem virtuellen Benefizspiel beim FSV Luckenwalde an. Mit den Einnahmen soll sich der Oberligist ein wenig finanziellen Spielraum verschaffen, teilte Union am Donnerstag auf seiner Internetseite mit.

Brandenburg: Ehrenamtliche nähen 1600 Masken für Geflüchtete

Update, 16. April, 15:16 Uhr

Die Bewohner von Erstaufnahmeeinrichtungen in Brandenburg haben selbstgenähte Behelfsmasken bekommen. Rund 1600 Masken wurden von Ehrenamtlichen genäht und am Mittwoch und Donnerstag übergeben, wie das Sozialministerium mitteilte. „Damit sie sich und andere in den beengten Wohnverhältnissen, aber auch außerhalb der Einrichtung nicht unnötig gefährden, ist es wichtig, dass jeder mit einer Gesichtsmaske ausgestattet ist“, sagte die Integrationsbeauftragte Doris Lemmermeier mit Blick auf die Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften.

Kreis Göppingen: Mutmacher-Sprüche auf Steinen

Update, 16. April, 14:08 Uhr

Die Corona-Pandemie legt den Menschen momentan viele Steine in den Weg. Nun drehen Wanderer den Spieß um: Auf einer Waldstrecke bei Deggingen (Kreis Göppingen) haben etliche Personen beschriftete Steine an den Wegesrand gelegt. Darauf stehen Durchhalteparolen, persönliche Grüße und Wünsche.

Reichenbach im Täle

Fast 100-jähriger Brite am Rollator sammelt Millionen-Spenden

Update, 16. April 2020, 12:09 Uhr

Ein 99-jähriger Brite hat 100 Runden mit dem Rollator durch seinen Garten geschafft und so mehr als zwölf Millionen Pfund (etwa 14 Millionen Euro) an Spenden gesammelt. Mit dem Geld will Tom Moore das Gesundheitswesen unterstützen. Er fühle sich gut, sagte der Kriegsveteran am Donnerstag im englischen Dorf Marston Moretaine in der Nähe von Cambridge nach der letzten Runde seiner Aktion. Viele Ärzte, Pfleger, Sportler und Politiker gratulierten dem Senior.

USA: Rancher-Familie rettet junge Grizzly-Bären

Update, 16. April, 11:30 Uhr

Eine Rancher-Familie hat im US-Bundesstaat Montana drei verwaiste Grizzlyjungen gerettet und in die Obhut von Wildhütern gegeben. Die Mutter der Bären hatte zuvor nahe der Ortschaft Dupuyer im Glacier-Nationalpark einen Wanderer angegriffen und verletzt, wie die Wildtierbehörde mitteilte. Der Mann habe das Tier mit Schüssen aus seiner Waffe abgewehrt und verletzt. Die Bärin sei tags darauf gefunden und eingeschläfert worden. Sie habe den Wanderer vermutlich angefallen, um ihre Jungen zu schützen, berichteten örtliche Medien.
Kleiner Glückspilz: Wildhüter wollen sich nun um den jungen Grizzlybären kümmern.
Kleiner Glückspilz: Wildhüter wollen sich nun um den jungen Grizzlybären kümmern.
© Foto: Mike Madel/dpa
Die Familie, die in der Umgebung der Rocky Mountains eine Ranch besitzt, fand die drei Grizzlyjungen Tage später spielend auf einem Feld und fing sie mit Hilfe eines Lassos ein, wie es weiter hieß. Wildhüter brachten sie in eine Aufzuchtstation. Die Kinder der Rancher gaben den drei Bären in Anlehnung an das Komiker-Trio „The Three Stooges“ die Namen „Curly“, „Larry“ und „Moe“.

Großbritannien: 106-Jährige übersteht Corona-Erkrankung

Update, 16. April, 10 Uhr

Gute Nachricht aus einem von der Corona-Pandemie gebeutelten Land: In Großbritannien ist eine 106-Jährige nach einer Coronavirus-Infektion geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die 1913 geborene Connie Titchen sei die älteste Patientin in Großbritannien, die die Infektion überwunden habe, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden mit. Drei Wochen lang kämpfte Titchen gegen die Viruserkrankung. Diese Woche verließ sie unter dem Applaus des Klinikpersonals das Krankenhaus in Birmingham, wo sie behandelt worden war.

Landkreis Schwäbisch Hall: Seltenes Glück – Ziegen-Drillinge geboren

Update, 15. April, 13:30 Uhr

Apollo, Amy und Armani. Drei ungewöhnliche Namen für drei ungewöhnliche Ziegen. Die zwei Wochen alten Tiere sind Drillinge – und kerngesund. „Drillingsgeburten gibt es bei Ziegen zwar immer wieder mal, aber in den seltensten Fällen überleben die Kleinen alle“, erklärt der Züchter Patrick Blinkle aus Obersontheim (Landkreis Schwäbisch Hall). Auch die Mutter der Ziegen leistet bewundernswertes: Obwohl nur eine Seite ihres Euters Milch produziert, kriegt sie ihre Rabauken satt. Und wie heißt die tapfere Ziegen-Mama? Natürlich Aurelia.

Landkreis Göppingen: Kapelle gibt spontanes Konzert auf der Straße

Update, 15. April, 12 Uhr

Die Pandemie macht kreativ. In Reichenbach im Täle (Landkreis Göppingen) haben 13 Musiker am Ostersonntag ein 45-minütiges Konzert auf der Straße gespielt – selbstverständlich unter Einhaltung der Abstandsregel. Die Kapelle spielte Blasmusik-Klassiker wie „Böhmischer Traum“ und „Frühlingsträume“.

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