• Der Impfstoff von AstraZeneca kann womöglich auch die Übertragung des Coronavirus verhindern.
  • Forscher haben demnach Hinweise, dass die Impfung die Übertragung des Coronavirus um 67 Prozent reduzieren kann
  • In Großbritannien sind bisher rund 10 Millionen Menschen geimpft
Zwölf Wochen Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfdosis haben beim Impfstoff von Astrazeneca und der Universität Oxford nach neuen Studiendaten wohl positive Auswirkungen auf dessen Wirksamkeit. „Diese Analysen zeigen, dass eine höhere Wirksamkeit des Impfstoffs mit einem längeren Intervall zwischen der ersten und zweiten Dosis erreicht werden kann, und dass eine einzelne Impfdosis in den ersten 90 Tagen hochwirksam ist“, schrieben die Forscher der Uni Oxford in einem am Dienstag zunächst nur online veröffentlichten Artikel für die Fachzeitschrift „The Lancet“.
Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock nannte die Ergebnisse in einem Interview mit der BBC, "hervorragend". "Das wird uns allen helfen, einen Weg aus dieser Pandemie zu finden", sagte er.
Zwischen dem 22. und dem 90. Tag nach der ersten Impfdosis soll die Schutzwirkung des Vakzins demnach nicht nachlassen.
Zwischen dem 22. und dem 90. Tag nach der ersten Impfdosis soll die Schutzwirkung des Vakzins demnach nicht nachlassen.
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Curevac und GSK wollen Impfstoff gegen Coronavirus-Varianten entwickeln

Der deutsche Impfstoffhersteller Curevac will gemeinsam mit dem britischen Pharmakonzern Glaxosmithkline weitere mRNA-Impfstoffe entwickeln, die vor mutierten Varianten des Coronavirus schützen.