Claudia Schmutzler wird 60
: So sieht der „Go Trabi Go“-Star heute aus

Claudia Schmutzler ist 60: Als Jacqueline in „Go Trabi Go“ wurde sie zum Kultstar – doch was macht die Schauspielerin heute?
Von
Judith Müller
Berlin
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Der sächsische Deutschlehrer Udo (Wolfgang Stumph) kommt mit Gattin Rita (Marie Gruber, re.) und Tochter Jacqueline (Claudia Schmutzler) gerade aus dem Italienurlaub zurück, als ihr Haus zwecks Errichtung eines Golfplatzes gesprengt wird.

Der sächsische Deutschlehrer Udo (Wolfgang Stumph) kommt mit Gattin Rita (Marie Gruber, re.) und Tochter Jacqueline (Claudia Schmutzler) gerade aus dem Italienurlaub zurück, als ihr Haus zwecks Errichtung eines Golfplatzes gesprengt wird.

picture-alliance/ obs

Claudia Schmutzler feierte am 19. September 2026 ihren 60. Geburtstag. Bekannt wurde die Schauspielerin Anfang der 1990er-Jahre mit ihrer Kultrolle als Jacqueline Struutz in „Go Trabi Go“. Doch was macht Claudia Schmutzler heute und wie ging es nach ihrem großen Kinoerfolg mit ihrer Karriere weiter?

Claudia Schmutzler wurde mit „Go Trabi Go“ zum Star

1991 kam „Go Trabi Go“ von Regisseur Peter Timm in die deutschen Kinos – und machte Claudia Schmutzler einem Millionenpublikum bekannt. An der Seite von Wolfgang Stumph als Udo Struutz und Marie Gruber als Rita spielte die damals 25-Jährige die 17-jährige Tochter Jacqueline.

Die Familie Struutz reist nach dem Mauerfall in ihrem himmelblauen Trabant von Bitterfeld bis nach Neapel und folgt dabei den Spuren Goethes. Der Film erzählte die Wende aus ostdeutscher Perspektive und wurde zu einem großen Kinoerfolg. Rund 1,5 Millionen Menschen sahen „Go Trabi Go“ damals im Kino.

Für Schmutzler war es die erste große Kinorolle. In der MDR-Dokumentation „Go Trabi Go Forever“ blickte sie 2015 auf die Dreharbeiten zurück. Besonders die Zusammenarbeit mit Wolfgang Stumph und Marie Gruber sei für sie prägend gewesen. Bereits 1992 folgte mit „Go Trabi Go 2 – Das war der wilde Osten“ eine Fortsetzung.

Vom Theater zum Fernsehen

Ihre Schauspielkarriere hatte Claudia Schmutzler schon vor ihrem Kinoerfolg begonnen. Die 1966 in Dresden geborene Schauspielerin absolvierte ihre Ausbildung an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig und stand unter anderem am Staatsschauspiel Dresden auf der Bühne. Danach sammelte sie an verschiedenen Theatern und in freien Produktionen weitere Erfahrungen.

Nach „Go Trabi Go“ konzentrierte sich Schmutzler zunehmend auf das Fernsehen. Von 1997 bis 2004 übernahm sie die Hauptrolle in der Krankenhausserie „Für alle Fälle Stefanie“ und wurde dadurch zu einem vertrauten Gesicht im deutschen Fernsehen.

Auch als Ermittlerin war sie zu sehen. Von 2005 bis 2017 spielte Schmutzler die Kriminalhauptkommissarin Katrin Börensen in der ZDF-Serie „SOKO Wismar“. Anschließend übernahm sie bis 2020 eine Hauptrolle in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“. Bis heute ist die Schauspielerin in verschiedenen Fernsehproduktionen zu sehen.

Claudia Schmutzler ist Mutter von zwei Kindern

Auch abseits der Schauspielerei hat Claudia Schmutzler neue Wege eingeschlagen. Die Schauspielerin lebt in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Ihre Tochter Charley Ann Schmutzler ist ebenfalls Schauspielerin und Sängerin.

Seit 2021 engagiert sich Schmutzler zudem in einer Stiftung gegen Altersarmut in der Branche. Darüber hinaus arbeitet sie als Coach und bietet Beratung im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Schauspiel an. Nach einer eigenen Lebenskrise habe sie sich beruflich neu aufgestellt.

Eine ungewöhnliche Leidenschaft gehört ebenfalls zu ihrem Leben: Claudia Schmutzler hat vor einigen Jahren Poledance für sich entdeckt. Auch mit 60 Jahren geht die Schauspielerin damit neue Wege.

Claudia Schmutzler feiert ihren 60. Geburtstag

Claudia Schmutzler, Schauspielerin

Claudia Schmutzler, Schauspielerin

picture alliance/dpa

Am 19. September 2026 ist Claudia Schmutzler 60 Jahre alt geworden. Mehr als drei Jahrzehnte nach ihrem Durchbruch mit „Go Trabi Go“ kann die Schauspielerin auf zahlreiche bekannte Rollen im deutschen Fernsehen zurückblicken. Jacqueline Struutz ist dabei bis heute die Figur, mit der viele Zuschauerinnen und Zuschauer ihren Namen verbinden.

Quelle: mdr.de