ChatGPT stellt KI-Browser vor
: Nur so kann man „Atlas“ schon nutzen

OpenAI startet mit Atlas den ersten Browser mit integrierter KI-Steuerung. Die Nutzergruppe ist aber noch eingeschränkt.
Von
Nicole Züge
Berlin
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(FILES) A photo taken on September 1, 2025 shows the letters AI for Artificial Intelligence on a laptop screen (R) next to the logo of the ChatGPT application on a smartphone screen in Frankfurt am Main, western Germany. The staggering investments in artificial intelligence keep coming: In September 2025, AI chip giant Nvidia announced it would invest $100 billion to help OpenAI, the frontrunner in generative AI, build data centers. AI-related spending is soaring worldwide, expected to reach approximately $1.5 trillion by 2025, according to US research firm Gartner, and over $2 trillion in 2026 -- nearly 2 percent of global GDP. Feeding AI's computing appetite will cost up to $500 billion annually in global data center investments through 2030, requiring $2 trillion in annual revenues to make the expenses viable, according to consulting firm Bain & Company. Even under optimistic assumptions, Bain estimates the AI industry faces an $800 billion deficit. (Photo by Kirill KUDRYAVTSEV / AFP)

OpenAi hat mit ChatGPT Atlas seinen ersten KI-Browser gelaunched. Wer den Brwoeser bereits nutzen kann und wie die Technik im Alltag sinnvoll eingesetzt werden kann.

KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP

Mit seinem neuen Browser Atlas will OpenAI nun Marktgrößen wie Google Chrome und Firefox Konkurrenz machen. Im neuen KI-Browser ist ChatGPT fest integriert. Wer den KI-Browser bereits nutzen kann und wie die Technik den Alltag erleichtern soll.

Was kann der neue KI-Browser?

Der Konzern OpenAI will mit seinem Browser einen „Super-Assistenten“ schaffen, der das Web versteht und dem Nutzer Arbeit abnimmt. Eine Neuerung ist die integrierte Nutzeroberfläche: Wer bisher hin und wieder mit ChatGPT arbeitet, sei es, um Ideen festzuhalten oder gar um Sachverhalte von der KI erklärt zu bekommen, musste zwischen unterschiedlichen Tabs oder sogar Programmen hin und her wechseln. Atlas soll dieses ständige Wechseln zwischen Tabs und das Kopieren von Inhalten überflüssig machen.

ChatGPT Atlas: Wer kann den neuen Browser nutzen?

Bislang läuft die Software nur auf macOS. Wer also ein MacBook sein Eigen nennt, kann Atlas bereits herunterladen und testen. Alle anderen müssen sich noch gedulden. Versionen für Windows, iOS und Android sollen folgen.

Was kann man im Alltag mit dem Atlas-Browser machen?

ChatGPT ist dafür direkt neben der geöffneten Seite angedockt und versteht den Kontext. Nutzer und Nutzerinnen können Fragen stellen wie:

  • „Fass den Artikel zusammen“,
  • „Vergleiche diese Produkte“ oder
  • „Such ähnliche Quellen“.
  • Weitere Beispielanwendungen: Artikel lesen und direkt im Browser zusammenfassen lassen; Produkte oder Quellen auf geöffneten Tabs vergleichen

Die KI greift auf den Verlauf und das aktuelle Surfverhalten zu, um präzisere Antworten zu liefern. Sie lässt sich per Sprache steuern und kann auch den Browser selbst bedienen. Ein Beispiel: „Schließe alle Tabs außer dem aktuellen“ oder „öffne die Seite der Bahn und buche eine Verbindung“.

Agentenmodus von ChatGPT integriert

Im sogenannten Agentenmodus führt ChatGPT auf Wunsch komplexe Aufgaben aus. So lassen sich Reisen oder Termine buchen oder Recherchen abschließen. Das ist jedoch nur in den kostenpflichtigen Abos von ChatGPT verfügbar.

Wie sieht es mit dem Datenschutz bei Atlas aus?

Atlas basiert auf der Chromium-Engine von Google. Nutzer können festlegen, welche Daten gespeichert werden dürfen. Der Browserverlauf lässt sich löschen, ein Inkognito-Modus ist integriert. Laut OpenAI werden Inhalte nicht zum Training der Modelle verwendet.