• Der zweimalige Triathlon-Weltmeister Patrick Lange und die amtierende Hawaii-Siegerin Anne Haug haben für einen deutschen Doppelsieg bei der Challenge Roth gesorgt.
  • Lange kam nach 3,8 km Schwimmen, 170 km Radfahren und dem abschließenden Lauf über 42,195 km in einer Zeit von 7:19:19 Stunden als Erster ins Ziel.
  • Haug setzte sich mit riesigem Vorsprung durch. Die Weltmeisterin von 2019 aus Bayreuth überquerte nach 7:53:48 Stunden die Ziellinie.
  • Erst mehr als eine halbe Stunde später kam die Britin Laura Siddall als Zweite ins Ziel.

Patrick Lange und Anne Haug siegen bei Triathlon in Roth

Patrick Lange und Anne Haug reißen ihre Arme in die Luft. Deutschlands Triathlon-Asse gewinnen den Langdistanz-Klassiker in Roth gleich bei ihrem Debüt. "Ich musste sehr kämpfen, aber ich habe endlich Roth gewonnen. Ich bin mega happy", sagte Lange (Bad Wildungen) nach seinem ersten Sieg in Mittelfranken. Das Podium komplettierten Nils Frommhold und Felix Hentschel. Sebastian Kienle, Dritter von Hawaii 2019, stieg mit Achillessehnenproblemen aus.

Triathlon auf Hawaii wegen Corona ausgefallen

Die Triathlon-WM auf Hawaii, die Lange 2017 und 2018 gewonnen hatte, fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal nacheinander aus. 2022 sollen dafür zwei Wettbewerbe ausgetragen werden - im Februar und am traditionellen Termin im Oktober. Lange hatte erst nach der Hawaii-Absage für die Challenge Roth zugesagt, der deutsche Langstrecken-Klassiker war 2020 ebenfalls ausgefallen und in diesem Jahr von Juli auf September verschoben worden.
Ironman-Weltmeisterin Anne Haug verwies mit einer Zeit von 7:53:48 Stunden die Konkurrenz auf die Plätze. Reserven zum Jubeln hatte die Bayreutherin kaum noch. „Ich hatte heute gute Füße. Ab Kilometer zehn dachte ich, ich muss sterben“, sagte die erschöpfte Haug, die mehr als 30 Minuten vor den Britinnen Laura Siddall und Fenella Langridge ins Ziel kam.

Felix Hentschel erfolgreich bei Challenge Roth

Komplettiert wurde der deutsche Dreifach-Erfolg bei den Männern von Felix Hentschel, der nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 170 Kilometern Radfahren und 42,195 Kilometern Laufen (+11:53) ins Ziel einlief. Aufgrund von Baumaßnahmen war die Radstrecke um zehn Kilometer verkürzt worden.

Triathlon Ergebnisliste: Ergebnisse der Frauen bei der Challenge Roth am 5.9.21:

So haben die Teilnehmerinnen in Roth heute abgeschnitten:
  • 1. Anne Haug (Saarbrücken) 7:53:48 Std.
  • 2. Laura Siddall (Großbritannien) +31:36 Min.
  • 3. Fenella Langridge (Großbritannien) +33:16
  • 4. Chloe Lane (Australien) +34:34
  • 5. Sarah Crowley (Australien) +38:38
  • 6. Hanna Maskimawa (Belarus) +41:47
  • 7. Heini Hartikainen (Finnland) +49:16
  • 8. Elena Illeditsch (Unterstadion) +52:06
  • 9. Jenny Schulz (Frankfurt/Oder) +58:43
  • 10. Maja Betz (Willmars) +1:05:03 Std.
Die Erstplatzierte Anne Haug aus Deutschland läuft ins Ziel. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen waren dabei zu bewältigen.
Die Erstplatzierte Anne Haug aus Deutschland läuft ins Ziel. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen waren dabei zu bewältigen.
© Foto: Timm Schamberger/dpa

Triathlon Ergebnisliste: Ergebnisse der Männer bei der Challenge Roth am 5.9.21

So haben die Teilnehmer in Roth heute abgeschnitten:
  • 1. Patrick Lange (Darmstadt) 7:19:19 Std.
  • 2. Nils Frommhold (Potsdam) +11:12 Min.
  • 3. Felix Hentschel (Bamberg) +11:53
  • 4. Philipp Bahlke (Stuttgart) +14:00
  • 5. Franz Löschke (Potsdam) +21:33
  • 6. Christoph Mattner (Schwerin) +27:49
  • 7. Braden Currie (Neuseeland) +30:17
  • 8. Andreas Dreitz (Lichtenfels) +32:13
  • 9. Christopher Dels (Bamberg) +32:39
  • 10. Thomas Davis (Großbritannien) +36:33
Patrick Lange aus Deutschland läuft als Erster durch das Ziel. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen waren dabei zu bewältigen.
Patrick Lange aus Deutschland läuft als Erster durch das Ziel. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen waren dabei zu bewältigen.
© Foto: Timm Schamberger/dpa