Deutschland im Vergleich
: In welchem Bundesland gibt es die meiste Landwirtschaft?

Im Bundeslandvergleich zeigt sich, wie viel Landwirtschaft es in den einzelnen Bundesländern gibt. Doch wo gibt es die meiste und wo eigentlich die wenigste?
Von
Theresa Thiem
Kiel
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Salatfeld in Hessen: 22.08.2024, Hessen, Griesheim: Eine Person geht mit Hund am frühen Morgen spazieren. Vorne ein Salatfeld. Foto: Lando Hass/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In welchem Bundesland gibt es die meiste Landwirtschaft und in welchem die wenigste? Ein Überblick.

Lando Hass/dpa

Nach wie vor ist die eigene Landwirtschaft ein wesentlicher Faktor in Deutschland. Insgesamt gab es im Jahr 2022 in ganz Deutschland 180.207 qkm Landwirtschaft. Doch welches Bundesland betreibt eigentlich die meiste Landwirtschaft? Und welches eher weniger? Um die Fläche der Bundesländer mit einzubeziehen und die Daten des Statistischen Bundesamtes vergleichbar zu machen, wurde der Flächenanteil der Landwirtschaft jeweils auf die Gesamtfläche der Bundesländer berechnet.

In welchem Bundesland gibt es die meiste Landwirtschaft?

Auf die Gesamtfläche des gesamten Bundeslandes betrachtet, gab es 2022 in Schleswig-Holstein die meiste Landwirtschaft. Dort betrug der Flächenanteil der Landwirtschaft 68% der Gesamtfläche. Danach folgt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Flächenanteil von 62% Landwirtschaft.

In welchem Bundesland gibt es die wenigste Landwirtschaft?

Das Bundesland mit Abstand dem geringsten Flächenanteil, der für Landwirtschaft genutzt wird, ist Berlin. Dort wurden im Jahr 2022 nur 4% der Gesamtfläche für Landwirtschaft genutzt. Als nächstes folgt erst wieder Hamburg mit einem Flächenanteil 23% Landwirtschaft.

Wie hoch ist der Flächenanteil der Landwirtschaft in den einzelnen Bundesländern?