Deutschland im Vergleich
: Wer kümmert sich am meisten um Lärm?

In welchem Bundesland werden die meisten Lärmschutzmaßnahmen getroffen? Und welches Bundesland kümmert sich eher weniger um Lärmbekämpfung?
Von
Theresa Thiem
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
ARCHIV - 29.04.2016, Baden-Württemberg, Hagnau am Bodensee: Ein Schild, das auf Tempo 30 und Lärmschutz hinweist, steht auf der Bundesstraße 31. (zu dpa: «Land will Menschen besser vor Lärm schützen») Foto: Felix Kästle/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In welchem Bundesland werden die meisten Lärmschutzmaßnahmen getroffen?

Felix Kästle/dpa
  • 2022 investierte Deutschland 4.882 Mio. Euro in Lärmbekämpfung.
  • Baden-Württemberg gab 2.186 Mio. Euro aus, das sind 0,38% des BIP.
  • Berlin, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern investierten jeweils nur 0,02% des BIP.
  • Berlin investierte 29 Mio. Euro, Bremen 8 Mio. Euro, Mecklenburg-Vorpommern 11 Mio. Euro.
  • Daten basieren auf der Statistik des Statistischen Bundesamtes.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Bundeslandvergleich zeigt sich, wie viele Güter und Leistungen die einzelnen Bundesländer in den Umweltschutz investieren. Insgesamt gab es in Deutschland im Jahr 2022 Ausgaben für Güter und Leistungen für Lärmbekämpfung in Höhe von 4.882 Millionen Euro. Die Daten hierzu stammen aus einer Statistik des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2022, in der es um die Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz in Millionen Euro geht. Um die Beträge in Relation zu stellen und die Bundesländer miteinander vergleichbar zu machen, wurde hierbei das Bruttoinlandsprodukt mit einberechnet.

Welches Bundesland investiert am meisten in Lärmbekämpfung?

Das Bundesland, das am meisten Güter und Leistungen investiert hat, um gegen Lärm vorzugehen, war im Jahr 2022 Baden-Württemberg. Dort wurden insgesamt 2.186 Millionen Euro für die Bekämpfung von Lärm ausgegeben. Setzt man diese Summe in Bezug zum baden-württembergischen Bruttoinlandsprodukt aus dem Jahr 2022, so ergibt sich, dass dort 0,38% des Bruttoinlandsproduktes für die Lärmbekämpfung genutzt wurden.

Welches Bundesland investiert am wenigsten in Lärmbekämpfung?

Es gibt gleich drei Bundesländer, die den geringsten Anteil des Bruttoinlandsproduktes für die Lärmbekämpfung verwendet haben: Berlin, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern haben 2022 am wenigsten gegen Lärm getan. In diesen drei Bundesländern wurden jeweils nur 0,02% des Bruttoinlandproduktes in die Lärmbekämpfung investiert. In Berlin entspricht das einer Summe von 29 Millionen Euro, in Bremen einer Summe von 8 Millionen Euro und in Mecklenburg-Vorpommern wurden 11 Millionen Euro investiert.

Wie hoch sind die Güter und Leistungen für Lärmbekämpfung in den einzelnen Bundesländern?

  • Baden-Württemberg: 2.186 Millionen Euro - 0,38% des Bruttoinlandsproduktes
  • Bayern: 591 Millionen Euro - 0,08% des Bruttoinlandsproduktes
  • Berlin: 29 Millionen Euro - 0,02% des Bruttoinlandsproduktes
  • Brandenburg: 49 Millionen Euro - 0,06% des Bruttoinlandsproduktes
  • Bremen: 8 Millionen Euro - 0,02% des Bruttoinlandsproduktes
  • Hamburg: Keine Daten
  • Hessen: 166 Millionen Euro - 0,05% des Bruttoinlandsproduktes
  • Mecklenburg-Vorpommern: 11 Millionen Euro - 0,02% des Bruttoinlandsproduktes
  • Niedersachsen: 269 Millionen Euro - 0,08% des Bruttoinlandsproduktes
  • Nordrhein-Westfalen: 566 Millionen Euro - 0,07% des Bruttoinlandsproduktes
  • Rheinland-Pfalz: 375 Millionen Euro - 0,22% des Bruttoinlandsproduktes
  • Saarland: Keine Daten
  • Sachsen: 378 Millionen Euro - 0,26% des Bruttoinlandsproduktes
  • Sachsen-Anhalt: 105 Millionen Euro - 0,14% des Bruttoinlandsproduktes
  • Schleswig-Holstein: 39 Millionen Euro - 0,03% des Bruttoinlandsproduktes
  • Thüringen: 110 Millionen Euro - 0,15% des Bruttoinlandsproduktes