Deutschland im Vergleich
: Hier werden Boden und Wasser besonders geschützt

Im Bundeslandvergleich zeigt sich, welches Bundesland die meisten Güter und Leistungen für den Schutz und die Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser nutzt.
Von
Theresa Thiem
Mainz
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Trockenheit: ARCHIV - 19.06.2023, Bayern, Coburg: Der Boden auf einer Wiese hat Risse bekommen und das Gras ist trocken. Die Wasserwirtschaft in Bayern steht unter Druck.  (zu dpa: «Grundwasser in Bayern wird weniger») Foto: Daniel Vogl/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Hier gibt es einen Überblick über eine Statistik zu Schutz und Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser in den einzelnen Bundesländern.

Daniel Vogl/dpa
  • Rheinland-Pfalz investiert 2022 am meisten in Bodenschutz und Wasser, Berlin am wenigsten.
  • Deutschland gibt insgesamt 1.764 Millionen Euro für Bodenschutz und Wasser aus.
  • Die Daten stammen aus dem Statistischen Bundesamt, bezogen auf das BIP der Bundesländer.
  • Niedersachsen und Hamburg zeichnen sich ebenfalls durch hohe Investitionen aus.
  • Thüringen und Sachsen investieren deutlich mehr im Verhältnis zu ihrem BIP.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Bundeslandvergleich zeigt sich, wie viele Güter und Leistungen die einzelnen Bundesländer in den Umweltschutz investieren. Hierzu gehören auch der Schutz sowie die Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser. Insgesamt gab es in Deutschland im Jahr 2022 Ausgaben für Güter und Leistungen für Schutz und Sanierung von Boden sowie Grund- und Oberflächenwasser in Höhe von 1.764 Millionen Euro.

Die Daten hierzu stammen aus einer Statistik des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2022, in der es um die Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz in Millionen Euro geht. Um die Beträge in Relation zu stellen und die Bundesländer miteinander vergleichbar zu machen, wurde hierbei das Bruttoinlandsprodukt mit einberechnet.

Welches Bundesland investiert am meisten in den Schutz von Boden und Wasser?

Das Bundesland das im Bundeslandvergleich am meisten in den Schutz und die Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser investiert hat, war 2022 Rheinland-Pfalz. Dort wurden 281 Millionen Euro genutzt, um Boden sowie Wasser zu schützen und zu sanieren. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt von Rheinland-Pfalz aus dem Jahr 2022, sind das 0,164% die davon für den Schutz und die Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser genutzt wurden.

Welches Bundesland investiert am wenigsten in den Schutz von Boden und Wasser?

Am wenigsten investiert in den Schutz und die Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser hat 2022 das Bundesland Berlin. Dort wurden Güter und Leistungen in Höhe von 21 Millionen Euro für den Schutz und die Instandhaltung von Boden und Wasser verwendet. Auf das Bruttoinlandsprodukt Berlins aus dem Jahr 2022 bezogen, sind das 0,012% die in Schutz und Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser investiert wurden.

Wie viel geben die einzelnen Bundesländer für den Schutz von Boden und Wasser aus?

  • Baden-Württemberg: 160 Millionen Euro - 0,028% des Bruttoinlandsproduktes
  • Bayern: 214 Millionen Euro - 0,03% des Bruttoinlandsproduktes
  • Berlin: 21 Millionen Euro - 0,012% des Bruttoinlandsproduktes
  • Brandenburg: 37 Millionen Euro - 0,042% des Bruttoinlandsproduktes
  • Bremen: 13 Millionen Euro - 0,035% des Bruttoinlandsproduktes
  • Hamburg: 74 Millionen Euro - 0,05% des Bruttoinlandsproduktes
  • Hessen: 102 Millionen Euro - 0,031% des Bruttoinlandsproduktes
  • Mecklenburg-Vorpommern: 12 Millionen Euro - 0,022% des Bruttoinlandsproduktes
  • Niedersachsen: 160 Millionen Euro - 0,047% des Bruttoinlandsproduktes
  • Nordrhein-Westfalen: 339 Millionen Euro - 0,043% des Bruttoinlandsproduktes
  • Rheinland-Pfalz: 281 Millionen Euro - 0,164% des Bruttoinlandsproduktes
  • Saarland: 5 Millionen Euro - 0,013% des Bruttoinlandsproduktes
  • Sachsen: 144 Millionen Euro - 0,098% des Bruttoinlandsproduktes
  • Sachsen-Anhalt: 62 Millionen Euro - 0,083% des Bruttoinlandsproduktes
  • Schleswig-Holstein: 53 Millionen Euro - 0,047% des Bruttoinlandsproduktes
  • Thüringen: 87 Millionen Euro - 0,122% des Bruttoinlandsproduktes