Deutschland im Vergleich
: In welchem Bundesland gibt es die meisten Seen und Flüsse?

Im Bundeslandvergleich zeigt sich, wo es die meisten Gewässer und damit sowohl die meisten Seen als auch die meisten Flüsse gibt.
Von
Theresa Thiem
Bremen
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Sommerferien in Bayern: ARCHIV - 27.07.2024, Bayern, Starnberg: Schwimmer, Wassersportler und Segler genießen die sommerlichen Temperaturen am Starnberger See. (zu dpa: «Badegast rettet Senior vor dem Ertrinken im Starnberger See») Foto: Katrin Requadt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Hier gibt es einen Überblick darüber, wie hoch der Flächenanteil von Gewässer in den einzelnen Bundesländern ist.

Katrin Requadt/dpa
  • Bremen hat die meisten Gewässer (11,5% der Fläche, 9,1% fließend).
  • Mecklenburg-Vorpommern hat die meisten stehenden Gewässer (4% der Fläche).
  • Saarland hat den kleinsten Gewässeranteil (1% der Fläche).
  • Thüringen hat die wenigsten Fließgewässer (0,6% der Fläche).
  • Vier Bundesländer haben nur 0,3% stehende Gewässer: Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wo es sich am schönsten in natürlichen Gewässern Baden lässt, ist schwierig zu beantworten. Jedoch gibt es hier Infos darüber, wo es die meisten Gelegenheiten gibt, in natürlichen Gewässern zu baden. Deutschland besteht zu insgesamt 8.230 qkm aus Gewässern. Um nun herauszufinden in welchem Bundesland es prozentual die meisten Gewässer gibt, wurde die Fläche der Bundesländer mit einbezogen und die Daten des Statistischen Bundesamtes somit vergleichbar gemacht, indem sowohl der Flächenanteil aller Gewässer als auch der Flächenanteil der fließenden und stehenden Gewässer jeweils auf die Gesamtfläche der Bundesländer berechnet wurden.

Wo gibt es die meisten Gewässer?

Das insgesamt meiste Gewässer gab es im Jahr 2022 in Bremen. Dort bestanden 11,5% der Gesamtfläche aus Gewässern. Auch die meisten Fließgewässer waren in Bremen vorzufinden. Diese machten in Bremen einen Flächenanteil von 9,1% aus. Nur die meisten stehenden Gewässer befanden sich nicht in Bremen, sondern in Mecklenburg-Vorpommern. Dort bestanden 4% der Gesamtfläche aus stehenden Gewässern.

Wo gibt es die wenigsten Gewässer?

Betrachtet man alle Gewässer zusammen, so gab es 2022 im Saarland die wenigsten Gewässer. Dort betrug der Flächenanteil des Gewässers nur 1% der Gesamtfläche.  Etwas anders sieht es bei den Fließgewässern aus. Hier ist Thüringen dasjenige Bundesland mit den wenigsten. Nur 0,6% der Gesamtfläche Thüringens bestanden aus fließenden Gewässern. Bei den stehenden Gewässern gibt es gleich vier Bundesländer mit einem sehr geringen Anteil: Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben jeweils einen Flächenanteil von nur 0,3% stehenden Gewässern.

Wie hoch ist der Flächenanteil der Gewässer in den einzelnen Bundesländern?