Buckingham Palast: König Charles hat Krebs

Bei König Charles wurde eine Krebserkrankung diagnostiziert.
Yoan ValatBeim britischen König Charles III. ist Krebs diagnostiziert worden. Während seiner jüngsten Behandlung im Krankenhaus wegen einer gutartigen Prostatavergrößerung sei ein weiteres Problem aufgefallen, teilte der Buckingham–Palast am Montagabend (05.02.) mit. Die anschließenden diagnostischen Tests hätten eine Form von Krebs nachgewiesen.
Wegen Krebsbehandlung: Keine öffentlichen Termine von König Charles
Seine Majestät habe regelmäßige Behandlungen begonnen, hieß es in der Mitteilung weiter. Ärzte hätten ihm geraten, währenddessen keine öffentlichen Termine wahrzunehmen. Staatsgeschäfte werde er fortführen.
Welche Krebsform der britische König hat, blieb in dem Statement offen. Es soll jedoch kein Prostatakrebs sein. Mit der Veröffentlichung der Erkrankung geht der Königspalast ungewöhnlich transparent um, denn eigentlich gelten medizinische Informationen der Königsfamilie grundsätzlich als privat. Als Charles‘ Schwiegertochter, Prinzessin Kate (42), kürzlich im Bauchraum operiert wurde, blieb die Diagnose geheim.
König Charles (75) habe nun entschieden, über seine Diagnose zu informieren, um Spekulationen zu vermeiden. Zudem hoffe er, dass es beim Verständnis für all diejenigen helfe, die weltweit von Krebs betroffen seien, teilte der Palast mit. Der König sei seinem medizinischen Team für das rasche Eingreifen dankbar, teilte der Palast mit.
Prinz Harry besucht seinen Vater nach Krebsdiagnose
Der britische Prinz Harry, jüngster Sohn von König Charles, hat indes mitgeteilt, in den kommenden Tagen nach Großbritannien reisen und seinen Vater besuchen zu wollen. Der in den USA lebende 39–Jährige habe mit seinem Vater nach der Diagnose gesprochen, erfuhr die Deutsche Presse–Agentur am Montagabend.
König Charles (75) ist seit mehr als einem Jahr britischer Monarch. Er bestieg den Thron, nachdem seine Mutter, Queen Elizabeth II., am 8. September 2022 gestorben war.
Mit Informationen von dpa.