Brückentage 2024: So nutzt ihr die Feiertage perfekt für mehr Urlaub

Das Jahr 2024 bietet durch Feiertage unter der Woche viele Gelegenheiten, seinen Urlaub mit Brückentagen zu verlängern.
Pixabay/Steven WeiratherDas neue Jahr hat begonnen und spätestens jetzt starten viele mit der Urlaubsplanung. Die gute Nachricht für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen: 2024 liegen die Feiertage sehr günstig unter der Woche, sodass sich durch schlau genutzte Brückentage der Urlaub teilweise verdoppeln lässt!
Das variiert allerdings von Bundesland zu Bundesland, da neben den bundesweiten Feiertagen noch regionale dazukommen. Wir haben euch hier einen Überblick zu den Brückentagen und verraten euch, wie ihr diese am besten nutzt.
Neujahr
Der 1. Januar fällt 2024 auf einen Montag. Das heißt, Arbeitnehmer können sich mit vier eingesetzten Tagen (vom 2. bis 5. Januar) auf insgesamt neun freie Tage ab dem 30. Dezember freuen.
Heilige Drei Könige
Schlechte Nachrichten gibt es für die Einwohnerinnen und Einwohner von Baden–Württemberg, Bayern und Sachsen–Anhalt. Der dortige Feiertag der Heiligen Drei Könige, der 6. Januar, fällt auf einen Samstag. Aber immerhin werden sich Beschäftigte im Einzelhandel freuen, denn sie haben arbeitsfrei.
Frauentag
Wer in Berlin oder Mecklenburg–Vorpommern wohnt, kann sich über den freien 8. März freuen, der im kommenden Jahr auf einen Freitag fällt. Damit ist das lange Wochenende gesichert, mit vier Urlaubstagen kann zudem auf neun freie Tage erhöht werden.
Ostern
Das Osterfest eignet sich besonders gut für eine lange Urlaubsstrecke, auch wenn die Feiertage keine reinen Brückentage sind. Wer rund um Ostern vier Tage Urlaub einreicht, kann zehn Tage freimachen, und zwar vom 29. März bis zum 7. April.
1. Mai
Der 1. Mai fällt in diesem Jahr auf einen Mittwoch. Wer den Rest der Woche Urlaub nimmt, hat neun Tage am Stück frei und nur vier Urlaubstage verbraucht.
Christi Himmelfahrt
In Kombination mit Christi Himmelfahrt sind 16 Tage mit acht Tagen Einsatz möglich. Christi Himmelfahrt, in diesem Jahr am 9. Mai, ist ein klassisches langes Wochenende. Wer nur den Brückentag am Freitag freinimmt, muss vier Tage hintereinander nicht zur Arbeit. Clever mit dem Tag der Arbeit oder Pfingsten kombiniert, kann hier sogar ein langer, zweiwöchiger Urlaub geplant werden.
Pfingsten
Auch Pfingsten bietet wieder Optionen auf eine Menge freie Tage. Wird die gesamte Woche zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten (Pfingstsonntag am 19. Mai) zusätzlich zum Brückentag nach Christ Himmelfahrt freigenommen, kommen Beschäftigte auf zwölf freie Tage und müssen dafür nur die Hälfte der Tage freinehmen.
Fronleichnam
Ähnlich funktioniert es eine Woche danach mit Fronleichnam am 30. Mai: Hier können mit acht Tagen Urlaub 16 Tage freigeschaufelt werden.
In den Ländern Baden–Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein–Westfalen und Rheinland–Pfalz sowie im Saarland ist auch Fronleichnam ein Feiertag. Wer danach noch den Freitag freinimmt, hat wieder vier Tage freie Zeit am Stück.
Friedensfest
Dieser Brückentag erfreut nur die Menschen in Augsburg: Denn am Donnerstag, 8. August, ist das Friedensfest, ein stadtinterner Feiertag. Wer sich den Freitag noch freinimmt, darf sich also über ein langes Wochenende freuen.
Mariä Himmelfahrt
Von diesem Feiertag profitieren Beschäftigte in Bayern und im Saarland. Er fällt auf Donnerstag, den 15. August. Wer die anderen Tage der Woche Urlaub nimmt, hat wieder eine lange freie Strecke mit dem Einsatz von vier Urlaubstagen.
Weltkindertag
Seit 2019 ist in Thüringen als einzigem Bundesland der Weltkindertag am 20. September ein gesetzlicher Feiertag. Er fällt 2024 auf einen Freitag — und beschert den Thüringern damit ein langes Wochenende ohne den Verlust von Urlaubstagen.
Tag der Deutschen Einheit
Der Nationalfeiertag am 3. Oktober fällt auf einen Donnerstag — der Freitag bietet sich also als klassischer Brückentag an und beschert vier freie Tage am Stück. Mit dem Einsatz von vier Urlaubstagen sind wieder neun freie Tage möglich.
Reformationstag
Auch der Reformationstag am 31. Oktober fällt auf einen Donnerstag, allerdings profitiert davon nur gut die Hälfte aller Bundesländer: Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg–Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen–Anhalt, Schleswig–Holstein und Thüringen.
Allerheiligen
Der 1. November ist dafür in Baden–Württemberg, Bayern, Nordrhein–Westfalen, Rheinland–Pfalz und im Saarland ein Feiertag und fällt auf einen Freitag. Wem das lange Wochenende nicht ausreicht, kann vier Urlaubstage einreichen und damit wieder neun Tage freimachen.
Buß– und Bettag
Der Buß– und Bettag der evangelischen Kirche ist nur noch in Sachsen ein gesetzlicher freier Tag und fällt 2024 auf Mittwoch, 20. November. Auch hier sind wieder entweder mit zwei Urlaubstagen fünf freie Tage am Stück möglich oder mit vier Urlaubstagen neun freie Tage.
Weihnachten
Weihnachten fällt vergleichsweise günstig: Die beiden Weihnachtsfeiertage sind Mittwoch und Donnerstag. Das bietet sich wieder bestens an, für eine ganze Woche Urlaub mit nur drei oder für viele auch nur zwei Tagen Urlaub.
Neujahr
Neujahr fällt dann auf einen Mittwoch. Wer sieben Urlaubstage einreicht, kann auf insgesamt 16 freie Tage von Weihnachten bis zum 5. Januar kommen.
Mit Material von dpa und afp
