Brandattacke in München: LKA Bayern vermutet Anschlagversuch auf Rüstungsunternehmen

Polizei riegelt unweit des Ostbahnhofs eine Straße ab. Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich.
Peter Kneffel/dpa- Ermittler sehen nach Brandattacke in München einen Anschlagsversuch auf Rüstungsfirma.
- Das LKA ermittelt wegen eines politischen Hintergrunds, das Unternehmen bleibt ungenannt.
- Mehrere Brandsätze trafen eine Baustelle, ein Feuer brach aus und wurde von Polizei gelöscht.
- Ein weiterer Brandsatz wurde von Spezialkräften entschärft – größerer Schaden entstand nicht.
- Polizei fasste später eine 28-Jährige und einen 38-Jährigen an einer Tankstelle, Verdacht wird geprüft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA. Deswegen habe das LKA die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Um welches Unternehmen es konkret geht, sagte der Sprecher nicht.
Mehrere Brandsätze waren in der Nacht auf die Baustelle geworfen worden. Später nahmen Einsatzkräfte zwei Menschen an einer Tankstelle fest, wie ein Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums erklärte. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, werde nun ermittelt. Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.
Kein größerer Schaden entstanden
Mindestens einer der Brandsätze habe ein Feuer ausgelöst, das Polizisten löschten. Größerer Schaden sei nicht entstanden, sagte der Polizeisprecher. Ein weiterer Brandsatz musste von Spezialkräften entschärft werden.
Die Brandsätze sollen gegen Mitternacht aus einem Auto geworfen worden sein. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Nach der Fahndung wurden eine 28-Jährige und ein 38-Jähriger festgenommen.
