Bluttat in Provinz Jiangsu
: Todesopfer bei Messerattacke an chinesischer Berufsschule

An der Wuxi-Berufsschule für Kunst und Technologie in der ostchinesischen Provinz Jiangsu wurden Menschen durch Messerstiche getötet und verletzt. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Von
afp
Peking
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Messerverbot: In diesem Jahr mehr Polizei auf Weihnachtsmaerkten: Klappmesser auf Strasse (Themenfoto vom 01.11.2024). In diesem Jahr ist vor dem Hintergrund des ausgeweiteten Messerverbots in vielen Bundeslaendern mit mehr Polizeipraesenz auf Weihnachtsmaerkten zu rechnen. "Die Polizei wird durch Kontrollen das Verbot durchsetzen", sagte Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Sicherheitsbehoerden wuerden alles daran setzen, damit man sich sicher auf Weihnachtsmaerkten bewegen koenne. Auch andere Bundeslaender planen mit einer hoeheren Polizeipraesenz auf Weihnachtsmaerkten, wie eine epd-Umfrage bei den Innenministerien ergab. (Siehe epd-Umfrage vom 02.11.2024)

Bei einem Messerangriff an einer chinesischen Schule erlitten mehrere Menschen tödliche Verletzungen.

Tim Wegner/epd (Symbolbild)
  • Messerangriff an Wuxi-Berufsschule in Jiangsu: 8 Tote, 17 Verletzte.
  • Verdächtiger vor Ort festgenommen.
  • Tat ereignete sich am 16.11.2024 in der Stadt Yixing.
  • Polizei ermittelt weiter, mehr Informationen folgen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einer Messerattacke an einer Berufsschule im Osten Chinas sind mindestens acht Menschen getötet worden. 17 weitere Menschen seien bei dem Angriff an der Wuxi-Berufsschule für Kunst und Technologie in der Provinz Jiangsu verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag, 16.11.2024, in der Stadt Yixing mit. Ein Verdächtiger sei vor Ort festgenommen worden.

Strenges Schusswaffenverbot – immer wieder Messerangriffe in China

In China kommt es nur sehr selten zu Schusswaffenangriffen, weil Zivilisten der Besitz von Schusswaffen streng verboten ist. In den vergangenen Jahren gab es in der Volksrepublik aber immer wieder Messerangriffe, insbesondere an Kindergärten und Schulen.

Im Mai hatte ein Mann in der Stadt Xiaogan in der zentralchinesischen Provinz Hubei acht Menschen getötet und einen weiteren Menschen mit einem Messer verletzt. Im September wurde ein japanischer Schüler in der südlichen Stadt Shenzhen erstochen.