Blaualgen-Verdacht in der Donau
: Bade-Warnung nach Tod eines Hundes

Nach mehreren Erkrankungen von Hunden warnt das Landratsamt Kelheim vor dem Baden in der Donau. Ein Tier ist gestorben.
Von
Katrin Jokic
Kelheim
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Donau - Wasserstand

Donau (Symbolbild)

Matthias Kessler

Das Gesundheitsamt Kelheim rät derzeit dringend davon ab, in der Donau zu schwimmen oder zu baden. Auch Hunde und andere Tiere sollten nicht in das Wasser gelassen und keinesfalls mit Donauwasser getränkt werden.

Grund für die Warnung sind mehrere Erkrankungsfälle bei Hunden, die zuvor in der Donau gebadet hatten. Einer der betroffenen Hunde ist nach Angaben des Landratsamtes gestorben.

Blaualgen könnten Erkrankungen verursacht haben

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand könnten sogenannte Blaualgen für die Erkrankungen verantwortlich sein. Ein direkter Zusammenhang ist bislang jedoch nicht bestätigt.

Bei Blaualgen handelt es sich um Cyanobakterien. Einige Arten können Giftstoffe bilden, die sowohl für Tiere als auch für Menschen gesundheitlich gefährlich sein können. Hunde sind besonders gefährdet, wenn sie belastetes Wasser trinken oder beim Schwimmen aufnehmen.

Aufgrund des bisherigen Geschehens geht das Gesundheitsamt vorsorglich davon aus, dass die Donau von Blaualgen betroffen sein könnte.

Gesundheitsamt untersucht mehrere Wasserproben

Entlang des Donauverlaufs sollen nun an mehreren Stellen Wasserproben entnommen und untersucht werden. Mit ersten Ergebnissen rechnet das Gesundheitsamt frühestens zum Ende der Woche.

Bis die Ursache geklärt ist, gilt die Empfehlung, den direkten Kontakt mit dem Donauwasser zu vermeiden. Das betrifft nicht nur Badegäste, sondern ausdrücklich auch Tierhalter.