Bis zu 50 Grad Celsius: „Totaler“ Stromausfall bei heftiger Hitze im Irak

Ein Mann verbindet elektrische Leitungen in Bagdad. In der irakischen Haupstadt herrschen Temperaturen um 50 Grad Celsius. Landesweit ist der Strom ausgefallen.
Ameer Al-Mohammedawi/dpa- Hitze bis 50 Grad Celsius führt zu landesweitem Stromausfall im Irak.
- Hochspannungsleitungen abgeschaltet – Stromnetz erleidet „totalen Ausfall“.
- Ursachen: Rekordtemperaturen und steigender Stromverbrauch.
- Besonders betroffen: Bagdad und Provinz Kerbala, wo Pilgerzahlen steigen.
- Einige Haushalte nutzen private Generatoren als Notlösung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Irak ist es inmitten der Sommerhitze zu Stromausfällen gekommen. Wegen des hohen Verbrauchs und technischer Ausfälle hätten einige Elektrizitätswerke im Zentrum und Süden des Landes den Betrieb eingestellt, teilte das Energieministerium mit. Der Strom sollte aber innerhalb einiger Stunden wieder fließen. Anwohner in den betroffenen Gebieten wurden aufgefordert, dann möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Besonders in der zentralen Provinz Kerbala, in die diese Woche Millionen gläubige Schiiten pilgern, werde der Bedarf nach Angaben des Ministeriums steigen.
Der Irak liegt in einer der heißesten Regionen weltweit. Im Sommer steigen die Temperaturen regelmäßig auf bis zu 50 Grad Celsius. Auch am Montag, 11. August 2025, lagen sie in der Hauptstadt Bagdad und Regionen im Zentrum und Süden des Landes zwischen 47 und 50 Grad.
Infrastruktur im Irak durch Kriege zerstört
Die Versorgung mit Strom und Wasser ist im Irak schlecht. Ein Großteil der Infrastruktur ist nach Jahrzehnten der Kriege und Konflikte weiterhin zerstört. Zudem wurden viele längst überfällige Investitionen jahrelang verschleppt. Hinzu kommen die grassierende Korruption und Knappheit beim Treibstoff, der zum Betrieb der Elektrizitätswerke benötigt wird. Immer wieder kommt es zu Protesten wegen der schlechten Stromversorgung.