Bis zu 25l/m² Starkregen und Gewitter: Warnung vom DWD vor Sturm und Hagel in Baden-Württemberg

Auf die Hitze folgt starker Regen im Südwesten.
Simon Zeiher/onw-images/dpaDer Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern, Schauern und teils böigem Wind in Baden-Württemberg. Vor allem der Norden ist betroffen. So wird das Wetter in den kommenden Tagen.
Starkregen und Sturmböen vor allem im Norden Baden-Württembergs
Laut dem Deutschen Wetterdienst ist vor allem im Norden Baden-Württembergs mit Regen sowie örtlich kräftigen Schauern zu rechnen, bei denen kurzzeitig bis zu 15 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen können. Bis zum Abend sind zudem vereinzelt kurze Gewitter möglich, begleitet von stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten von rund 70 Stundenkilometern, Hagel und Starkregen mit Mengen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter. Im Schwarzwald können sogar Sturmböen mit bis zu 80 Stundenkilometern auftreten.
Regen macht am Mittwoch eine Pause
Am Mittwoch bleibt es nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes überwiegend trocken. In der Nacht zum Donnerstag werden jedoch erneut Schauer erwartet. Der Donnerstag selbst wird laut Prognose stark bewölkt sein, wobei auch Schauer und einzelne Gewitter möglich sind. In den kommenden Tagen – mit Ausnahme des Mittwochs – dürften die Höchstwerte eher in Richtung 20 Grad als 30 Grad tendieren.
Diese Regenmengen wären in Baden-Württemberg nötig
Bislang fielen im Juli landesweit durchschnittlich etwa 49 Millimeter Regen (Stand: 21. Juli), wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe mitteilte. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) entspricht ein Millimeter Niederschlag einer Regenmenge von einem Liter pro Quadratmeter.
Damit sich die Niedrigwassersituation dauerhaft entspannt, müsste nach Angaben des NIZ in diesem Monat mindestens der durchschnittliche Juli-Niederschlag von rund 91 Millimetern landesweit erreicht werden. Idealerweise sollte dieser als sogenannter Landregen fallen – also gleichmäßig und über einen längeren Zeitraum hinweg mit geringer Intensität.

Den Regenschirm sollte man nicht vergessen.
Markus Lenhardt/dpaJuli war zu trocken
„Denn die Ursache für die niedrigen Wasserstände sind die geringen Niederschläge der letzten Monate“, erläutern die Fachleute. Der Juni sei mit rund 74 Millimetern Niederschlag deutlich zu trocken gewesen. „Dies entspricht nur rund 69 Prozent des langjährigen Durchschnitts für den Monat Juni.“ Ähnliches gelte für die Vormonate: Von Februar bis Juni seien nur rund 57 Prozent der für diesen Zeitraum üblichen mittleren Menge gefallen.
