Betrug beim Online-Banking
: Sparkasse warnt vor falschem "Kundensupport"

Sparkassen-Kunden sollten Vorsicht walten lassen. Aktuell sind wieder mal Betrüger mit einer bestimmten Masche tätig.
Von
Daniel Steiger
Berlin
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Das Logo einer Stadtsparkasse ist an einer Filiale zu sehen. Ein flächendeckendes Filial- und Geldautomatennetz sowie Zinsen aufs Ersparte - dazu wollen Verbraucherschützer in Bayern, Brandenburg und Hessen die Sparkassen verpflichten. (zu dpa «Bessere Bedingungen für Sparkassen-Kunden per Gesetz gefordert») +++ dpa-Bildfunk +++

Das Expertenteam der Sparkassen warnt aktuell vor einer bestimmten Betrugsmasche.

Sven Hoppe/dpa
  • Sparkassen warnen vor betrügerischen E-Mails im Namen des "Kundensupports".
  • Betrüger versuchen, sensible Kundendaten über Phishing-Seiten zu erlangen.
  • Sparkassen raten, keine Daten auf verdächtigen Seiten einzugeben.
  • Opfer sollen den Online-Banking-Zugang sofort sperren lassen.
  • Kontaktieren Sie Ihre Sparkasse bei Datenverlust umgehend.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Aktuell gibt es eine Warnung vor einer Mail-Betrugsmasche, die vor allem auf Kunden der Sparkasse abzielt. Die Kriminellen geben sich dabei als "Kundensupport" aus und wollen an sensible Kundendaten.

Sparkasse: Das ist die aktuelle Betrugsmasche

Derzeit werden betrügerische E-Mails im Namen der Sparkassen verbreitet. Davor warnte in dieser Woche das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe. Demnach haben die E-Mails der Betrüger Betreffzeilen wie „Kundensupport“. Unter dem Vorwand einer Kontodeaktivierung aufgrund einer ausstehenden Datenüberprüfung wird versucht, Kunden zum Aufruf einer betrügerischen Web-Seite (Phishing-Seite) zu bewegen. Dort werden ihre Online-Banking Zugangsdaten sowie weitere persönliche Daten erfragt. Die Experten der Sparkasse warnen: "VORSICHT: Bitte geben Sie keine Daten auf den Phishing-Seiten ein. Diese könnten von Betrügern z. B. für betrügerische Telefonanrufe im Namen der Sparkasse genutzt werden." Dabei versuchen die Anrufer, Kunden dazu zu verleiten, ein Gerät der Betrüger als vertrauenswürdig freizugeben bzw. durch Eingabe einer TAN zu bestätigen und eine von den Betrügern initiierte Überweisung in gleicher Weise zu bestätigen. Solche Aufträge sollten nur dann freigegeben werden, wenn man sie selbst zuvor veranlasst hat. Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe warnt darum dringend vor diesen E-Mails.

Was können Geschädigte Sparkassekunden jetzt tun?

Wer auf die Betrugsmasche hereingefallen ist, sollte schnell handeln. Die Sparkassen-Experten raten: "Sofern Sie bereits Daten auf den Phishing-Seiten eingegeben haben, melden Sie sich bitte bzgl. der Sperrung Ihres Online-Banking-Zugangs umgehend bei Ihrer Sparkasse."