Berthold Kimmich wurde 57 Jahre alt: Vater von Joshua Kimmich gestorben - Was ist passiert?

Joshua Kimmich trauert um seinen Vater Berthold (†57). Was über den plötzlichen Tod bekannt ist und warum der Bayern-Star gegen Arsenal fehlt.
Tom Weller/dpaTraurige Nachrichten für Joshua Kimmich: Der 31-jährige Fußballprofi hat seinen Vater Berthold Kimmich verloren. Wie die „Bild“ am Mittwoch (21. Oktober 2026) unter Berufung auf das enge Umfeld des Nationalspielers berichtet, ist der 57-Jährige plötzlich verstorben. Nähere Informationen zu den Umständen seines Todes sind bislang nicht bekannt. Bereits am Dienstag hatte Kimmich überraschend beim Abschlusstraining des FC Bayern München gefehlt. Am Mittwochvormittag bestätigte der Verein, dass der Mittelfeldspieler beim Champions-League-Duell gegen den FC Arsenal am Abend (21 Uhr) nicht im Kader stehen wird. „Wegen eines Trauerfalls im engsten Familienkreis befindet sich Joshua Kimmich heute nicht im Kader für das Spiel gegen Arsenal London“, erklärte der FC Bayern auf der Plattform X.
Woran ist Joshua Kimmichs Vater gestorben?
Die genaue Todesursache von Berthold Kimmich ist derzeit nicht öffentlich bekannt. Laut „Bild“ kam sein Tod plötzlich. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen wurden nicht mitgeteilt. Der FC Bayern bat ausdrücklich darum, die Privatsphäre des Nationalspielers und seiner Angehörigen zu respektieren und von weiterer Berichterstattung abzusehen. In seiner offiziellen Stellungnahme erklärte der Verein: „In tiefer Anteilnahme steht der gesamte FC Bayern an der Seite von Joshua Kimmich.“ Wann der 31-Jährige wieder zum Training und zu den Spielen zurückkehren wird, ist bislang offen.
Berthold Kimmich unterstützte seinen Sohn von klein auf
Für Joshua Kimmich bedeutet der Tod seines Vaters den Verlust eines seiner wichtigsten Wegbegleiter. Berthold Kimmich, der in seiner Heimat auch „Beppo“ genannt wurde, spielte für die Fußballkarriere seines Sohnes eine entscheidende Rolle. Joshua wuchs gemeinsam mit seinen Eltern Berthold und Anja sowie seiner Schwester Deborah auf. Sein Vater, der früher selbst im Jugendfußball in Bösingen aktiv gewesen war, erkannte und förderte das Talent seines Sohnes schon früh. Wie eng die beiden miteinander verbunden waren, zeigte sich unter anderem in der ZDF-Dokumentation „Der Mensch Joshua Kimmich“ aus dem Jahr 2020. Darin saßen Vater und Sohn gemeinsam beim Frühstück im elterlichen Garten in Bösingen.
Kimmich erzählte damals, wie sein Vater ihn als Kind regelmäßig zum Training beim VfB Stuttgart gefahren hatte. Die Fahrten hätten sich für die Familie wie „eine halbe Weltreise“ angefühlt. Obwohl Berthold für diesen Aufwand im Heimatdorf teilweise belächelt worden sei, hielt er an der Unterstützung seines Sohnes fest. Joshua Kimmich schaffte später über den VfB Stuttgart und RB Leipzig den Sprung zum FC Bayern München, gewann die Champions League und wurde schließlich Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.
Noch im Sommer unterstützte Berthold Kimmich seinen Sohn bei der WM
Erst wenige Monate vor seinem Tod war Berthold Kimmich gemeinsam mit seiner Ehefrau Anja in die USA gereist, um Joshua bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu unterstützen. Am 25. Juni saßen die beiden beim deutschen Gruppenspiel gegen Ecuador in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey auf der Tribüne. Auch in der im Sommer veröffentlichten ZDF-Dokumentation „Kapitän Kimmich“ war Berthold zu sehen. Der Film gewährte neben Einblicken in die sportliche Karriere des DFB-Kapitäns auch persönliche Eindrücke aus dessen Familienleben. Nun steht für Joshua Kimmich seine Familie im Mittelpunkt. Der Fußballprofi ist seit 2013 mit seiner Partnerin Lina zusammen. Die beiden heirateten im Juni 2022 und haben vier gemeinsame Kinder. Während der FC Bayern am Mittwochabend in der Champions League gegen Arsenal antritt, nimmt sich Kimmich nach dem Tod seines Vaters Zeit für die Trauer im engsten Familienkreis.
