„Mit außerordentlichem Glück“
: Bergsteiger in Neuseeland stürzt 600 Meter in die Tiefe – und überlebt

In Neuseeland ist ein Bergsteiger 600 Meter in die Tiefe gestürzt und hat überlebt. Der Mann hat sich sogar nur leichte Verletzungen zugezogen – wie ist das möglich?
Von
Philipp Staedele
Wellington
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Touristen am Vulkan Taranaki. Ein Bergsteiger ist hier 600 Meter in die Tiefe gestürzt und hat mit nur leichten Verletzungen überlebt.

picture alliance/dpa/XinHua | Lu Huaiqian

Mit „außerordentlichem Glück“ hat ein Bergsteiger in Neuseeland einen 600 Meter tiefen Sturz überlebt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, zog sich der Mann nur leichte Verletzungen zu.

Mann verliert Halt und stürzt 600 Meter in die Tiefe

Laut Polizeisprecher Vaughan Smith befand sich der Mann am Samstagnachmittag zusammen mit einer Gruppe auf dem Weg zum Gipfel des über 2500 Meter hohen Mount Taranaki. Dabei verlor er den Halt und stürzte in die Tiefe. Glücklicherweise milderte das aufgeweichte Eis und der Schnee, bedingt durch das Frühlingswetter, seinen Sturz ab. „Er hat außerordentliches Glück, dass er noch am Leben ist“, sagte Smith.

Einer der tödlichsten Berge des Landes

Der Mount Taranaki auf Neuseelands Nordinsel zählt laut dem neuseeländischen Berg-Sicherheitsrat zu den „tödlichsten Bergen“ des Landes. Wegen ganzjähriger Lawinengefahr und niedriger Temperaturen rät die Naturschutzbehörde „zu besonderer Vorbereitung und Fähigkeiten“ vor dem Besteigen des Berges.

Wenn beim Klettern dort „etwas schiefgeht, dann hat das oft ernste Folgen“, erklärte auch Smith. Erst vor zwei Jahren waren zwei Bergsteiger in demselben Gebiet tödlich verunglückt.

(mit Material von afp)