Behörden warnen Bevölkerung: Mutmaßlich Puma in Bayern gesichtet

Offenbar wurde ein Puma gesichtet.
Daniel Vogl/dpaDas Landratsamt Erding ruft die Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht auf.
Die Sichtung soll sich im Gemeindegebiet von Oberding ereignet haben, nur wenige Kilometer vom Flughafen München entfernt. Nach Angaben des Landratsamtes Erding existiert auch eine Aufnahme des Tieres. Diese könne derzeit jedoch noch nicht veröffentlicht werden. Woher die mutmaßliche Raubkatze stammt, ist bislang unklar. Hinweise auf einen Zirkus in der Region liegen nach Angaben der Behörde nicht vor.
Auch die Polizei ist über den Vorfall informiert. Weitere gesicherte Erkenntnisse zum Aufenthaltsort des Tieres gab es am frühen Mittwochnachmittag zunächst nicht. Ob eine gezielte Suchaktion eingeleitet wird, war ebenfalls noch offen.
Das Landratsamt bittet Anwohner und Spaziergänger, sich einer möglichen Raubkatze keinesfalls zu nähern. Wer das Tier sieht oder Hinweise zu dessen Aufenthaltsort geben kann, soll sich umgehend bei der Polizei Erding unter 08122/968-0 melden. Hunde sollten derzeit an der Leine geführt werden. Zudem wird empfohlen, kleine Kinder im Freien nicht unbeaufsichtigt spielen zu lassen.
Das Notzinger Moos liegt im Erdinger Moos und erstreckt sich über Bereiche der Gemeinden Oberding und Moosinning. Teile des Niedermoorgebiets stehen unter Naturschutz.
Die Behörden haben weitere Informationen angekündigt. Bis geklärt ist, um welches Tier es sich tatsächlich handelt und wo es sich aufhält, gilt im betroffenen Bereich erhöhte Vorsicht.
