Bayreuth
: Wann endet der Streik im ÖPNV?

Am Dienstag und Mittwoch wird der Nahverkehr in Bayreuth bestreikt. Ab wann verkehren die betroffenen Linien wieder regulär?
Von
David Hahn
Bayreuth
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Verdi-Warnstreiks im öffentlichen Dienst - Thüringen: 10.02.2026, Thüringen, Jena: Vielerorts im Land gibt es Warnstreiks im öffentlichen Dienst - Hintergrund sind die Tarifverhandlungen mit den Ländern. (zu dpa: «Mehr als 1.000 Landesbeschäftigte legen Arbeit nieder») Foto: Martin Schutt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wie lange kommt es zu Ausfällen im Bayreuther Nahverkehr infolge des Warnstreiks?

Martin Schutt/dpa

Fahrgäste in Bayreuth müssen sich am Dienstag (10. Februar) und Mittwoch (11. Februar) auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat einen weiteren Warnstreik angekündigt, wodurch zahlreiche Fahrten entfallen. Wann endet der Warnstreik?

Wann ist der Streik in Bayreuth vorbei?

Der aktuelle Streik im ÖPNV in Bayreuth läuft noch bis Betriebsschluss am Mittwoch. Ab Donnerstag sollten alle Linien wieder regulär verkehren. Ein Großteil der Stadtbusse wird an beiden Streiktagen nicht fahren. Busse, welche von Partnerunternehmen organisiert werden, sind vom Streik nicht betroffen und wie gewohnt im Einsatz. Dadurch kann auf vielen Linien ein Grundangebot aufrechterhalten werden. Verzögerungen und eine hohe Auslastung sind möglich. Der Streikfahrplan wird hier von den Stadtwerken bereitgestellt. Aktuelle Informationen zum laufenden Betrieb sind an den Streiktagen unter vgn.de oder in der VGN-App verfügbar.

Züge der Deutschen Bahn, wie Regionalbahnen (RB) und Regionalexpresse (RE), sind nicht vom Streik betroffen und fahren wie gewohnt. Auch Regionalbusse verkehren weiterhin.

Aktueller Streik 2026: Warum wird erneut gestreikt?

Es ist der zweite Warnstreik in Bayern in der aktuellen Tarifrunde. Am vergangenen Montag hatte Verdi bereits im Rahmen einer annähernd bundesweiten Aktion den Nahverkehr in mehreren größeren bayerischen Städten teilweise lahmgelegt. Auch damals waren München und Nürnberg bereits betroffen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Damit habe man Bewegung in die Tarifrunde bringen wollen, hieß es von der Gewerkschaft. Diese Hoffnung wurde allerdings enttäuscht: „Ein positives Signal seitens der Arbeitgeber hätte den zweiten Streiktag verhindert“, sagt der stellvertretende Landesbezirksleiter Sinan Öztürk. Dass es zwei Tage vor der zweiten Verhandlungsrunde nun erneut zum Warnstreik komme, sei „alleine der Tatsache geschuldet, dass die Arbeitgeber mit ihren Äußerungen überdeutlich machen, dass sie die Nöte der Beschäftigten nicht ernst nehmen“.

Mit Material der dpa