Meint er das ernst?: „Bares für Rares“-Händler verrät kuriosen Badewannentrick

Wolfganz Pauritsch muss selbst schmunzeln, als er seinen Trick verrät.
ZDF-MediathekIn der aktuellen Folge von „Bares für Rares“ mit Moderator Horst Lichter wird es nicht nur wertvoll, sondern auch herrlich kurios. Hans-Jürgen aus Frankenthal bringt eine filigrane Dammwildgruppe aus Porzellan mit in die ZDF-Trödelshow – und sorgt für ein echtes Highlight. Nicht nur wegen der schönen Figur, sondern auch wegen eines unerwarteten Reinigungsgeheimnisses aus dem Händlerraum.
Expertise von Dr. Bianca Berding
Die Schätzung übernimmt diesmal Dr. Bianca Berding, die sich sofort begeistert zeigt. Die grazile Dammwildgruppe stammt aus dem Hause Hutschenreuther, modelliert von Karl Tutter zwischen 1955 und 1969. Die Figur sei nicht nur stilistisch ansprechend, sondern auch in hervorragendem Zustand. „Man sieht, dass hier sehr sorgsam damit umgegangen wurde“, lobt die Expertin. Der geschätzte Wert liegt zwischen 200 und 300 Euro.
Zum Glück hat Hans-Jürgen nicht geputzt!
Im Händlerraum fällt Christian Vechtel als Erstes der Staub auf der Porzellanfigur auf. Doch statt Kritik kommt ein Lob: „Es ist gut, dass das nicht so oft abgeputzt wurde – weil dann passiert nämlich was.“ Denn zu häufiges Reiben kann feine Details beschädigen.
Und genau hier hat Wolfgang Pauritsch seinen großen Auftritt.
Der Badewannentrick
„Also ich mache solche Figuren immer in der Badewanne sauber. Ich brause die einfach ab“, erklärt der erfahrene Händler ganz selbstverständlich. Die Reaktion kommt prompt: Christian Vechtel grinst und fragt schelmisch: „Gehst du denn mit rein?“ Wolfgang lässt sich nicht aus der Ruhe bringen – und kontert trocken: „Ja selbstverständlich!“
Die Stimmung kippt in pures Gelächter. Steve Mandel legt nach: „Schwimmen die denn überhaupt?“ Und Wolfgang, ganz in seinem Element: „Ja natürlich, Dammhirsche können schwimmen!“ Der Händlerraum feiert den Moment – eine Szene, wie man sie bei „Bares für Rares“ liebt.
„Damm Damm“
Am Ende sichert sich Steve Mandel die Porzellanfigur für faire 250 Euro – exakt in der Mitte der Expertise. Und weil es bei dieser Runde nicht nur um Geld, sondern auch um Humor geht, verabschiedet sich Steve mit einem letzten Schmunzler:
„Weine nicht, wenn der Regen fällt, Damm Damm!“ – eine charmante Anspielung auf den Song „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und natürlich auf das erworbene Dammwild.
Ein echter Showmoment mit Sammlerwert
So wird aus einer klassischen Porzellanfigur nicht nur ein erfolgreicher Verkauf, sondern auch ein TV-Moment mit Kultpotenzial. Wolfgang Pauritsch liefert mit seinem Badewannen-Trick eine der sympathischsten Anekdoten des Tages – und zeigt einmal mehr: „Bares für Rares“ ist nicht nur Trödel, sondern echtes Entertainment.

