Bahncard Besitzer aufgepasst
: Umstellung bei BC 25 und 50 ab 9. Juni

Bisher konnte man die Bahncard als Plastikkarte mit sich führen. Jetzt digitalisiert die Bahn das Angebot für neue Abonnenten.
Von
David Hahn
Berlin
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Die Bahncard 25 und 50 wird es bald nur noch als digitales Abo geben. Die Änderungen im Überblick.

Michael Kappeler/dpa

Bei der Bahn kommt es zu einer weiteren Digitalisierung, welche neue Abonnenten der Bahncard betrifft. Ab dem 9. Juni wird es die BC 25 und die BC 50 nur noch in Form einer Datei geben, die im Internet im eingeloggten Bereich des Kundenkontos oder in der Navigator–App geladen werden kann. Werden bisherige Bahncards aus Plastik damit ungültig? Kann man sein Bahncard–Abonnement dennoch analog nachweisen? Die Änderungen bei der Bahncard im Überblick.

Bahncard: Nur neue Abonnements betroffen

Die Bahncard 25 und 50 wird es ab 9. Juni nicht mehr als Plastikkarte geben. Ab diesem Tag sollen die beiden Abo–Varianten nur noch in digitaler Form zur Verfügung stehen, wie es in einer Kundeninformation der Deutschen Bahn heißt, die der Konzern in diesen Tagen verschickt. Um das Abo digital zu nutzen, brauchen Kundinnen und Kunden ein Profil in der Bahn–App oder auf der Plattform bahn.de.

„Gültige BahnCard 25/50 Plastikkarten können bis zu dem aufgedruckten Gültigkeitsende weiterhin genutzt werden“, heißt es weiter.

Bahncard auch anders nachweisbar?

Wer kein Smartphone hat, kann sich ein Ersatzdokument ausdrucken. Inhaber der Bahncard–Varianten 25 und 50 erhalten pro Fahrt 25 beziehungsweise 50 Prozent Rabatt. Für des Bahncard–Abo 100 bleibt die Plastikkarte erhalten.

Kritik an Digitalisierung der Bahncard

Das Aus der Plastikkarten für die Varianten Bahncard 25 und 50 hatte die Bahn bereits im vergangenen Jahr verkündet. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisierte den Schritt am Donnerstag. Es sei „ärgerlich“, dass das Unternehmen damit Kundinnen und Kunden ohne digitalen Zugang von den Tarifvorteilen ausschließe. Die Bahncard müsse für alle verfügbar sein. „Der ersatzweise gültige Papierausdruck muss auch für Menschen ohne digitales Kundenkonto zugänglich sein, etwa, indem es im Reisezentrum ausgehändigt wird. Kostenlos versteht sich“, forderte vzbv–Chefin Ramona Pop.

(Mit Material der dpa und AFP)