BAföG Rückzahlung: Wie viel muss man zurückzahlen?

Sowohl Schüler*Innen als auch Studierende werden durch das BAföG gefördert. Wie viel muss davon zurückgezahlt werden?
Hendrik Schmidt/dpaDer Staat bietet mit dem BAföG eine finanzielle Unterstützung für Schüler*innen und Studierende in Deutschland für die Dauer der Ausbildung oder eines Studiums an. Wer muss das BAföG im Anschluss nach der Förderung zurückzahlen? Und wie hoch ist dabei die monatliche Rate bzw. der Maximalbetrag?
BAföG Rückzahlung: Wie viel muss man zurückzahlen?
Nicht alle BAföG-Empfänger müssen das BAföG zurückzahlen. Schülerinnen und Schüler bekommen BAföG als Zuschuss ohne damit verbundene Rückzahlungen. Bei Studentinnen und Studenten muss die Hälfte des Darlehens jedoch zu einem späteren Zeitpunkt wieder beglichen werden.
Wer sich um eine Tilgung bemüht, kann nach maximal 20 Jahren von seiner Restschuld befreit werden. Bei der Rückzahlung des BAföG-Darlehens sind auch Pausen möglich. Die maximale Obergrenze für die Rückzahlung liegt bei 10.010 Euro. Mehr müssen Studentinnen und Studenten nicht zurückzahlen.
BAföG zurückzahlen: So hoch ist die monatliche Rate
Die monatliche Rate für die Rückzahlung beträgt in der Regel 130 Euro. Dabei erfolgt die Rückzahlung im Drei-Monats-Rhythmus. Alle drei Monate werden somit 390 Euro fällig.
Quellen:
- Bundesministerium für Bildung und Forschung: Wie funktioniert die Rückzahlung?
