BAföG Rückzahlung
: Wie viel muss man zurückzahlen?

Im Anschluss an die BAföG-Förderung wird unter Umständen eine Rückzahlung fällig. Wer ist davon betroffen und wie viel muss zurückgezahlt werden?
Von
David Hahn
Berlin
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Mehr Bafög für Schüler und Studenten: SYMBOLBILD - 13.06.2024, Sachsen, Leipzig: Unterlagen zur Bafög Beantragung liegen auf einem Tisch. Bedürftige Schüler und Studenten bekommen ab dem neuen Schuljahr und dem kommenden Wintersemester mehr Bafög. Der Bundestag beschloss am Donnerstag eine Reform der Ampel-Koalition, die eine Erhöhung der Sätze und der Wohnkostenpauschale vorsieht. Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sowohl Schüler*Innen als auch Studierende werden durch das BAföG gefördert. Wie viel muss davon zurückgezahlt werden?

Hendrik Schmidt/dpa

Der Staat bietet mit dem BAföG eine finanzielle Unterstützung für Schüler*innen und Studierende in Deutschland für die Dauer der Ausbildung oder eines Studiums an. Wer muss das BAföG im Anschluss nach der Förderung zurückzahlen? Und wie hoch ist dabei die monatliche Rate bzw. der Maximalbetrag?

BAföG Rückzahlung: Wie viel muss man zurückzahlen?

Nicht alle BAföG-Empfänger müssen das BAföG zurückzahlen. Schülerinnen und Schüler bekommen BAföG als Zuschuss ohne damit verbundene Rückzahlungen. Bei Studentinnen und Studenten muss die Hälfte des Darlehens jedoch zu einem späteren Zeitpunkt wieder beglichen werden.

Wer sich um eine Tilgung bemüht, kann nach maximal 20 Jahren von seiner Restschuld befreit werden. Bei der Rückzahlung des BAföG-Darlehens sind auch Pausen möglich. Die maximale Obergrenze für die Rückzahlung liegt bei 10.010 Euro. Mehr müssen Studentinnen und Studenten nicht zurückzahlen.

BAföG zurückzahlen: So hoch ist die monatliche Rate

Die monatliche Rate für die Rückzahlung beträgt in der Regel 130 Euro. Dabei erfolgt die Rückzahlung im Drei-Monats-Rhythmus. Alle drei Monate werden somit 390 Euro fällig.

Quellen: