Badeunfall in der Donau: 24-Jähriger geht unter und stirbt trotz Reanimation

Vom Neu-Ulmer Janufer aus soll der Mann ins Wasser gegangen sein.
Niko Dirner- Mann springt in Neu-Ulm in die Donau und geht nach wenigen Minuten unter.
- Zeugen alarmieren gegen 15 Uhr die Rettungskräfte.
- Wasserwacht findet den Mann, er wird reanimiert und ins Krankenhaus gebracht.
- Zustand des Mannes ist unklar, Überlebenschancen unbekannt.
- Vorfall ereignete sich nahe des Jahnufers am Donnerstagnachmittag (14. August).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Donau in Neu-Ulm ist ein Mann ertrunken. Gegen 15 Uhr am Donnerstagnachmittag (14.8) hatten Zeugen einen Notruf abgesetzt. Ein Mann sei in der Donau untergegangen. Zuvor war er auf Höhe des Jahnufers von der Neu-Ulmer Seite aus in den Fluss gesprungen. Wie die Wasserwacht Neu-Ulm auf Facebook mitteilte, holte ein Taucher der Wasserwacht Neu-Ulm den 24-Jährigen zurück an die Wasseroberfläche. Da ein Zeuge den Einsatzleiter direkt an die richtige Stelle gelotst habe und der Wasserretter die Person „in kürzester Zeit“ gefunden habe, sei keine wertvolle Zeit verloren gegangen. Der 24-Jährige musste vor Ort und auf der Fahrt in die Ulmer Uniklinik reanimiert werden.
Wie die Polizei am Donnerstagabend auf Nachfrage bestätigte, hat der Mann den Unfall dennoch nicht überlebt. Neusten Erkenntnissen zufolge war der 24-Jährige zu dem Zeitpunkt vermutlich schon tot, als er geborgen wurde. Zuerst ging die Polizei davon aus, dass der Mann später im Krankenhaus starb.
24-Jähriger ertrinkt in der Donau
Am Freitagmorgen kann die Polizei Ulm weitere Informationen zu dem Unglück geben. Zwei befreundete Männer im Alter von 24 und 25 Jahren, sind zum Schwimmen in die Donau gegangen. Der 24-Jährige sei von seinem Bekannten weggeschwommen. An der Stelle, an der er untergegangen ist, sei die Strömung etwas stärker. Das Wasser sei so tief, dass er nicht mehr habe stehen können. Laut Sprecher alarmierte ein Zeuge die Rettungskräfte, als der 24-Jährige nicht mehr auftauchte. Wie der 25-Jährige der Polizei bestätigte, konnten beide schwimmen.
Warum der 24-Jährige schließlich mit der Strömung schwamm und schließlich unterging, ist bislang noch unklar.
Die Wasserwacht Neu-Ulm wies auf Facebook darauf hin, „dass das Baden in Flüssen lebensgefährlich sein kann und von vielen in Bezug auf die Gefahrensituation unterschätzt wird!“ In der Region gebe es ausreichend Badeseen, in denen das Schwimmen es weniger gefährlich sei als in der Donau.

