Backofen reinigen
: Diese Hausmittel sorgen für strahlende Sauberkeit

Wenn der verschmutze Backofen mal wieder nach Aufmerksamkeit verlangt, gibt es eine Reihe an Mitteln aus dem Haushalt, welche chemische Backofenreiniger ersetzen können.
Von
David Hahn
Berlin
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Backofen reinigen: ILLUSTRATION - Mit einem Schwamm und einem Spülmaschinen-Tab soll der Backofen angeblich schnell zu reinigen sein. (zu dpa: «Backofen reinigen mit Spülmaschinen-Tab: Geht das?») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Welche Hausmittel helfen beim Reinigen des Backofens?

Christin Klose/dpa-tmn/dpa
  • Zitronensäure reinigt Öfen, schont Umwelt und Gesundheit.
  • Natron entfernt Fett und Gerüche, ohne Oberflächen zu beschädigen.
  • Backpulver kann ebenfalls hartnäckigen Schmutz lösen.
  • Essig und Zitronensaft verstärken die Reinigungswirkung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein schmutziger Backofen kann schnell zum Ärgernis werden. Mit Backofenreinigern aus der nächsten Drogerie lassen sich die Verschmutzungen beseitigen. Wer eingebrannte Speisereste und Fettablagerungen jedoch auch ohne aggressive Chemie entfernen möchte, findet hier 3 Mittel und Methoden aus dem Haushalt:

Wichtig: Bei allen Reinigungsformen die Heizstäbe und das Gitter des Umluftventilators nicht mit reinigen! Zudem sollte immer die Gebrauchsanweisung des Backofens vor der Behandlung gecheckt werden. Bevor man eines der folgenden natürlichen Putzmittel verwendet, ist es ratsam, die Methode zunächst an einer Ecke des Backofens zu testen. So erkennt man frühzeitig, ob es etwas hilft und ob ggf. die Beschichtung unter einem Einsatz leiden könnte.

Backofen mit Zitronensäure sauber bekommen

Mit Haushaltsmitteln lassen sich im Gegensatz zu chemischen Reinigern die Gesundheit, Umwelt und der Geldbeutel schonen. Eine einfache Möglichkeit, den eigenen Backofen zu säubern, besteht dabei in Zitronensäure. Man vermischt diese mit Wasser, trägt sie im Backofen auf die verschmutzten Stellen auf und wischt diese nach ca. 20 Minuten ab. Wer Zitronensäure nicht vorrätig hat, kann bei der Reinigung auch auf Zitronen zurückgreifen. In diesen ist die Zitronensäure ebenfalls enthalten, welche gegen Fette, Gerüche und Eingebranntes wirkt. Bei 120 Grad erwärmt man dabei zum Beispiel ein Gemisch aus dem Saft einer Zitrone mit Wasser in einer Auflaufform für eine Stunde und wischt danach durch. Bonus: Mit dem Zitronenaroma riecht der Ofen auch wieder frisch.

Natron mit Wasser oder Essig mischen

Wenn Natron mit etwas Wasser zu einer Paste gemischt wird, bildet es eine leichte Schleifwirkung, die hartnäckigen Schmutz entfernt, ohne empfindliche Oberflächen zu beschädigen. Zudem hat Natron die Fähigkeit, Fettmoleküle zu binden. So können eingebrannte Essensreste und Fett von Oberflächen gelöst werden, ohne sie zu zerkratzen. Darüber hinaus absorbiert Natron auch unangenehme Gerüche im Backofen, anstatt sie nur zu überdecken. Dafür rührt man Natron mit Wasser im Verhältnis 1:1 zu einer Paste an, trägt diese auf und wischt nach 30 Minuten ab. Der Paste kann für eine stärkere Reinigungskraft auch noch Salz hinzugefügt werden. Tolle Ergebnisse lassen sich auch erzielen, wenn man Natron mit Essig oder Zitronensaft mischt: 50 g Natron mit 30 ml Essig verrühren, auf den verschmutzten Stellen im Backofen verstreichen und bei 75 Grad für 30 bis 45 Minuten einwirken lassen. Im Anschluss mit einem Schwamm oder Lappen auswischen.

Backofen mit Backpulver reinigen

Nicht jeder Haushalt verfügt über Natron. Natriumbikarbonat ist jedoch auch in Backpulver enthalten, welches ebenfalls für eine leicht abrasive Wirkung sorgt und fest sitzenden Schmutz sowie Fett lösen kann. Auch hierbei werden Gerüche wie bei Natron absorbiert. Zwei Päckchen Backpulver dafür mit 100 ml Wasser zu einer leicht cremigen Paste mischen, auftragen und mind. 60 Minuten einwirken lassen. Bei hartnäckigem Schmutz kann der Ofen auch für eine Stunde auf ca. 100 Grad erhitzt werden. Danach auswischen. Die Kombination mit Essig und Zitronensaft kann auch hierbei das Ergebnis noch verbessern.

Quellen: