Aus 60 Metern abgestürzt: Montagefehler führt zu tödlichem Arbeitsunfall an Windrad

Beim Absturz eines Arbeitskorbs an einem Windrad in Südhessen waren im Februar zwei Männer gestorben. Nun ist klar: Ein Montagefehler war der Grund für den Arbeitsunfall. (Symbolfoto)
Thomas Warnack/dpa- Gutachten klärt Ursache des Unfalls an einem Windrad in Südhessen: Montagefehler.
- Eine von drei Schraubverbindungen der Arbeitsbühne wurde fehlerhaft montiert.
- Technische Defekte oder Materialversagen schlossen die Ermittler aus.
- Der Arbeitskorb stürzte bei Birstein rund 60 Meter ab – zwei 32-Jährige starben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Arbeitsunfall an einem Windrad in Südhessen mit zwei Toten im Februar war auf einen Montagefehler zurückzuführen. Ein Gutachten eines Sachverständigen schloss technische Defekte oder Materialversagen aus, wie die Staatsanwaltschaft Hanau und das Polizeipräsidium in Offenbach mitteilten.
Einer der verunglückten Arbeiter habe eine von drei Schraubverbindungen, mit denen die Arbeitsbühne im Inneren des Windrads fixiert wird, fehlerhaft montiert.
Der Arbeitskorb mit zwei 32 Jahre alten Männern war im Februar in einem noch im Bau befindlichen Windrad bei Birstein rund 60 Meter in die Tiefe gestürzt. Beide waren sofort tot.
Tödlicher Fehler eines Mitarbeiters am Windrad
Die Arbeitsbühne wird demnach an drei Stellen ringsum an den Elementen des Windradturms fixiert. Nach Entfernen der Kranketten wird das Gewicht des Arbeitskorbs grundsätzlich von den drei Befestigungen getragen. Weil eine Verbindung fehlerhaft montiert war, versagte demnach die Befestigung.
