Attacke am Bahnsteig
: DB-Mitarbeiter in Hamburg brutal angegriffen

Gewaltszene auf einem Hamburger S-Bahnsteig: In Neugraben ist ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn von einem bislang unbekannten Mann angegriffen und verletzt worden. Der Täter flüchtete noch vor dem Eintreffen der Bundespolizei.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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ARCHIV - 15.10.2014, Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine S-Bahn fährt am Hautbahnhof ein.      (zu dpa «Reparaturen an Weichen der S-Bahn - Zugverkehr eingeschränkt») Foto: picture alliance / dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gewalt an der S-Bahn: Bahn-Mitarbeiter nach Attacke im Krankenhaus.

dpa

Am Hamburger S-Bahnhaltepunkt Neugraben ist es am Dienstagabend zu einem gewaltsamen Vorfall gekommen. Nach Angaben der Bundespolizei soll ein 38 Jahre alter Mitarbeiter der Deutschen Bahn gegen 19.30 Uhr von einem bislang unbekannten Mann angegriffen und verletzt worden sein.

Der Angriff ereignete sich direkt am Bahnsteig. Wie schwer der DB-Mitarbeiter verletzt wurde, dazu machten die Ermittler bislang keine näheren Angaben.

Zeugen greifen ein - Täter flüchtet

Nach dem Erscheinen von Zeugen ließ der Täter von seinem Opfer ab. Noch bevor Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Harburg am Tatort eintrafen, gelang dem Angreifer jedoch die Flucht. Damit fehlt von dem Mann bislang jede Spur. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und versucht nun, den Täter zu identifizieren.

Videoaufnahmen sollen den Fall klären

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Überwachungskameras der S-Bahnstation Neugraben. Nach Angaben der Bundespolizei werden die gespeicherten Aufnahmen derzeit intensiv gesichtet und ausgewertet. Die Hoffnung der Ermittler: Dass die Videos Hinweise auf den flüchtigen Täter, den genauen Ablauf der Tat und mögliche Hintergründe liefern.

Opfer im Krankenhaus behandelt

Der verletzte Bahnmitarbeiter wurde noch am Einsatzort von einer Rettungswagen-Besatzung versorgt. Anschließend kam er zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Zudem hat der Opferschutz der Bundespolizei bereits Kontakt zu dem 38-Jährigen aufgenommen und Unterstützung angeboten.

Motiv und Hintergründe noch völlig unklar

Warum es zu dem Angriff kam, ist derzeit noch offen. Auch zu einem möglichen Motiv und den genauen Umständen der Tat äußert sich die Bundespolizei bislang nicht. Die Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt und sollen bereits umfangreich angelaufen sein.