AnNa R.
: Neue Details zur Todesursache bekannt

Der Tod der Rosenstolz-Sängerin AnNa R. kam völlig überraschend. Da fragen sich natürlich viele, woran sie gestorben ist. Jetzt gibt es ein Update zur Todesursache.
Von
Daniela Westermayer
Berlin
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Sängerin AnNa R.: 28.06.2022, Brandenburg, Neuhardenberg: Sängerin AnNa R. (Andrea Neuenhofen) steht bei dem Konzert «Pankow und Gäste» zum 20. Bestehen der Stiftung Schloss Neuhardenberg auf der Bühne im Schlosspark. (zu dpa: «Anna R. bleibt nach Tod Poetikdozentin 2025 an Koblenzer Uni») Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die ehemalige Rosenstolz-Sängerin AnNa R. ist im Alter von 55 Jahren verstorben

Patrick Pleul/dpa
  • Die Rosenstolz-Sängerin AnNa R. ist im Alter von 55 Jahren überraschend verstorben.
  • Die Todesursache ist offiziell noch nicht bekannt.
  • Suizid, Fremdverschulden und Drogenüberdosis werden ausgeschlossen.
  • Eine Obduktion soll mehr Klarheit bringen.
  • Die Nachricht wurde am 17. März 2025 auf Instagram bekanntgegeben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Diese Nachricht versetzte die deutsche Musikbranche Anfang der Woche in Trauer: Die Rosenstolz-Sängerin AnNa R. ist völlig überraschend im Alter von nur 55 Jahren verstorben. Das wurde am Montag, 17. März 2025, auf ihrem Instagram-Account bekanntgegeben.

Der plötzliche Tod schockiert Fans und Kollegen gleichermaßen. Da wurde bei vielen die Frage laut, woran die Musikerin so unerwartet gestorben ist. Mittlerweile gibt es neue Informationen.

Polizei stellt Ermittlungen zur Todesursache ein

Am Dienstag war bekannt geworden, dass ein offizielles Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden war, welches die Todesursache klären sollte. Dazu gehört für gewöhnlich eine Obduktion. Doch dazu kommt es nun doch nicht.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nämlich nicht von einem Fremdverschulden aus, erklärt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Berlin, Sebastian Büchner, am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zu den genauen Todesumständen könne er „aus Persönlichkeitsrechtsschutzgründen“ nichts sagen.

Die Auffindesituation und weitere Umstände, die unter anderem durch die Befragung des Umfelds ermittelt wurden, sprachen laut Behörde so deutlich gegen ein Fremdverschulden, dass auch von einer Obduktion der Leiche abgesehen wird. „Der Leichnam ist zwecks Bestattung daher auch soeben freigegeben worden“, so Büchner.

Viele Spekulationen zur Todesursache

Nach dem Bekanntwerden ihres Todes war viel über die mögliche Todesursache spekuliert worden. Wie die „Berliner Zeitung“ zunächst aus Polizeikreisen erfahren hatte, wurde Suizid ausgeschlossen. Auch eine Überdosis Drogen gelte als unwahrscheinlich. Demnach deutet vieles auf eine Krankheit hin.

Die „Berliner Morgenpost“ schrieb, dass AnNa R. mit etwas Blut vor dem Mund gefunden worden sein soll, doch dafür könne es mehrere Erklärungen geben. Auch hier wurde eher eine Erkrankung vermutet. Darüber hinaus hatte ein Ermittler verraten, dass die Sängerin schon „mindestens ein paar Tage“ dort gelegen habe.