All you can eat Weihnachtsmärkte: In diesen Städten gibt es die „Weihnachts-Flatrate“

Eine Frau hält auf dem Weihnachtsmarkt eine Tasse mit Glühwein in den Händen.
Jens Kalaene/dpaHier ein Glühwein, da eine Pilzpfanne und danach vielleicht noch ein Crêpe - beim Besuch eines Weihnachtsmarktes summieren sich schnell die Ausgaben. Ein ganz anderes Konzept bieten All you can eat Weihnachtsmärkte. Wie die funktionieren und wo es solche All-inclusive-Märkte in diesem Jahr in Deutschland gibt.
„All you can eat“ auf dem Weihnachtsmarkt: So funktioniert das Konzept
Das Konzept von All you can eat oder All-inclusive-Weihnachtsmärkten ist einfach: Besuchende kaufen vorab oder vor Ort Tickets für den jeweiligen Weihnachtsmarkt und dürfen dort dann nach Herzenslust essen und trinken. Oft sind auch noch Aktivitäten wie Eisstock-Schießen inkludiert. Manche Dinge kosten trotzdem extra, zum Beispiel ein Schuss Likör oder Schnaps im Glühwein. Einige Märkte bieten zudem auch teurere Tickets an, mit denen man zusätzlich ein beheiztes Zelt besuchen oder ein Weihnachtsdinner genießen kann.
Lohnen sich All-inclusive-Weihnachtsmärkte?
Angesichts immer weiter steigender Kosten für einen Weihnachtsmarktbesuch kann sich das Konzept für die Gäste durchaus lohnen. Je nachdem, wie viel man verzehrt, kommt man entweder auf einen ähnlichen Preis auf dem „normalen“ Weihnachtsmarkt oder spart sogar. Zumal insbesondere der Weihnachtsmarkt in Berlin am Wochenende zwar teurere, dafür aber weniger Tickets verkauft. Das macht den Besuch, gerade als Familie, deutlich entspannter und auch flexibler.
All-inclusive-Weihnachtsmarkt in Berlin
Das Konzept gibt es bisher vor allem in Metropolen wie Berlin. Der Weihnachtsmarkt „Weihnachten an der Spree“ ist einer der bekannteren Adventsmärkte mit All-inclusive-Konzept. Trotz des relativ hohen Eintrittspreises (ab 29 Euro unter Woche, ab rund 47 Euro am Wochenende) fallen die Gästebewertungen sehr positiv aus. Alles Wichtige zum Weihnachtsmarkt mit Glühwein-Flatrate haben wir hier zusammengefasst.
Auf Instagram kann man sich ebenfalls ein Bild vom Weihnachtsmarkt machen:
All you can eat Weihnachtsmarkt in Hamburg
Auch Hamburg hat einen Weihnachtsmarkt mit Flatrate: Auf dem Sonnendeck nahe Brücke 10 an den Landungsbrücken läuft aktuell das Format „Christmas on Deck“. Dort steht ein Buffet bereit, das 27 Euro kostet. Serviert werden Suppen, Gulasch, Bratwurst und verschiedene Snacks. Aber: Getränke wie Glühwein und Punsch kosten extra! Das Angebot gilt zudem nur an festen Wochentagen, immer dienstags, mittwochs und donnerstags von 17 bis 21 Uhr. Läuft auf dem Deck parallel eine Veranstaltung, entfällt der Essensbetrieb. Die Betreiber raten deshalb, den Wochenplan auf Instagram regelmäßig zu prüfen.
All you can eat Weihnachtsmarkt in Wien
Auch in Wien gibt es seit diesem Jahr das Konzept: Der „All you can eat and drink-Weihnachtsmarkt“ in der Location „Der Garten“ im Wiener Prater läuft noch bis Ende 2025. Ähnlich wie in Berlin gibt es verschiedene Eintrittsslots, die man vorher buchen muss. Tickets kosten ab 34,90 Euro für die alkoholfreie Variante, mit Alkoholverzehr 45,90 Euro. Ermäßigungen für Kinder, Studenten und Jugendliche werden auch angeboten. Wie auch in Berlin, gibt es reichlich vegane und vegetarische Alternativen, sowohl deftig als auch süß. Mehr Informationen zu den Terminen und Tickets gibt es auf der Webseite.
