In einem Swinger-Club in Hattingen musste die Feuerwehr mit einem Großeinsatz die rund 300 Gäste retten, nachdem dort bei einer Party am Samstagabend zwei Menschen kollabierten.

Das Kohlenmonoxid-Warngerät der Rettungskräfte habe Alarm geschlagen und eine Person sei nicht ansprechbar gewesen, wie die Feuerwehr mitteilte. Rund 300 Gäste des Hattinger Swinger-Clubs seien daraufhin in Sicherheit gebracht worden.

Rettungskräfte untersuchen Partygäste und Mitarbeiter in Linienbus

Viele der Partygäste kamen in Linienbussen unter, wo sie von Notärzten und Sanitätern untersucht wurden. Acht weitere Gäste sowie eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes klagten demnach über Unwohlsein und mussten medizinisch behandelt werden. Insgesamt wurden elf Personen verletzt.

Video Feuerwehr-Einsatz im Swinger-Club in NRW: Elf Verletzte

Party in Swinger-Club nach Großeinsatz der Feuerwehr beendet

Bei der Kontrolle des Gebäudes im Ennepe-Ruhr-Kreis sei dann kein Kohlenmonoxid mehr in der Luft festgestellt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Die Gäste durften dann noch einmal ins Gebäude, um ihre Sachen zu holen. Die Party wurde aber nicht fortgesetzt.“

Noch ist unklar, ob ermittelt wird

Insgesamt waren etwa 160 Rettungskräfte an dem Einsatz beteiligt. Die Kriminalpolizei war ebenfalls vor Ort und sichtete die Räume. Ob Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen werden, wird nach Angaben eines Polizeisprechers am Montag entschieden.

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