Aktuelle Umfrage zur Landtagswahl BW 2026
: So schneiden die Parteien ab

Am Sonntag, dem 8. März 2026, steht die nächste Landtagswahl in Baden-Württemberg an. Wie sehen die aktuellen Umfragewerte aus?
Von
David Hahn
Stuttgart
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Landtagswahl in Baden-Württemberg - Plenarsaal im Landtag: PRODUKTION - 06.02.2026, Baden-Württemberg, Stuttgart: Der Plenarsaal im Landtag von Baden-Württemberg. (zu dpa: «Sechs Gründe, warum die Landtagswahl eine besondere ist») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die aktuellen Umfragewerte der Parteien zur Landtagswahl am 8. März in Baden-Württemberg gibt es hier im Überblick.

Bernd Weißbrod/dpa

Am Sonntag, dem 8. März, finden in Baden-Württemberg die nächsten Landtagswahlen statt. Die aktuellen Ergebnisse der letzten Umfrage gibt es hier im Überblick.

Aktuelle Umfrage zur Wahl in BW 2026

Verschiedene Institute führen regelmäßig im Auftrag von Medienhäusern Umfragen durch. Hier gibt es die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zur Landtagswahl 2026 in BW, welche die Forschungsgruppe Wahlen am 27.02.2026 veröffentlichte. Die Umfrage wurde im Auftrag des ZDF durchgeführt.

  • Grüne 25,0%
  • CDU 27,0%
  • SPD 9,0%
  • FDP 6,0%
  • AfD 19,0%
  • Linke 6,0%
  • Sonstige 8,0%

Ergebnis der letzten Landtagswahl in Baden-Württemberg

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März 2021 waren 7.671.039 Personen wahlberechtigt, von denen 4.894.500 ihre Stimme abgaben; die Wahlbeteiligung lag bei 63,8 Prozent. Von 4.859.651 gültigen Stimmen (34.849 ungültig, 0,7 Prozent) entfielen 32,6 Prozent auf Bündnis 90/Die Grünen (1.586.192 Stimmen), 24,1 Prozent auf die CDU (1.168.975), 11,0 Prozent auf die SPD (535.489), 10,5 Prozent auf die FDP (508.429) und 9,7 Prozent auf die AfD (473.485). Die Linke erreichte 3,6 Prozent (173.317), die Freien Wähler 3,0 Prozent (146.259), Die PARTEI 1,2 Prozent (59.463) und dieBasis 1,0 Prozent (48.497). Weitere kleinere Parteien blieben unter einem Prozent.

Landtagswahl in BW 2026: Neuerungen

Bei der Landtagswahl kommt in Baden-Württemberg ein neues Wahlrecht zur Anwendung. Erstmals dürfen auch Jugendliche ab 16 Jahren wählen. Wahlberechtigte geben nun, ähnlich wie bei der Bundestagswahl, zwei Stimmen ab. Zuvor wählten Bürger mit einer Stimme einen Direktkandidaten und gleichzeitig dessen Partei. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Dieses Prozedere wird nun getrennt. Den Direktkandidaten für den jeweiligen Wahlkreis wählen Bürger mit der Erststimme. Im Gegensatz zur Bundestagswahl zieht jeder Wahlkreisgewinner garantiert in den Landtag ein. Die Zweitstimme hingegen geht an eine Partei. Dabei muss es sich nicht um die Partei des bevorzugten Direktkandidaten handeln. Die Zweitstimme bestimmt darüber, wie viele Sitze eine Partei im Landtag bekommt - also wie stark sie dort repräsentiert ist.

Welche Kandidaten über die Zweitstimme in den Landtag einziehen, bestimmt die sogenannte Landesliste, welche die Parteien im Voraus festlegen. Bei der Landtagswahl gilt wie auch auf der Bundesebene die Fünfprozentklausel. Erhält eine Partei weniger als fünf Prozent der Zweitstimmen, hat sie keinen Anspruch auf Sitze.

Mit Material der dpa