Adersbacher Felsenstadt: Naturwunder in Tschechien und Wander-Highlight

Die Adersbacher Felsenstadt ist ein echtes Highlight zum Wandern. In der einzigartigen Felsen-Kulisse gibt es unheimlich viel zu entdecken. (Symbolbild)
Henning Kaiser/dpa- Die Adersbacher Felsenstadt in Tschechien ist ein Naturwunder, etwa 3 Autostunden von Frankfurt (Oder) entfernt.
- Die zerklüfteten Sandstein-Formationen erinnern an Fantasy-Filmkulissen.
- Die Felsenstadt kann über die Schnellstraße S3 oder per Zug erreicht werden.
- Ein Rundweg führt vorbei an den Hauptattraktionen, wie dem Gotischen Tor und dem 16 Meter hohen Wasserfall.
- Johann Wolfgang von Goethe besuchte die Felsen, eine Bronzebüste erinnert an ihn.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nur etwas mehr als drei Autostunden von Dresden entfernt, in Tschechien, erhebt sich ein echtes Naturwunder über die Landschaft: die Adersbacher Felsenstadt. Wer die zerklüfteten, riesigen Sandstein-Formationen zum ersten Mal sieht, fühlt sich wie in einer Kulisse aus einem Fantasyfilm. Ein eben solcher wurde hier übrigens tatsächlich gedreht. Welcher das war und warum die Adersbach-Weckelsdorfer Felsen eine Reise wert sind, lesen Sie hier.
Adersbach-Weckelsdorfer Felsen: so kommt man hin
„Adršpašsko-Teplické skály“ heißen die Adersbach-Weckelsdorfer Felsen auf Tschechisch. Die Sandsteinfelsen in der Nähe der Stadt Adršpach liegen eingebettet in das Naturschutzgebiet Braunauer Bergland. Das Ausflugsziel ist mit dem Auto aus Frankfurt (Oder) am schnellsten über die neue Schnellstraße S3 über Polen erreichbar. Der letzte Teil des Weges führt dann über Landstraßen. Alternativ befindet sich direkt an der Felsenstadt ein kleiner Bahnhof, die Station heißt Adršpach.
Parken an der Adersbacher Felsenstadt
Direkt am Eingang befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz. Da es in der Hauptsaison im Sommer zu einem hohen Andrang kommen kann, ist es erforderlich, ein Parkticket vorab über die Webseite der Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt zu buchen. Auch der Eintritt lässt sich auf der Seite vorab buchen. Dieses Angebot sollte auch genutzt werden, da man sich so nicht nur die Wartezeit erspart, sondern die Preise für die Onlinebuchung auch etwas günstiger sind.
Rundweg vor Ort
Wer Lust hat, kann natürlich die Felsenstadt auf eigene Faust erkunden. Der ausgeschilderte Rundweg ist 3,5 Kilometer lang und dauert ungefähr 3 Stunden. Der Weg führt vorbei an den wichtigsten Punkten der Felsenstadt: dem Gotischen Tor, dem 16 Meter hohen Wasserfall, dem Zuckerhut (ein auf dem Kopf stehender Felsen), dem Mauseloch (eine 50 cm breite Felsspalte, die man begehen kann), dem „Liebespaar“, der Sandgrube (einem kristallklaren See) und durch die magischen Schluchten der Felsformationen.
Was man noch über die Adersbacher Felsenstadt wissen muss
In der außergewöhnlichen Felskulisse wurde einige Filme gedreht, einer davon war „Die Chroniken von Narnia“. Auch Johann Wolfgang von Goethe wanderte schon durch die Schluchten. Ihm zu Ehren steht eine Bronzebüste am Eingang der Felsenstadt. Die ersten Bergwanderer kamen schon im 18. Jahrhundert nach Adersbach, allerdings wurde das Gelände erst im 19. Jahrhundert so richtig berühmt. Da wütete für mehrere Wochen ein Feuer zwischen den Felsen, welches fast den gesamten Baumbestand vernichtete und so viele Teile der Felsen erst zugänglich machte. In der Folge wurden die ersten Wanderwege angelegt.
