Absturz in Tirol: Zwei Deutsche Wanderer tot in den Tiroler Alpen gefunden

Zwei deutsche Wanderer in Österreich abgestürzt.
Roland Theny/Filmteam-Austria/apa/dpa- Zwei deutsche Wanderer stürzten in Tirol ab, beide wurden tot geborgen.
- Opfer: 28-jährige Frau aus Jena, 34-jähriger Mann aus Erfurt.
- Leichen am Wandfuß eines Hüttengrats entdeckt.
- Polizei vermutet einen Seilschaft-Absturz.
- Beide galten als erfahren und gut ausgerüstet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei Bergwanderer aus Thüringen sind nicht wie geplant bei der Geraer Hütte in den Tiroler Alpen angekommen – und auch nicht zu ihrem Fahrzeug zurückgekehrt. Nach umfangreichen Suchmaßnahmen mit Polizei, Bergrettung und Hubschraubern wurden die Leichen der 28-jährigen Frau aus Jena und ihres 34 Jahre alten Begleiters aus Erfurt am nördlichen Wandfuß eines hochalpinen Hüttengrats gefunden.
Deutsche Wanderer abgestürzt?
Nach ersten Ermittlungen gehen die Beamten von einem Absturz aus. „Alles deutet auf einen Seilschaft-Absturz hin“, sagte ein Polizeisprecher. Das Duo sei den Ermittlungen zufolge erfahren und gut ausgerüstet gewesen.
In Tirol hatten zuletzt Erdrutsche für Schlagzeilen gesorgt. Dutzende Menschen mussten per Hubschrauber aus zwei Schutzhütten in Sicherheit gebracht werden. 47 Wanderer, die wegen der Erdrutsche auf den Hütten festsaßen, wurden am Dienstag, 1. Juli, ins Tal geflogen, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. In Gschnitz im Bezirk Innsbruck-Land dauerten unterdessen die Aufräumarbeiten an. In dem 460-Einwohner-Dorf in rund 1240 Metern Höhe waren am Montag nach einem heftigen Unwetter mehrere Muren mit Geröll- und Gesteinsmassen abgegangen. Laut Feuerwehr mussten etwa 25 Bewohner ausgeflogen werden. Wann sie in ihre Häuser zurückkehren können, war zunächst unklar.
Wegen angestauter und übergelaufener Wasserläufe nach Unwettern waren laut der österreichischen Polizei auch im Bezirk Landeck mehrere Straßen gesperrt.
