A7-Sperrung nach Doppel-Unfall
: Auto überschlägt sich – Mutter mit Baby an Bord

Am Montagmorgen ist ein Mensch bei einem schweren Unfall auf der A7 bei Kirchdorf an der Iller verletzt worden. Ein Auto krachte in das Stauende eines vorausgegangenen Unfalls und überschlug sich – Sperrung und noch mehr Stau waren die Folge.
Von
Christian Wille
Kirchdorf
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Auf der A7 bei Dettingen hat es am Freitagmorgen einen schweren Unfall gegeben. In der Folge bildete sich ein Stau in Richtung Süden.

Bei einem Unfall am Montagmorgen auf der A7 sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Autobahn ist gesperrt und es gibt Stau.

Quelle: Ralf Zwiebler, Patrick Seeger, dpa
  • Schwerer Unfall auf der A7 bei Kirchdorf an der Iller: mehrere Verletzte gemeldet.
  • Ein Auto überschlug sich und kam hinter dem Wildzaun auf dem Dach zum Liegen.
  • Ein zweites Fahrzeug prallte gegen die Mittelleitplanke, die Polizei wurde um 8.46 Uhr alarmiert.
  • Drei Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen verletzt – genaue Ursache noch unklar.
  • Richtung Füssen ist die A7 gesperrt, Stau bis Höhe Kellmünz; Dauer der Sperrung unbekannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Montagmorgen ist es auf der Autobahn 7 bei Kirchdorf an der Iller zu einem schweren Unfall gekommen. Die Polizei wurde gegen 8.46 Uhr alarmiert, wie ein Sprecher der Polizei Schwaben/Südwest am Morgen mitteilte. Was genau ist passiert und wie kam es zu dem Verkehrsunfall?

Ein Pkw hatte sich bei dem Unfall überschlagen und kam erst hinter einem angrenzenden Wildzaun auf dem Dach zum Liegen. Ein anderes beteiligtes Auto krachte gegen die Mittelleitplanke der Autobahn. Nach ersten Erkenntnissen sind insgesamt drei Menschen verletzt worden.

Stau bis Kellmünz nach Unfall auf A7

Stand 9.46 Uhr war die A7 in Richtung Füssen dort noch immer gesperrt. Der Rückstau von der Unfallstelle reichte rund drei Kilometer zurück bis auf Höhe Kellmünz an der Iller. Wie lange die Sperrung der A7 noch andauern würde und wie hoch der Schaden ist, konnte die Polizei noch nicht sagen.

Polizei gibt Details zu Unfall bekannt

Am Mittag gibt die Polizei eine Mitteilung mit weiteren Informationen zu dem schweren Unfall auf der A7 bekannt. Demnach waren zwei Fahrzeuge beteiligt und ein Mensch wurde leicht verletzt – nicht wie zuvor angenommen drei Menschen. Auch zum Unfallhergang gibt es neue Details.

Aufgrund eines bereits bestehenden Staus nach einem vorausgegangenen Unfall musste eine 58‑jährige Autofahrerin am Stauende abbremsen. Die dahinterfahrende 30‑jährige Autofahrerin erkannte die Situation zu spät und krachte in das Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs der 58‑Jährigen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto der 30‑Jährigen nach rechts geschleudert, überschlug sich, durchbrach dabei einen Wildschutzzaun und kam im angrenzenden Grünstreifen auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Das zweite Fahrzeug wurde nach links gestoßen und prallte mehrfach gegen die Mittelschutzplanke.

Vier Monate altes Baby im Unfallauto

In dem Fahrzeug der 30‑Jährigen befand sich ein vier Monate altes Baby. Das Baby war vorschriftsmäßig gesichert und blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Es wurde aber vorsorglich zur weiteren Überprüfung in ein Krankenhaus gebracht. Die 30‑Jährige kam mit leichten Verletzungen ebenfalls in ein Klinikum zur weiteren Untersuchung. Die 58‑jährige Unfallgegnerin blieb unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von circa 35.000 Euro. Zusätzlich entstand ein Schaden für die Autobahnmeisterei in Höhe von circa 7000 Euro.

Neben den Beamten der Autobahnpolizeistation Memmingen waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Erolzheim vor Ort. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge kam es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen.