SWP+SWP+Größter künstlich angelegte See
: „Wasser marsch!“ für den Ostsee bei Cottbus

Endlich ist es so weit. Der Cottbuser Ostsee wird geflutet. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke spricht von einem neuen Erkennungsmerkmal für die Lausitz. Kritik kommt von den Grünen
Von
Peggy Kompalla
Cottbus
Jetzt in der App anhören

Illuminiert ist das Einlaufbauwerk zum Start der Flutung der Ostsee, während im Hintergrund ein Feuerwerk den Nachthimmel erhellt. Am ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord wurde am Abend das Wasser aufgedreht: Durch die Flutung der riesigen Grube soll der sogenannte Ostsee entstehen. Nach Angaben des Energieunternehmens Leag als Betreiber soll dafür Wasser aus der Spree über den Hammergraben in das Tagebauloch fließen - insgesamt rund 45 Millionen Kubikmeter jährlich. Der riesige künstliche See wird den Angaben zufolge eine Wasserfläche von knapp 19 Quadratkilometer haben. Im Jahr 2025 wird das Wasser nach Angaben der Leag die notwendige Mindesthöhe von 2,70 Meter in der Mitte des Sees erreicht haben.

Patrick Pleul/dpa