67, askew, do a barrel roll: Bei diesen Suchanfragen hält Google Überraschungen bereit

Bei welchen Suchanfragen hat Google aktuell Easter Eggs versteckt, die Auswirkungen auf den Bildschirm haben?
Lukas Schulze/dpaWer bei Google nach „67“, „6-7“ oder „six seven“ sucht, erlebt derzeit eine Überraschung: Der gesamte Suchbildschirm beginnt für einen kurzen Moment zu wackeln. Dabei handelt es sich nicht um einen Fehler, sondern um ein bewusst platziertes Google-Easter-Egg, das auf einen viralen Internettrend reagiert. Welche Suchanfragen lösen alles solche Reaktionen von Google aus?
„67“, „askew“ oder „do a barrel roll“: Was passiert bei der Google?
Gibt man die Zahlenkombination 67 in die Google-Suche ein, bewegt sich die Ergebnisseite kurz auf und ab. Die Animation spielt die typische Handbewegung des 6-7-Memes nach, bei der beide Hände wie eine Waage abwechselnd hoch und herunterbewegt werden.
Easter Eggs in der Google-Suche gibt es schon lange. Der 67-Effekt reiht sich in diese Tradition ein, ist aber besonders zeitnah an einen aktuellen Social-Media-Trend gekoppelt. Klassiker, die auch aktuell noch bestehen, sind etwa auch „do a barrel roll“ (Auf Deutsch übersetzt: „eine Fassrolle machen“) oder „askew“ (Übersetzt: „schief“). Bei „do a barrel roll“ dreht sich die Seite einmal komplett um, bei „askew“ neigt sich die Ergebnisübersicht schief zur Seite.
Darüber hinaus versteckt Google auch noch weitere Easter Eggs zu anderen Themen. Wenn man beispielsweise „answer to life the universe and everything“ eingibt, erscheint ein Rechner, der die Zahl 42 ausgibt. Es handelt sich dabei um eine Anspielung auf ein Zitat aus der Roman- und Hörspielreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ des englischen Autors Douglas Adams. Die Zahl „42“ ist darin die von einem Supercomputer errechnete Antwort auf die „endgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“.
Bedeutung: Was ist das 6-7- oder „Six-Seven“-Meme?
„6-7“ ist ein virales Meme, das vor allem auf TikTok, Instagram und YouTube verbreitet ist. Jugendliche rufen dabei laut „Six Seven“ und kombinieren den Ausruf mit der charakteristischen Handgeste. Eine klare Bedeutung hat der Ausdruck nicht. Er funktioniert vor allem als Insiderwitz, als Ausdruck von Albernheit, Gruppenzugehörigkeit. Der Reiz des Memes liegt gerade in seiner Sinnfreiheit.
Seinen Ursprung hat das Meme angeblich im Rap-Song „Doot Doot (6 7)“ des US-Rappers Skrilla, der Anfang 2025 viral ging. Kurz darauf griffen unter anderem Influencer und Basketballspieler den Ausdruck in kurzen Clips auf. Besonders verbreitet wurde das Meme durch virale Videos.
