Sanierung Virngrundtunnel Baustelle: Noch einmal Vollsperrung und dann doch früher fertig! Tunnel an der A7 bei Ellenberg wird erneuert

Bald sollen Autos wieder ungehindert durch den Tunnel fahren können. Mindestens mittelfristig gebe es keine Sanierungen mehr an den Röhren.
Ralf Mangold (Archiv)Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mai 2019 die gesamte Betoninnenschale des Virngrundtunnels und rüstet die Betriebstechnik nach. Auch die Fahrbahn der A 7 wird im Tunnel erneuert. Aktuell werden die abschließenden Arbeiten in der Weströhre ausgeführt. Die Oströhre wurde bereits im März 2020 fertiggestellt.Nachdem durch die — gegenüber der ursprünglichen Planung — umfangreicheren Arbeiten sich die Bauzeit zunächst verlängert hatte, kann nun der Verkehr schon knapp sechs Wochen früher ungehindert durch die beiden Tunnelröhren fließen, teilt das Regierungspräsidium (RP) mit. In zahlreichen Abstimmungen zwischen dem RP und den Baufirmen wurden Möglichkeiten gefunden, mit denen der Bauablauf beschleunigt werden konnte. So wurden einerseits die Personal– und Einsatzkapazitäten vor Ort erhöht. Zum anderen wurden die vor Ort gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der ersten Bauphase in der Oströhre genutzt, um Arbeitsabläufe zu verbessern.
Tunnel komplett gesperrt im September
Damit die Sicherungseinrichtungen abgebaut werden können, wird der Virngrundtunnel komplett gesperrt werden. Das ist für die Zeit von Freitag, 18. September, um 21 Uhr bis Sonntag, 20. September um 9 Uhr vorgesehen. Nach Abschluss der Arbeiten befindet sich der Virngrundtunnel auf dem neuesten technischen Stand. Zudem wurde die gesamte Fahrbahn im Bereich des Tunnels und der Tunnelvorfelder erneuert, sodass hier mittel– bis langfristig keine weiteren Sanierungsmaßnahmen zu erwarten sind. Die Herstellung einer Löschwasserleitung in Verbindung mit dem Bau einer Druckerhöhungsanlage und eines Havariebeckens sorgen zudem für ein deutlich erhöhtes Sicherheitsniveau. Darüber hinaus kann der Tunnel nun von der Verkehrsrechnerzentrale der Landesstelle für Straßentechnik überwacht werden.
Der Bund hat in die Sanierung rund 28 Millionen Euro investiert.