Zugstrecke Ulm–Stuttgart: Oberleitungsschaden bei Ulm sorgt für Verspätungen

Viele Bahnreisende mussten am Montagvormittag (27.04.2026) Geduld am Ulmer Hauptbahnhof mitbringen. Wegen einer Oberleitungsstörung kam es zu Verspätungen
Amelie Schröer- Oberleitungsschaden blockiert die Strecke Ulm–Stuttgart, es kommt zu massiven Störungen.
- Am Ulmer Hauptbahnhof fahren derzeit keine Züge – betroffen sind Regional- und Fernverkehr.
- ICE zwischen München und Stuttgart werden umgeleitet, Fernzüge fahren über Aalen.
- Zwischen Amstetten und Ulm ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
- Bahn erwartet Einschränkungen bis etwa 15.00 Uhr, Verzögerungen können weiter anhalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen eines Oberleitungsschadens am Ulmer Hauptbahnhof kommt es am Montag, 27.4., zu massiven Störungen im Bahnverkehr. Betroffen ist der komplette süddeutsche Regional- und Fernverkehr, darunter auch die ICE-Verbindungen zwischen München und Stuttgart, die umgeleitet werden. Am wichtigen Bahn-Knotenpunkt fahren derzeit keine Züge, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn der Deutschen Presseagentur sagte. Laut einer ersten Prognose sei bis etwa 15.00 Uhr mit Einschränkungen zu rechnen.
Online ist allerdings zu lesen, dass die Reparatur bereits abgeschlossen ist. Trotzdem dürften die Verzögerungen noch eine Zeit lang dauern. So fallen laut Deutscher Bahn weiterhin zahlreiche ICE-Verbindungen von und nach Ulm aus, die Regionalzüge, zum Beispiel zwischen Ulm und Stuttgart, fahren dagegen weitestgehend.
Tragseil der Oberleitung gerissen
Nach Angaben der Bahn riss am Morgen ein Tragseil, das die Oberleitung in Position hält. Die Deutsche Bahn geht von einem technischen Defekt aus, wie ein Sprecher sagte. Demnach komme es hin und wieder vor, dass Tragseile reißen.
Der Bahnhof sei am Vormittag vorübergehend ohne Strom gewesen, sagte der Sprecher. Viele Fahrgäste warteten länger. Zum Teil waren sie in Dirndl und Lederhose unterwegs, um zum Frühlingsfest nach Stuttgart zu fahren. Immer wieder tönten aus den Lautsprechern Durchsagen mit Hinweisen zu den Verspätungen und Ausfällen.
Vor dem Container vor dem Ulmer Hauptbahnhof, in dem die Information der Deutschen Bahn untergebracht ist, bildeten sich lange Schlangen. Menschen mit Koffern warteten darauf, Informationen zu ihren Verbindungen zu bekommen. So auch vier Frauen, die zwar mit Stuttgart, Wiesbaden und Essen unterschiedliche Endziele hatten, sich aber kurzerhand zusammentaten, ganz nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Die Bahnstrecke von Ulm bis Örlingen ist laut dem Sprecher gesperrt. Zwischen Amstetten (Alb-Donau-Kreis) und Ulm (Ostalbkreis) sei ein Notverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Fernzüge werden laut dem Sprecher über Aalen umgeleitet.
Erst am Morgen hatte ein Notarzteinsatz die Bahnstrecke Ulm-Blaubeuren lahmgelegt.
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